Posts Tagged “Rente”

Während meines Krankenhausaufenthaltes habe ich in einem Infoheft einen interessanten Artikel gelesen, in dem es um ein “beliebtes” Thema geht: die Rente. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die gesamte Frage der Altersvorsorge ist letztlich auf das Grundproblem herunter gebrochen, ein Sparproblem. D.h. ich spare Vermögen an, so lange mein Vermögen noch wachsen kann, sprich durch Arbeit Geld verdient werden kann. Wie viel das sein muss, kommt darauf an, ob ich Angestellter, Beamter oder Selbständiger bin.

Am wenigsten Sorgen machen müssen sich zweifelsohne die Beamten. Deren Pension orientiert sich an ihren Bezügen.

Angestellte wiederum zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein, wobei unklar ist, wie viel wirklich am Ende an Rente herauskommt. Entscheidend dafür ist im Rentenalter das allgemeine Lohnniveau. Eine mehr oder weniger gute Prognose über die Rentenhöhe geben die so genannten Renteninformationen, die regelmäßig von der Deutschen Rentenversicherung verschickt werden.

Anhand derer lässt sich mangels anderer Schätzungen grob die so genannte Versorgungslücke ermitteln. Dabei handelt es um die Differenz von prognostizierter Rente und benötigten Einnahmen. Diese Differenz muss durch eigene Einnahmen, sprich private Renten oder durch den Verbrauch von Vermögen ausgeglichen werden.

Die schwierigste Aufgabe haben Selbständige oder Freiberufler zu lösen. Während manche noch über branchenbezogene Versorgungswerke abgesichert sind, sind andere gänzlich auf sich alleine gestellt.
Damit muss durch geeignetes Sparen für das Alter vorgesorgt werden. Sei es durch Versicherungsprodukte, eigene Kapitalanlage oder Immobilien. Da Selbständige auch sonst ein großes Maß an Freiheit haben, genießen sie diese auch im Bereich der Altersvorsorge.

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Die Frage nach der Sicherheit der Rente wird ja immer wieder gerne gestellt und ist besonders in Talk-Shows gern gesendetes Thema. Interessanterweise prallen bei der Gelegenheit meist nur unvereinbare Gegensätze a la Norbert Blüm auf der einen Seite und ein Vertreter der Finanzbranche a la Carsten Maschmeyer aufeinander.

Der Informationsgewinn für den normalen TV-Zuschauer geht gegen Null. Das einzige was wächst, ist die Verunsicherung über die zukünftige Absicherung im Alter.

Doch was ist eigentlich dran an der Rentenfrage, drohen wirklich verarmte Rentnerdörfer oder wird es nicht ganz so ernst werden. Nun um ehrlich zu sein, dass kann niemand und ich betone NIEMAND mit absoluter Gewissheit sagen. Das Problem ist, dass in der gesetzlichen Rente nur Anrechte auf eine Rente erworben werden, aber kein wirkliches Vermögen irgendwo angespart wird…

Das heißt, das Geld, das jeder Arbeitnehmer (und der Arbeitgeber auch) Monat für Monat an die Deutsche Rentenversicherung überweist wird nach kurzer Verweildauer auf dem Konto dort wieder an die derzeitigen Rentner überwiesen. Somit macht sich jeder der jetzigen Einzahler davon abhängig, dass in 20, 30, 40 Jahren auch wirklich jemand da ist, der überhaupt Gelder und dann auch noch in ausreichender Menge auf diese Konten überweist. Und darüber verlässliche Aussagen zu treffen ist bekanntlich sehr schwer. Das Umlageverfahren geht eben davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung immer positiv bzw. zumindest gleichbleibend ausfällt.

Das beruhigende an diesem System ist, dass in einer Demokratie zumindest auf niedriger Basis immer funktionieren wird. Man muss sich nur vor Augen führen, dass in der freiheitlich organisierten Demokratie nie Leute hungern müssen. Spannend wird aber sein, wie künftige Generationen ihren Lebensstandard auch im Alter sichern können, ohne auf ein Existenzminimum abzurutschen.

Die einzige Lösung hierfür ist das Sparen: Also Geld während der Zeit in der man arbeiten kann zurücklegen. Das klingt so einfach, dass es seit Jahrhunderten auch praktiziert wird. Das einfachste Beispiel ist hier die Bauernfamilie, die irgendwann den Hof an den Nachwuchs weitergibt und dann von den Erträgen mit versorgt wird. Das ist das Grundmodell einer Leibrente. Somit wird deutlich, dass die Altersvorsorge eigentlich nur ein so genanntes Sparproblem ist. Wie man diese löst, erklären wir hier.

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