Posts Tagged “Gesetzliche Krankenversicherung”
Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung will offenbar im Gesundheitsbereich einige bedeutende Veränderungen durchsetzen. U.a. soll der Wechsel in die Private Krankenversicherung erleichtert werden. Konkret geht es um die bislang dreijährige Frist nach der gesetzlich Versicherte mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze in die Private Krankenversicherung wechseln können. Den Rest des Eintrages lesen »
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Noch ist bei den gesetzlichen Krankenkassen nichts von der Krise zu spüren. Entgegen den schlimmsten Befürchtungen sind noch keine Milliardenlöcher entdeckt worden. Stattdessen konnten die Krankenkassen im ersten Quartal 2009 ein sattes Plus von 1,1 Mrd. Euro erzielen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Am Wochenende machte das Handelsblatt mal wieder mit einer Prognose zum Gesundheitsfonds auf sich aufmerksam. Die Zeitung schreibt unter Berufung auf ein Interview mit dem Chef der noch jungen Krankenkasse KKH-Allianz, Ingo Kaluweit, dass in Folge der Wirtschaftskrise in den nächsten beiden Jahren Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe auf den Gesundheitsfonds zukommen würden. Den Rest des Eintrages lesen »
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Laut einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics hat die im Rahmen der Gesundheitsreform beschlossene Bindungsfrist für wechselwillige privat Krankenversicherte im Basistarif der neuen Versicherung die Wechseldynamik im Markt für private Krankenversicherungen deutlich gebremst. Den Rest des Eintrages lesen »
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Von den Krankenkassen kommen in diesen Tagen wieder sehr gute Nachrichten. So war das Jahr 2008 durchaus sehr positiv, weshalb das Gesundheitsministerium zuversichtlich auf die Gesundheitsreform und den Gesundheitsfonds schaut. Den Rest des Eintrages lesen »
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Der AOK-Bundesverband hat am Dienstag über das Geschäftsjahr 2008 berichtet. Dabei wurde ein Überschuss von 811 Mio. Euro erzielt, der allerdings zur Schuldentilgung eingesetzt werden soll. Den Rest des Eintrages lesen »
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Geschrieben von Marc Schmidt in Aktuelles, Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Steuer, Zusatzkrankenversicherung, tags: Absetzbarkeit, Beiträge, Gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Krankenversicherungsbeiträge, PKV, Private Krankenversicherung
Das Bundesfinanzministerium hat nun über die gestern beschlossenen Änderungen bei der steuerlichen Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge berichtet. Demnach können mit dem Bürgerentlastungsgesetz ab 1.1.2010 Beiträge für eine Kranken- und Pflegeversicherung deutlich besser steuerlich geltend gemacht werden als bisher. Das Ministerium spricht von einer Entlastung von rund 9,3 Mrd. Euro pro Jahr. Den Rest des Eintrages lesen »
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Der große Rundumschlag bei den Konjunkturpaketen kommt auch den Krankenversicherten zu Gute. Wie das Bundesgesundheitsministerium nun mitteilt, wurde gestern auch der Bereich der Krankengeldwahltarife neu geregelt. Ursprünglich war zum Jahreswechsel das Krankentagegeld für freiwillig gesetzlich versicherte weggefallen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Der Bund der Versicherten hat angesichts der seit 1.1.2009 geltenden Versicherungspflicht im Bereich der Krankenversicherung darauf hingewiesen, dass ohne private oder gesetzliche Krankenversicherung Strafprämien drohen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Der Gesundheitsfonds ist noch keine zwei Wochen alt, da wird er schon reformiert. Im Zuge des am Dienstag beschlossenen Konjunkturpakets II sollen nun die Krankenkassenbeiträge wieder gesenkt werden.
Wie aus den Unterlagen der Bundesregierung hervorgeht soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wieder von 15,5 Prozent auf 14,9 Prozent gesenkt werden:
Der Bundeszuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung wird mit Wirkung zum 1. Juli 2009 für das Jahr 2009 um 3 Mrd. Euro und für das Jahr 2010 um 6 Mrd. Euro erhöht. Die paritätisch finanzierten Beitragssätze werden dementsprechend um 0,6 Prozentpunkte gesenkt.
Im Vorfeld des Gesundheitsfonds waren die Beitragssätze bereits heiß diskutiert worden. Dabei ging es aber generell um die Höhe der Gesundheitskosten und nicht einfach um ein Verschieben von einer Tasche in die andere. Durch die nun beschlossene Beitragssenkung bei gleichzeitiger Erhöhung des Bundeszuschusses wird das System nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Dem Bürger wird suggeriert, dass die Leistung Gesundheit billiger ist, als sie tatsächlich ist. Das Verstecken von immer mehr Gesundheitspolitik im Bundeshaushalt sorgt für noch mehr Intransparenz. Auch der Verband der PKV zeigte sich angesichts der abzusehenden Taschenspielertricks entsetzt. Reinhold Schulte, der PKV-Verbandschef, bezeichnete die Maßnahmen als ordnungspolitischen Sündenfall.
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Der Jahreswechsel bringt nun also auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung drastische Veränderungen: Der Gesundheitsfonds naht! Dass es dadurch für viele gesetzlich Versicherte teurer wird, sollte mittlerweile schon überall angekommen sein. Was genau der Gesundheitsfonds aber für Auswirkungen haben wird, ist nach wie vor offen.
Sicher ist, dass die Zahl der Krankenkassen drastisch sinken wird. Nach Aussagen von Marion Caspers-Merk, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, werden die derzeit rund 200 Kassen den Gesundheitsfonds nicht überleben. In der Berliner Zeitung wird sie mit den Worten zitiert:
Ich gehe davon aus, dass die Zahl der Krankenkassen durch den Gesundheitsfonds sinken wird. Wir wollen sicher keine Einheitskasse. Aber wir wollen Strukturen, bei denen es ein vernünftiges Verhältnis zwischen Verwaltungsaufwand und Leistungen für die Versicherten gibt. Auf lange Sicht wären auch 50 bis 80 Kassen in Ordnung.
Bei der Beitragsfrage herrscht derzeit Zurückhaltung vor. Die Berliner Zeitung zitiert hier Caspers-Merk mit den Worten:
Aus Sicht der Kassen kann ich verstehen, dass sie eher höhere als niedrigere Ausgaben angesetzt haben. Die Zuweisungen aus dem Fonds sind aber so kalkuliert, dass die voraussichtlichen Ausgaben zu 100 Prozent gedeckt sind.
Dem kann auch ihre Chefin, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, nur zustimmen:
Das ist genügend Geld, um im nächsten Jahr eine gute Versorgung der Versicherten zu organisieren.
Auch die Frage nach den Zusatzbeiträgen wird derzeit durch Caspers-Merk eher zurückhaltend beantwortet:
Bisher hat noch keine Kasse angekündigt, dass sie Zusatzbeiträge erhebt. Einige Kassen haben aber die Auszahlung von Prämien angekündigt. Die großen Versorgerkassen werden durch den Gesundheitsfonds besser ausgestattet. Sicherlich werden kleinere Kassen, etwa die, die bisher Rosinenpickerei unter den Versicherten betrieben haben, stärker über Fusionen nachdenken. Das ist auch so gewollt.
Es bleibt auf jeden Fall spannend. Wie wir schon geschrieben haben, gilt es vor einem Wechsel erst einmal die ersten Startschwierigkeiten des Fonds abzuwarten und dann zu Krankenkassen, die auf Beitragserhöhung verzichten bzw. sogar Beiträge erstatten zu wechseln. Allerdings ist dabei fraglich ob es die günstigen Krankenkassen wirklich noch so lange geben wird. Denn wie oben geschrieben, wird sich die Zahl der Krankenkassen drastisch verringern. Damit werden mehr und mehr Großkassen entstehen und kleinere, schlagkräftigere Einheiten werden gefressen werden. Allerdings muss man bei der jetztigen Gesundheitsreform auch sehen, dass abhängig vom Ausgang der Bundestagswahl im September schon 2010 die nächste drastische Veränderung drohen könnte. Sei es das von der Union favorisierte Kopfpauschalenmodell (jeder Versicherte zahlt den gleichen Beitrag) oder das von der SPD angestrebte Bürgerversicherungsmodell. Daneben steht auch die Frage nach der Kostenfreien Mitversicherungen von Ehepartnern und Kindern vor der Entscheidung! Auch hier steht uns ein spannendes Jahr bevor.
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Der Countdown läuft: Bis in vier Wochen, genauer zum 01.11.2008, soll der einheitliche Kassensatz für den Gesundheitsfonds von der Bundesregierung bekannt gegeben werden.
Wir warten gespannt, ob es zu diesem Termin kommt und wie der tatsächliche Beitragssatz dann ausfallen wird.
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Geschrieben von Torsten Heinrich in Allgemeines, Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Versicherungen, tags: Alterungsrückstellung, freie Arztwahl, Gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Kapitaldeckungsverfahren, Leistungen, PKV, Private Krankenversicherung, Systemvergleich, Umlageverfahren, Unterschiede, Vertragsarzt
Aufgrund der vielen Medienberichte und teilweise immer verwirrenderen Informationslage am Versicherungsmarkt vorwiegend zu dem Thema Krankenversicherung wollen wir hier noch einmal einen kurzen, allgemeinen Grundlagen-Artikel zu den grundsätzlichen Unterschieden zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung veröffentlichen. Im Laufe der Zeit werden wir einzelne Themen noch ausführlicher behandeln.
Beitragsberechnung:
Bei der GKV zahlt man im Umlageverfahren, d.h., dass der Monatsbeitrag als Prozentsatz vom Einkommen (nicht das Netto!) bis zur Beitragsbemessungsgrenze errechnet wird.
Es gibt keine Alterungsrückstellung zum Ausgleich möglicher steigender Krankheitskosten in späteren Jahren.
Grundlage des Umlageverfahrens ist der Generationenvertrag (die jüngeren Berufstätigen übernehmen Teile der entstehenden Kosten für ältere Mitglieder)
In der PKV kommt das Kapitaldeckungsverfahren zur Anwendung.
Der zu zahlende Beitrag richtet sich nach dem Alter (Je älter, desto teurer), dem Geschlecht (gleichaltrige Frauen sind in der Regel teurer), den Vorerkrankungen (bspw. Gibt es bei einer Allergie einen Risikozuschlag) und dem gewählten Versicherungsschutz (die „Luxus-Version“ ist teurer als die einfachere Variante).
Für jeden Versicherungsnehmer wird eine Alterungsrückstellung gebildet. (Teil des Monatsbeitrages (10%), der verzinslich angesammelt und für das Alter zurückgestellt wird.)
Versicherungsleistungen:
In der GKV sind nur Vertragsärzte zulässig. Die PKV bietet hier stattdessen die sogenannte „freie Arztwahl“.
In der PKV hat man je nach Tarif die Möglichkeit Heilpraktikerleistungen erstattet zu bekommen wohingegen diese im Leistungskatalog der GKV nicht vorhanden sind.
Die Leistungen sind bei der GKV gesetzlich vorgeschrieben und nicht garantiert. Bei der PKV werden die Leistungen je nach Tarif individuell vereinbart und sind für die gesamte Vertragslaufzeit garantiert.
In der PKV hat der Versicherungsnehmer als freier Vertragspartner die Möglichkeit sein Versicherungskonzept mitzugestalten, diese Möglichkeit hat er in der GKV nicht.
Aufgrund möglicher gesetzlicher Änderungen in der GKV sind die Leistungen nicht dauerhaft garantiert. Dagegen hat ein privat Versicherter vertraglich garantierte Leistungen, die nicht vom Versicherer einseitig verändert werden können.
Weitere Details zu den jeweiligen Leistungskatalogen findet man auf den Internetseiten der PKV- und GKV-Unternehmen.
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Viele Gesetzliche Krankenkassen haben zum 1. Juli ihre Beitragssätze erhöht. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit, ob der Gesundheitsfonds nun zum Jahreswechsel 2008/2009 wirklich kommt, fragen sich viele, ob ein Kassenwechsel jetzt noch sinnvoll ist oder nicht.
Durch den Gesundheitsfonds würden die Beiträge vereinheitlicht und somit ein Wechsel, der zudem Mindestlaufzeiten mit sich bringt, verpuffen.
Die Stiftung Wartentest hat vor kurzem einen ausführlichen Test durchgeführt. Wie auch die Stiftung Warentest können auch wir keine allgemein gültigen Tipps geben. Denn zu vieles hängt vom Einzelfall ab.
Zum einen ist das Leistungsangebot nicht bei allen Kassen identisch und vergleichbar. Dann bieten manche Kassen für gesunde und aktive Kunden günstigere Beiträge an. Dazu kommt auch immer die persönliche Situation – alleinstehend, verheiratet, Familie – sowie das Alter und die Gesundheit.
Am Einfachsten macht man für sich eine Must-Have-Liste, wo alle geforderten Eigenschaften aufgeführt werden. Dann sollte man sich über die Beitragssätze an die passende Krankenkasse annähern. Dabei sollten auch private Krankenzusatzversicherungen nicht vernachlässigt werden, denn die Kombination aus billiger Krankenkasse und privatem Zusatztarif ist manchmal billiger zu haben, als aus einer Hand.
Schließlich kann auch ein Anruf bei der eigenen Kasse Hilfe bringen, denn Vergünstigungen oder abweichende Leistungen werden nicht immer kommuniziert. Erinnert sei dabei nur an die (teilweise) Erstattung von Fitnessclub-Beiträgen einiger Kassen.
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An wen wende ich mich? “Unabhängiger” Makler oder direkt zur Versicherung?
Die wohl entscheidendste Frage bei der Wahl einer studentischen privaten Krankenversicherung. Aber welcher ist nun der richtige Weg? Den Rest des Eintrages lesen »
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