Posts Tagged “Versicherungen”

Interessante Themen und Artikel dieser Tage:

Das Versicherungsjournal stellt Dr. Klaus Theo Schröder, den neuen Ombudsmann für die Kranken- und Pflegeversicherung, vor.
Neuer Ombudsmann für die Kranken- und Pflegeversicherung

Das Handelsblatt gibt einen Überblick, welche Versicherer die besten Chancen haben, auch künftig überdurchschnittliche Erträge für Anleger zu erwirtschaften. Aber auch negative Beispiele werden in diesem Vergleich genannt, denn es wird auch dargestellt, welche Versicherer vom Markt verschwinden.
Die besten Policen in Zeiten niedriger Zinsen Den Rest des Eintrages lesen »

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Damit ist nicht gemeint, dass man sich über eine Geldanlage oder ein Finanzprodukt beraten lässt, sondern dass man das völlig selbst in die Hand nimmt. Ohne Hilfe und Beratung. Und selbst entscheidet.

Warum machen das die wenigsten Menschen? Für das neue Auto oder den neuen Plasma-TV machen sie es doch auch, also warum nicht bei einer erheblich schwerwiegenderen Entscheidung für ihre Zukunft, als es ein Auto oder der Plasma-TV je haben könnte?

Wenn ich mir mögliche Gründe überlege, dann kann man diese meiner Meinung nach auf einige Punkte zusammenfassen (ohne Bedeutung der Reihenfolge):

- Der Glaube an das System

- mangelndes (Fach-)Wissen

- Informationsüberfluss

- keine Lust

- kein Geld

Der Glaube an das System

Der Glaube, sich in einem unerschütterlichen Wirtschaftskreislauf zu bewegen, war sicher bis zuletzt vorhanden. Was davon übrig ist, konnte man hautnah in der zurückliegenden zweiten Jahreshälfte 2008 beobachten. Stichwort Finanzmarktkrise.
Betreibern eines “Systems” und alle die damit zu tun haben, glaubt man in der Regel, denn es überrennt einen ja praktisch überall und jeden Tag: Banken, Versicherungen, Finanzamt, Finanzdienstleister, Geld, Haus, Kredit, Bausparvertrag, Zinsen, Immobilie, Konsum, Auto, usw.
Einfach alles in unserem Leben spielt sich in diesem System ab.

Die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas aus dem Ruder laufen könnte, wurde von den meisten Fachleuten und von “Otto Normalverbraucher” ja sowieso nicht, nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen. Die Verwaltung unseres Hab und Gutes wurde studierten Fachleuten überlassen, “die schon wissen, was sie tun, sonst hätten sie ja nicht studieren brauchen.”

Die Hüter des Systems haben natürlich Angestellte, und die wollen ihr Können unter Beweis stellen, und den Menschen ihre paar Kröten entlocken, um daraus noch ein paar mehr Kröten zu machen, so der Plan. Und die Leute glauben das.


Mangelndes (Fach-)Wissen

Jeder ist tagtäglich so zugemüllt von irgendwelchen Alltäglichkeiten, seinem Job, beruflichen und privaten Verpflichtugnen, dass er auch gar nicht die Zeit hat, sich mit anderen Dingen, die eventuell für seine weitere Zukunft wichtig wären, zu beschäftigen. Jeder hat “nur” 24h am Tag zur Verfügung. Finanzthemen recherchieren kostet Zeit, die viele nicht haben oder sich auch nicht nehmen wollen.

Informationsüberfluss

Wobei wir auch schon bei dem weiterführenden Punkt sind, der Vielzahl der mittlerweile vorhandenen Informationen zu den verschiedene Finanz- und Versicherungsthemen. Wenn man einen Suchbegriff im Internet eingibt, dann kommen zig Seiten zu diesem einen Suchwort. Wer will sich da noch auskennen bzw. ist in der Lage, diese Informationen zu filtern und für sich zu bündeln? Und dann noch eine Entscheidung über “besser” oder “schlechter” treffen?

Keine Lust

Das ist natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn was kümmert mich heute meine Altersvorsorge mit 60? Dieser Punkt bedarf wohl keiner weiteren Erklärung.

Kein Geld

Ist selbstverständlich ebenfalls ein großer Punkt, denn viele Menschen haben auch schlicht und ergreifend kein Geld, das sie irgendwo investieren könnten.

All diese Punkte kann ich nachvollziehen. Aber eventuell ist der ein oder andere doch bereit, sich etwas näher mit seinem hart verdienten Geld zu befassen, um nicht andere seine finanzielle zukunft entscheiden zu lassen.

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Hat sich eigentlich schon einmal jemand die Frage gestellt, wie es sein kann, dass es (immer noch) so viele Versicherungsunternehmen mit unendlich vielen Tarifvarianten auf dem Markt gibt? Und dass die alle Geschäft machen? Woran liegt das wohl?

Sicher nicht daran, dass der Absicherungsbedarf bei den Kunden so vielfältig ist, denn jeder wünscht irgendwo eine ähnliche Absicherung, natürlich mit kleinen Abweichungen hier und da (Beispiel bei einer PKV mit oder ohne Selbstbehalt, 50% oder 60% Zahnersatz usw.), aber doch im Grunde genommen gleich.

Und warum müssen eigentlich Versicherungs- und Altersvorsorgeangebote immer so schrecklich kompliziert ausgerückt sein? Braucht man dazu wirklich eine halbe Seite Text, um darzustellen, dass der Kunde nur 50% beim Zahnersatz bekommt? Und viel wichtiger: Wann er es nicht bekommt, steht irgendwo anders, weil die Information, dass ab dem 5. Backenzahn die Leistung nicht mehr gilt, passte ja nicht mehr in die halbe Seite Tarifbeschreibung für die Zahnleistung.

Gibt es wirklich keine Möglichkeit für Versicherungen, klar und deutlich auszudrücken -ohne Zweideutigkeiten-, welche Leistungen übernommen werden und welche nicht?

Mich beschleicht da jedes Mal der Gedanke, dass der Kunde kein König mehr ist (war er das überhaupt jemals?), sondern der Kunde im schlimmsten Fall der Dumme ist, nämlich dann, wenn er sich auf eine Tarifleistung einlässt, die ja so gar nicht gemeint war, weil ja auf dem Zusatzinformationsblatt noch eine Ergänzung steht, dass die Tarifleistung in diesem Fall aus dem und dem Grund doch nicht gilt.

Tarifleistungen, die Kunden wünschen und vor allem auch benötigen, würden -und da lehne ich mich jetzt einmal aus dem Fenster- maximal auf eine DIN A4-Seite passen.

Aber dann wären die Versicherungs- und Altersvorsorgeangebote ja möglicherweise transparent, und wer will das schon? Eine Versicherung hat sicher kein Interesse, transparent zu sein, denn dann wäre ja auf den ersten Blick klar, dass die Tarifleistungen massiv schlechter sind als der “vergleichbare” Tarif bei der Konkurrenz. Da verpackt man doch so etwas lieber in Schachtelsätze, dass es der König Kunde nicht sofort bemerkt.

Und außerdem, wohin mit all den Arbeitslosen, wenn auf einmal 30 oder gar noch mehr Versicherer zu machen, weil der Kunde nicht mehr (teilweise auch aufgrund seiner eigenen Schuld natürlich) im Informationsnachteil wäre und wirklich alles transparent vergleichen könnte, dass er beispielsweise nur noch 5 DIN A4-Blätter vergleichen müsste anstatt mittlerweile hunderte Seiten von Tarifbedingugnen, wenn er sich 3 Angebote der Versicherungen durchschauen möchte?

Und kein Makler oder Versicherungsberater mehr notwendig wäre, um ganz klar zu erkennen, dass genau dieser Tarif nicht oder gerade der doch in Frage kommt.

Da könnte man als Kunde doch glatt auf die Idee kommen, dass man manche Versicherer aufgrund Ihrer schlechteren Tarifleistungen gar nicht mehr anfragt und folglich auch keinen Tarif dort abschließt.

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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Finanzmarktkrise und der damit verbundenen, teilweise dramatischen Auswirkungen auf Aktienanlagen, stellen sich immer mehr Anleger die generelle Frage, wie es denn um die Sicherheit ihres Geldes bestellt sei. War lange Zeit nur das Thema Rendite im Vordergrund, so verschiebt sich das nun immer mehr in Richtung “Sicherheit”, denn bei einigen geht es nicht “nur mal so” um einen kleinen Kursverlust an der Börse, sondern man fragt sich, wie sich das alles eigentlich auf die eigene zusätzliche Altersvorsorge auswirken könnte. Den Rest des Eintrages lesen »

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In meinem ersten Artikel Versicherungen / Versicherungssuche über das Internet (Serie – Teil 1) habe ich zu Beginn darauf hingewiesen, dass die Art und Weise, wie sich jemand künftig um Informationen zu Versicherungen und Altersvorsorge kümmern wird, aufgrund der technischen Möglichkeiten erheblich in Richtung Internetrecherche verlagern wird.

Grundlegendes dazu wurde in dem genannten Artikel ja schon erläutert. Dabei habe ich zum Schluß mögliche aufkommende Probleme angesprochen, sobald man einem Anbieter seines Vertrauens seine persönlichen Daten mitgeteilt hat:

Was soll ich nun mit dem Vergleich machen? Was bedeuten die ganzen Abkürzungen? Soll ich mich jetzt für den erste Versicherung auf der Liste entscheiden? Wie gehe ich jetzt vor, wenn ich einen Tarif, der mich interessiert abschließen will?

Nachdem man nun seine Daten auf einem Finanz- oder Versicherungsportal angegeben hat, wird in der Regel jemand anrufen, da man dafür sein Einverständnis erklärt hat. Normalerweise wird das ein Makler sein. Es macht auf jeden Fall Sinn, mit diesem noch einmal seine persönlichen Wünsche
und Bedürfnisse zu erläutern, denn für den Makler ist es nahezu unmöglich alleine aufgrund der angegebenen Daten das passende rosarote Angebot herauszufinden. Denn bei gewissen Versicherungssparten (z.B. PKV) gibt es so viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, dass ein Gespräch darüber meines Erachtens zwingend notwendig ist.

Hat man zu dem Zeitpunkt alle offenen Fragen geklärt, kann man sich die Unterlagen kostenlos und unverbindlich zuschicken lassen. Man bekommt in der Regel jede Menge pdf-Dokumente mit Versicherungsinformationen.
Dabei sollte auch der gewünschte Versicherungsvergleich sein, der relevante Tarife individuell passend zu dem vorher geführten Telefonat beinhaltet.

Die Versicherungsunterlagen mit all den Abkürzungen und Fremdwörtern können für einen durchaus verwirrend sein, da man sich ja nicht täglich mit so etwas beschäftigt. Aber deshalb sollte man trotzdem nicht verzweifeln: Alles in Ruhe durchlesen und Fragen notieren! Und keine Hemmungen haben, diese später auch zu stellen, denn wer nicht weiß, was er da abschließt oder mit relevanten Informationen, die für eine Tarifauswahl entscheidend sein können, nicht offen umgeht, schadet sich nur selbst.

Entweder der Makler ruft dann von sich aus wieder an oder man ruft dort, wenn man Interesse an einem Tarif hat, selber an und bespricht alle ungeklärten Fragen. Ein guter Makler wird sich die Zeit nehmen, um alles ausführlich zu besprechen. Keine Sorge, wenn er einmal etwas nicht weiß. Der Versicherungsbereich ist ein weites Feld, etwas nicht zu wissen ist keine Schande, solange er das ehrlich zugibt und die ausstehende Information umgehend besorgt.

Fühlt man sich dort gut aufgehoben und es wird sich um das eigene Anliegen gekümmert, dann ist man sehr wahrscheinlich an einer guten Adresse gelandet und der Versicherungsabschluß wird dann auch nicht mehr weit sein.

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Die Finanzdienstleistungsbranche ist in Deutschland nach wie vor von wenigen großen Playern dominiert. In den letzten Tagen wurden Gerüchte laut, wonach zwei der drei großen – weitläufig als unabhängig bezeichnet – vor einer Fusion stehen könnten.

In dieser Branche ist leider Vieles nicht so unabhängig wie es den Kunden oftmals weis gemacht wird. So ist beispielsweise der eine große Finanzdienstleister aus Hannover vor kurzem von einem Schweizer Versicherungskonzern übernommen worden. Ich verzichte an dieser Stelle auf Namensnennungen, der geneigte Leser findet sicher leicht heraus, um wen es hier geht.

Das Ganze ist an sich nichts Ungewöhnliches. Doch die Unabhängigkeit dürfte durch die Übernahme wohl über kurz oder lang dahin sein – warum? Nun, die Schweizer wollen damit ja in den deutschen Markt vorstossen, also auch mehr Versicherungen verkaufen. Wie ginge das besser, als mit einem – vermeintlich unabhängig agierenden – Finanzdienstleister.

Nun will besagter Hannoveraner Finanzdienstleister auch noch seinen Wettbewerber aus Heidelberg übernehmen. Damit wäre auch der letzte große – unabhängige – Finanzdienstleister vom Markt verschwunden. Doch noch ist das ganze nicht entschieden. Es bleibt spannend, ob der deutsche Markt die vielen abhängigen Finanzdienstleister verdauen kann.

Denn der dritte im Bunde und gleichzeitig Branchenführer ist letztlich auch nur die Vermarktungsmaschine eines in Italien ansässigen Versicherungskonzerns. Die wirkliche Unabhängigkeit findet sich nur bei ausgewiesenen Maklern, die im Kundenauftrag agieren.

Und selbst dann muss man darauf achten, welche Versicherungsgesellschaften der Makler in seine Arbeit einbezieht. Da ist unter Umständen ein sogenannte Versicherungsvermittler mit breitem Angebot besser aufgestellt. Wie schon oft gesagt, kann man nur vergleichen, vergleichen, vergleichen…

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Eine namhafte Versicherung hat mal wieder die Tarife ihrer Haftpflichtversicherung erhöht. Daraufhin habe ich einer Kundin einen günstigeren Tarif bei einer anderen Versicherungsgesellschaft mit mehr Leistungen empfohlen, woraufhin die Kundin mit Hinweis auf die Beitragserhöhung ihren Vertrag außerordentlich gekündigt hat. Soweit, so gut… Den Rest des Eintrages lesen »

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Eine Entscheidung treffen! Kunden bekommen auf hunderten von Internetseiten kostenlose Tarifvergleiche zu verschiedenen Kategorien von Versicherungen angeboten, sind aber erfahrungsgemäß trotzdem nicht in der Lage, einen vermeintlich für sie passenden Tarif auszuwählen.

Das ist keineswegs eine Kritik am Verbraucher. Lediglich eine Beschreibung des tatsächlichen Kundenverhaltens, zumindest in den überwiegenden Fällen.

Man bekommt durch diese Tarifvergleiche suggeriert, man bräuchte nur seine persönlichen Angaben zu machen und bekommt dann in der Regel einen Tarifvergleich mit konkreten Vorschlägen zugeschickt, aus denen man dann auswählen kann.

Kunden sind mit Tarifinformationen überfordert

Und was macht der „Endnutzer“ dann damit? Nichts, weil er diese Vorschläge meist nicht versteht oder die Tarifbeschreibungen so kompliziert ausgedrückt sind, dass man weitere begleitende Unterlagen braucht, um halbwegs zu erfahren, was der jeweilige Tarif nun leistet.

Es gibt aber auch Kunden, die sich auch sofort das rosarote Angebot wünschen und es nicht verstehen können, dass man aufgrund des Namens und der Anschrift nicht sofort die Wünsche ablesen kann. Glücklicherweise ist das aber die Minderheit.

Diese Art der rund-um-die-Uhr-erhältlichen Informationen bieten dem Verbraucher keine wirkliche Hilfe, sie erscheint nur so.

Wenn ich aus meinen Erfahrungen aus der Finanzdienstleistung eines mitgenommen habe, dann diese, dass der Kunde in den meisten Fällen eine “Meinung” des Beraters/Verkäufers will, auf die er sich stützen kann. Kunden können bei dieser Art von Verträgen in der Regel nicht selbst entscheiden.

Ensprechende Beratung unersätzlich

Wie gesagt, das ist kein Vorwurf, lediglich eine Feststellung. Da kann man dann als Kunde nur hoffen, auf einen seriösen Berater/Verkäufer zu treffen, der sich die Zeit nimmt und ihn seinen Wünschen gemäß berät, der einigermaßen Sachverstand besitzt und die Kundensituation so gut wie möglich analysiert und dann eine Einschätzung zu dem möglichen Tarif bzw. aufgrund der genannten Umstände eine mögliche Empfehlung abgibt.

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Als Finanzdienstleister muss ich hin und wieder mal mit Versicherungen telefonieren (wer hätte das gedacht?) und dabei erlebt man -leider- immer wieder böse Überraschungen.

Der Auszug aus folgendem Telefonat ist leider kein Scherz:

Ich: „Guten Tag, wir hatten Ihnen eine Risikovoranfrage für eine Versicherung für Herrn XY gemailt, gibt es da nach 3 Wochen mittlerweile eine Neuigkeit?“

Mitarbeiterin Versicherung: „Wir bearbeiten keine Risikovoranfragen mehr!“

Ich: „Würde es dann nicht Sinn machen, die Leute darüber zu informieren?“

Mitarbeiterin Versicherung: „Das machen wir auch nicht mehr, wie Sie ja sicher wissen haben wir wegen -piep- (kann ich jetzt nicht nennen) viel zu tun.“

Da macht es doch richtig Spaß bei denen anzurufen, oder?

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