Posts Tagged “Gesetzliche Krankenkasse”

Mit einem Paukenschlag gab es heute Veränderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die DAK und die BKK Gesundheit kündigten am Dienstag ihren Zusammenschluss zum Jahreswechsel an. Die neue Krankenkasse soll DAK-Gesundheit heißen und die Vorteile zweier Geschäftsmodelle verbinden. Mit der neuen Kasse entsteht eine der größten deutschen Krankenkassen. Sie hat 5,1 Millionen Mitglieder und 6,6 Millionen Versicherte. Die neue Kasse wird laut Pressemitteilung dem Verband der Ersatzkassen (vdek) angehören und ihren Sitz in Hamburg haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Für die angeschlagene BKK für Heilberufe wird im System der Betriebskrankenkassen zurzeit ein Fusionspartner gesucht. Bereits im Mai hatte die Krankenkasse kurz vor der Schließung gestanden. Seither ist man auf der Suche nach einem finanzkräftigem Partner – bislang ohne Erfolg. Den Rest des Eintrages lesen »

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Eigentlich sollte die City BKK ja bereits zum 1. Juli 2011 geschlossen werden, doch noch immer haben nicht alle Versicherten eine neue Krankenkasse gefunden. „Wer von den ehemals bei der City BKK-Versicherten noch keine neue Krankenkasse gewählt hat, sollte dies sofort tun“, rät Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer beim BKK Bundesverband. Den Rest des Eintrages lesen »

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Das Thema Fusionitis kursiert ja bereits seit einiger Zeit durch die Innungskrankenkassen. Nun haben die Verwaltungsräte der IKK classic und der Vereinigten IKK auf parallelen Sitzungen am 5. Juli 2011 die Fusion beider Unternehmen zum 1. August 2011 beschlossen. Die fusionierte Kasse wird den Namen IKK classic tragen und ihren Hauptsitz in Dresden haben. Die IKK classic wird künftig mit rund 2,6 Millionen Mitgliedern und 3,6 Millionen Versicherten die größte IKK und die Nummer sechs unter den gesetzlichen Kassen sein. Den Rest des Eintrages lesen »

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Der Verwaltungsrat der Vereinigten IKK hat am Dienstag das Fusionsangebot der IKK classic angenommen. Damit ist eine weitere Voraussetzung für den Zusammenschluss der beiden größten deutschen Innungskrankenkassen erfüllt. Der Verwaltungsrat der IKK classic hatte bereits am 17. Mai Vorstellungen für eine Fusion mit der Vereinigten IKK formuliert. Den Rest des Eintrages lesen »

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Angesichts der ersten zur Schließung vorgesehenen Krankenkasse (City BKK) stehen viele bisherige Versicherte vor der Frage, welche Krankenkasse sie nun nimmt. Da nicht jede Krankenkasse den selben Service bietet, ist eine gezielte Wahl sinnvoll. Aufgrund der Schließung der bisherigen Kasse muss aber jede andere Kasse den jeweiligen Versicherten übernehmen. Eine Ablehnung ist rechtswidrig! Darauf weißt auch das Bundesversicherungsamt noch einmal hin. Den Rest des Eintrages lesen »

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Vergangene Woche wurde überraschend die Schließung der City BKK durch das Bundesversicherungsamt zum 1. Juli 2011 bekannt gegeben. Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland steht mit der BKK für Heilberufe nun die zweite Krankenkasse vor der Insolvenz. Den Rest des Eintrages lesen »

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Eigentlich war es seit langem abzusehen, aber dass es nun tatsächlich passiert ist doch überraschend: Das Bundesversicherungsamt hat nach eingehender Prüfung entschieden, die City BKK zum 1. Juli 2011 zu schließen. Der Präsident der Aufsichtsbehörde, Dr. Maximilian Gaßner, erklärte dazu: “Diese für die zum größten Teil langjährigen Versicherten und Mitarbeiter der Krankenkasse bedauerliche Entscheidung war unvermeidlich, da die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Krankenkasse nicht mehr auf Dauer gesichert ist. Ein von der City BKK vorgelegtes Sanierungskonzept hat insbesondere wegen der außerordentlich hohen Mitgliederabgänge im ersten Quartal 2011 leider nicht den erhofften Erfolg gebracht.” Schuld an den hohen Abwanderungsraten waren übrigens die neu erhobenen Zusatzbeiträge. Manch andere Krankenkasse verzichtet (noch) darauf. Den Rest des Eintrages lesen »

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Es ist das Thema der vergangenen Tage: Die Debatte um Unisex-Tarife. Das Versicherungsjournal versucht den deutschen Gesetzentwurf einzuordnen, nachdem der EuGH entsprechende Tarife erzwungen hat. Unter dem Namen Allgemeines Gleichbehandlungs-Gesetz von Versicherungsnehmern (AGGVN) sieht es massive Veränderungen in der Preiskalkulation von Versicherungsprodukten vor.
Bundesministerium legt Unisex-Gesetzentwurf vor
Das manager magazin hat dazu Branchenexperte Manfred Poweleit interviewt, der das Thema sehr kritisch sieht.
Unisex-Versicherung: “Das ist Betrug und Männerdiskriminierung” Den Rest des Eintrages lesen »

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Heute morgen machte die Leipziger Volkszeitung Furore mit dem Bericht, dass die Techniker Krankenkasse und die KKH-Allianz zu einem neuen Branchenführer fusionieren wollen. Bisher ist die Barmer GEK mit rund 8,6 Millionen Versicherten die größte Kasse. Dagegen versichert die Techniker Krankenkasse lediglich 7,6 Millionen Menschen und konnte im vergangenen Jahr um 339.000 Versicherte wachsen. Die KKH-Allianz dagegen verlor nach Angaben der Zeitung seit der Einführung von 8 Euro Zusatzbeitrag 2010 rund 190.000 Versicherte und kommt noch auf 1,86 Millionen Versicherte. Den Rest des Eintrages lesen »

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Der Gesundheitsfonds ist inzwischen fast sieben Monate alt und das Fusionsfieber unter den Krankenkassen grasiert weiter. Laut Berliner Zeitung will die deutsche Marktführerin Barmer Ersatzkasse mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zusammengehen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Am Wochenende machte das Handelsblatt mal wieder mit einer Prognose zum Gesundheitsfonds auf sich aufmerksam. Die Zeitung schreibt unter Berufung auf ein Interview mit dem Chef der noch jungen Krankenkasse KKH-Allianz, Ingo Kaluweit, dass in Folge der Wirtschaftskrise in den nächsten beiden Jahren Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe auf den Gesundheitsfonds zukommen würden. Den Rest des Eintrages lesen »

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Der Jahreswechsel bringt nun also auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung drastische Veränderungen: Der Gesundheitsfonds naht! Dass es dadurch für viele gesetzlich Versicherte teurer wird, sollte mittlerweile schon überall angekommen sein. Was genau der Gesundheitsfonds aber für Auswirkungen haben wird, ist nach wie vor offen.

Sicher ist, dass die Zahl der Krankenkassen drastisch sinken wird. Nach Aussagen von Marion Caspers-Merk, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, werden die derzeit rund 200 Kassen den Gesundheitsfonds nicht überleben. In der Berliner Zeitung wird sie mit den Worten zitiert:

Ich gehe davon aus, dass die Zahl der Krankenkassen durch den Gesundheitsfonds sinken wird. Wir wollen sicher keine Einheitskasse. Aber wir wollen Strukturen, bei denen es ein vernünftiges Verhältnis zwischen Verwaltungsaufwand und Leistungen für die Versicherten gibt. Auf lange Sicht wären auch 50 bis 80 Kassen in Ordnung.

Bei der Beitragsfrage herrscht derzeit Zurückhaltung vor. Die Berliner Zeitung zitiert hier Caspers-Merk mit den Worten:

Aus Sicht der Kassen kann ich verstehen, dass sie eher höhere als niedrigere Ausgaben angesetzt haben. Die Zuweisungen aus dem Fonds sind aber so kalkuliert, dass die voraussichtlichen Ausgaben zu 100 Prozent gedeckt sind.

Dem kann auch ihre Chefin, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, nur zustimmen:

Das ist genügend Geld, um im nächsten Jahr eine gute Versorgung der Versicherten zu organisieren.

Auch die Frage nach den Zusatzbeiträgen wird derzeit durch Caspers-Merk eher zurückhaltend beantwortet:

Bisher hat noch keine Kasse angekündigt, dass sie Zusatzbeiträge erhebt. Einige Kassen haben aber die Auszahlung von Prämien angekündigt. Die großen Versorgerkassen werden durch den Gesundheitsfonds besser ausgestattet. Sicherlich werden kleinere Kassen, etwa die, die bisher Rosinenpickerei unter den Versicherten betrieben haben, stärker über Fusionen nachdenken. Das ist auch so gewollt.

Es bleibt auf jeden Fall spannend. Wie wir schon geschrieben haben, gilt es vor einem Wechsel erst einmal die ersten Startschwierigkeiten des Fonds abzuwarten und dann zu Krankenkassen, die auf Beitragserhöhung verzichten bzw. sogar Beiträge erstatten zu wechseln. Allerdings ist dabei fraglich ob es die günstigen Krankenkassen wirklich noch so lange geben wird. Denn wie oben geschrieben, wird sich die Zahl der Krankenkassen drastisch verringern. Damit werden mehr und mehr Großkassen entstehen und kleinere, schlagkräftigere Einheiten werden gefressen werden. Allerdings muss man bei der jetztigen Gesundheitsreform auch sehen, dass abhängig vom Ausgang der Bundestagswahl im September schon 2010 die nächste drastische Veränderung drohen könnte. Sei es das von der Union favorisierte Kopfpauschalenmodell (jeder Versicherte zahlt den gleichen Beitrag) oder das von der SPD angestrebte Bürgerversicherungsmodell. Daneben steht auch die Frage nach der Kostenfreien Mitversicherungen von Ehepartnern und Kindern vor der Entscheidung! Auch hier steht uns ein spannendes Jahr bevor.

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Nachdem in der vergangenen Woche die Techniker Krankenkasse und IKK-Direkt ein Zusammengehen beschlossen haben, dreht sich das Fusionskarussell weiter.

Die nahende Gesundheitsreform mit samt Gesundheitsfonds wirft ihre Schatten voraus. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung stehen nun die KKH und die Betriebskrankenkasse (BKK) der Allianz vor einem Zusammenschluss.

Dem Bericht zufolge wollen die einstige Kaufmännische Krankenkasse Hannover (KKH) sowie die BKK Allianz zur KKH Allianz fusionieren. Derzeit ist die KKH noch mit rund zwei Millionen Versicherten die Nummer Vier unter den deutschen Krankenkassen. Bei der BKK Allianz sind derzeit rund 100.000 Versicherte zu verzeichnen. Bei der Rangfolge der Krankenkassen wird sich also durch diese Fusion nichts ändern. Bei der neuen Kasse aus Techniker Krankenkasse und IKK-Direkt wird dagegen ein neuer Marktführer geschmiedet.

Wie ich schon einige Male geschrieben habe, werden die Krankenkassen durch die Gesundheitsreform unter großen Konzentrationsdruck gesetzt. Die kleinen, billigen Kassen müssen sich starke Partner suchen, da sie sonst gänzlich vom Markt verschwinden werden. Allerdings verschwindet durch die kleinen, aggressiven Wettbewerber auch der einzige Anreiz Kosten zu sparen und dadurch die Beiträge effizient einzusetzen.

Wie hoch letztlich der Einheitsbeitragssatz zum Gesundheitsfonds sein wird, ist nach wie vor unklar. Es kursieren derzeit Zahlen von knapp 15 Prozent über rund 15,5 Prozent bis deutlich über 16 Prozent. Damit ist klar, dass die Versicherten weder von der Gesundheitsreform noch von den neuen Großkassen profitieren werden. Das Fusionskarussell wird sich in den nächste Wochen weiter drehen. Es werden am Ende einige große Kassen übrig bleiben und den gesetzlichen Versicherungsmarkt in Form eines Oligopols aufteilen. Ob damit die Gesundheit der Versicherten wirklich voran kommt? Ich wage es zu bezweifeln.

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Die Gesundheitsreform mit samt Gesundheitsfonds wirft seine Schatten voraus. Nach einem Bericht von Welt Online wollen die Techniker Krankenkasse und IKK-Direkt zusammengehen und zu einem neuen Riesen unter den Krankenkassen aufsteigen.

Bei der dann größten gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland wären mehr als 7 Millionen Menschen versichert. Die neue Kasse würde damit sogar die bisherige Nummer 1 am Markt, die Barmer Ersatzkasse, vom Thron stoßen. Auslöser für die Fusion ist der Welt zufolge der nahende Gesundheitsfonds. Denn die bisher günstigste Krankenkasse müsste nach Einführung des Einheitsbeitragssatzes mit einem Mitgliederschwund rechnen, denn die Preisführerschaft hätte sich unter diesen Bedingungen nicht mehr halten lassen können.

In diesem Zusammenhang finde ich auch interessant, was es mittlerweile zur Höhe des Einheitsbeitragssatzes heißt: “Nach Einführung des Gesundheitsfonds wird Schätzungen zufolge ein Beitragssatz von rund 15,5 Prozent erwartet, Experten gehen aber davon aus, dass er auch bei bis zu 16 Prozent liegen könnte,” so die Welt. Damit scheinen auch bisherige Berichte, wonach ein Satz von 15,8 Prozent völlig unrealistisch sei, ad absurdum geführt. Was bis zur Einführung des Gesundheitsreform noch alles ansteht, haben wir hier zusammengestellt.

Ob die Versicherten etwas von der neuen Großkasse haben werden? Wohl eher nicht. Zudem dürfte nun allen klar sein, dass der Gesundheitsfonds aller Wahrscheinlichkeit nach weitere Fusionen auslösen wird, womit der Weg in die Einheitskasse geebnet sein dürfte. Kleine und derzeit billige Kassen werden so vom Markt verschwinden und damit auch der einzige Anreiz für die großen Anbieter mit dem Geld der Beitragszahler effizient umzugehen. Wozu das führen kann hatte ich ja bspw. hier geschrieben.

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