Posts Tagged “Geldanlage”

Die Börsen steigen, die Wirtschaft boomt und jeder hat wieder Geld zum Ausgeben und vielleicht auch zum Sparen. Genau jetzt ist es meiner Ansicht mal wieder Zeit, sich über Tagesgeld und die damit verbundenen Risiken und Faktoren zu befassen. Denn wir alle sind ja stets nicht zu 100 Prozent im Markt investiert, sondern “parken” unser Geld auf irgendwelchen Konten. Anbieter für Tagesgeld gibt es zuhauf. Doch wie sieht es zwei Jahre nach Lehman Brothers mit der schon so oft zitierten Einlagensicherung? Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Deutschen und das liebe Geld sind gemeinhin für ihr spezielles Verhältnis bekannt. Umso erstaunlicher, dass die Aktie immer weniger Anhänger hat und in den Hintergrund bei der Geldanlage rückt. Betrachtet man die am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Deutschen Aktieninstituts hätte eigentlich ein Aufschrei durch die Medien und die Politik gehen müssen. Das Thema Altersvorsorge wird immer wieder in allen Varianten durchgekaut, aber wenn eines der sinnvollsten Bausteine immer seltener genommen wird, nimmt man das nur wenig wahr. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Finanzkrise gilt bei vielen als überwunden. Dennoch finden alternative Anlageformen wie etwa Gold und Immobilien großen Anklang. Die britische Website citywire hat nun die ungewöhnlichsten alternativen Geldanlagen aufgelistet. Die beispielhaften Renditen können sich dabei durchaus sehen lassen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Der Kurssturz im DAX und Dow Jones macht es deutlich: Die Panik hat die Märkte erfasst. Der heutige Tag kann durchaus als Beginn der Finanzkrise 2.0 gesehen werden. Mit Griechenland auf “Junk”-Niveau und Portugal auf dem Weg dahin, hat die Kreditwürdigkeit der PIGS-Staaten eine neue Qualität erreicht. Wieder einmal wird die langsame Politik vom Markt vor vollendete Tatsachen gestellt. Und dabei sind die weiteren Aussichten alles andere als klar. Besonders hart trifft es aber wieder einmal den unbedarften Anleger, der nur noch die Scherben zusammenkehren kann. Den Rest des Eintrages lesen »

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Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute über die Wertentwicklung von Einmalanlagen per 31.12.2008 berichtet. Dabei zeigte sich mal wieder, dass sich erst eine lange Haltedauer bei Aktienfonds auszahlt. Den Rest des Eintrages lesen »

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stellte BusinessWeek zusammen:

R.H. Donnelley

“publishes Yellow Pages phone directories”, “Shares now trade at below 1 after losing 99% of their value since the end of 2007″

Insurers

“insurance companies were hurt even more by toxic investments on their balance sheets.”

(Kreditderivate lassen grüßen)

Investment Banks

“Lehman Brothers (LEH) and Bear Stearns essentially went out of business”

(und viele andere brauchen staatliche finanzielle Hilfe)

CROCS

“The stock is down 95% in 2008.”

(gefallen mir sowieso nicht :-) )

Bond Insurers

“the companies were stung by their insurance of mortgage-backed securities and other risky assets”

REITs (Real estate investment trusts)

“Growth Properties (GGP), for example, have fallen 96%, and the firm warned in November that it needed more capital to fight off bankruptcy.”

Automakers

“A big loser for investors has been General Motors (GM), down 80% this year.”

Oil and Gas Explorers

“Shares of ATP Oil & Gas (ATP), for example, declined 89% since the start of 2008.”

Regional Banks

“Shares of National City (NCC)—being acquired by PNC Financial Services (PNC)—are down 87%, while shares of Wachovia (WB)—being bought by Wells Fargo (WFC)—plunged 83%.”

Solar Energy

“But as conventional fuel prices fell, alternatives such as solar power became less economically viable. Shares of Evergreen Solar (ESLR), which more than doubled in 2007, are down 85% in 2008, while First Solar (FLSR) shares have slid 55%.”

Manitowoc

“Admired for its management, Manitowoc (MTW) is an industrial company with products that include construction cranes. Amid a worldwide building boom, especially in emerging economies, Manitowoc’s stock climbed 63% in 2007. But the economic slowdown has sent shares falling 82% in 2008.”

Fortsetzung folgt…

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Das war letzte Woche das Motto, als Anleger ihr Geld in US-Staatsschulden (United States government debt) anlegten und dafür eine 0%-Verzinsung in Kauf genommen haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Es gibt ja Anleger, die ihre Altersvorsorge gerne mit Aktien gestalten möchten. Durch die Vorkommnisse an den Finanzmärkten ist natürlich in diesem Bereich mittlerweile absolute Vorsicht geboten, vor allem bei denjenigen, die sich auf eine Buy-and-Hold-Anlage verlassen.

Trotz der aktuell miserablen Lage wird es auch wieder bessere Aussichten geben. Deshalb macht es durchaus Sinn, sich gerade in diesen Wochen um mögliche geeignete Einstiegszeitpunkte zu kümmern.

Fans von US-Aktien können beispielsweise die Entwicklungen von einzelnen Sektoren wunderbar bei BigCharts.com verfolgen. Dort findet man unter “Industries” die Entwicklungen einzelner Sektoren für bestimmte Zeiträume.

Gibt man z.b. rechts “1-Monat” ein, dann erhält man jeweils die 10 besten und schlechtesten Indizes der letzten vier Wochen.

Aktuell sind das (Stand 11.12.2008):

Die 10 besten Sektoren:

DJ US Gold Mining Index 23.30%
DJ US Heavy Construction Index 15.76%
DJ US Automobiles Index 13.50%
DJ US Construction & Materials Inde… 11.60%
DJ US Home Improvement Retailers In… 11.04%
DJ US Water Index 10.79%
DJ US Building Materials & Fixtures… 9.09%
DJ US Mortgage Finance Index 8.79%
DJ US Automobiles & Parts Index 7.89%
DJ US Fixed Line Telecommunications… 7.74%

Die 10 schlechtesten Sektoren:

DJ US Oil Equipment & Services Inde… -20.64%
DJ US Oil Equipment, Services & Dis… -20.44%
DJ US Coal Index -18.86%
DJ US Nonferrous Metals Index -18.46%
DJ US Paper Index -17.84%
DJ US Forestry & Paper Index -17.84%
DJ US Aluminum Index -16.98%
DJ US Railroads Index -16.62%
DJ US Tires Index -16.43%
DJ US Medical Equipment Index -16.38%

Klickt man dann auf die einzelnen Sektoren, so erscheinen die jeweilig zugehörigen Unternehmen mit “Börsenkennzeichnung”. Rechts gibt es einen “Chartbutton”, mit dem man seine eigenen kleinen Analysen für die jeweilige Aktie durchführen kann. Es können hier Chartdarstellungen verändert oder Indikatoren eingefügt werden. Für diese Anwendungen ist BigCharts. com kostenlos.

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In unsicheren (finanziellen) Zeiten wie diesen sucht man oftmals Rat bei denen, die vermeintlich Ahnung davon haben, weil sie in der Vergangenheit einen teilweise erheblichen Erfolg hatten.

In dem auf der Seite The Kirk Report gefundenen pdf-doc The Wisdom of Great Investors werden einige von diesen Experten vorgestellt und der Frage nachgegangen, welche Dinge denn notwendig sind, um einen langfristigen Erfolg als Geldanleger haben zu können.

Trotz unterschiedlicher Herangehensweisen gibt es bestimmte Eigenschaften wie Disziplin, Geduld oder eine emotionslose Anlagestrategie, um seine langfristigen finanziellen Ziele verwirklichen zu können.

Benjamin Graham ist der Meinung, dass man Emotionen bei der Geldanlage außen vor lassen sollte:

“Individuals who cannot master their emotions are ill-suited to profit from the investment process.”

Shelby M. C. Davis meint, dass die Geschichte uns eines lehrt: (Finanz-)Krisen sind unausweichlich, schmerzhaft aber dennoch überwindbar.

“History provides a crucial insight regarding market crisis: They are inevitable, painful and ultimately surmountable.”

Peter Lynch trifft die Aussage, dass es nichts bringt, die Richtung des Marktes vorherzusagen und “Timing” wenig bringt.

“Far more money has been lost by investors preparing for corrections or trying to anticipate corrections than has been lost in the corrections themselves.”

Christopher C. Davis ist der Ansicht, dass sich Geduld bei der langfristigen Geldanlage auszahlt.

“Despite inevitable periods of uncertainty, stocks have rewarded patient, long-term investors.”

Der in unseren Blogs schon mehrfach erwähnte Warren Buffett sagt, dass Angst und Gier immer in Relation zum Verhalten anderer stehen sollte.

“Be fearful when others are greedy. Be greedy when others are fearful.”

Robert Kirby meint, dass selbst gute Investment Manager kurzfristig eine schlechte Performance aufweisen können.

“The basic question facing us is whether it’s possible for a superior investment manager to underperform….The assumption widely held is ’no.’ And yet if you look at the records, it’s not only possible, it’s inevitable.”

John Kenneth Galbraith äußert, dass man sich vor irgendwelchen Vorhersagen und Annahmen hüten sollte.

“The function of economic forecasting is to make astrology look respectable.”

Shelby Cullom Davis ergänzt, dass fallende Märkte besonders ertragreich sind, man dies aber nicht gleich erkennt.

“You make most of your money in a bear market, you just don’t realize it at the time.”

Ein interessantes pdf mit Grundlagen, die man bei seiner eigenen Geldanlage berherzigen sollte.

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Die Finanzmarktkrise wirft eine Menge Fragen auf. Einige davon betreffen die private Altersvorsorge, weil viele verunsichert sind, in welche Produkte sie noch ihr Geld anlegen können bzw. was sie mit vorhandenen Verlusten machen sollen.

Wir geben in unserem Blog bekanntlich keine Empfehlungen, jedoch Denkanstöße, an was man zumindest einmal denken könnte bzw. über was man nachdenken könnte.

Aufgrund des großen Ausverkaufs herrscht natürlich teilweise die blanke Angst, allerdings sollte man sich trotz der finanziellen Weltuntergangsstimmung durch die Medien nicht allzu sehr verwirren lassen – es wird andere Zeiten geben, auch wenn es aktuell nicht so ausschaut.

Vor einigen Tagen bin ich in dem Artikel Geldanlage – Wo investieren, wenn der Aufschwung beginnt? schon auf diverse Punkte eingegangen. Unter anderem habe ich den Rohstoffbereich kurz erwähnt.

Hierauf möchte ich in diesem Beitrag noch etwas näher eingehen. Speziell der Rohstoff Öl könnte eine Betrachtung wert sein. Unabhängig seines Kursverfalles von knapp 150 Dollar pro Barrel auf ca. 40 Dollar pro Barrel ist es doch so, dass die Nachfrage nach Öl sehr wahrscheinlich nicht geringer werden wird. Trotz alternativer Energien ist Öl ein nachgefragtes Gut.

Die Öl-Reserven der Welt werden sich irgendwann dem Ende zuneigen, sind somit also begrenzt. Es erscheint absolut unlogisch, warum ein bisher auf dem Weltmarkt gehandeltes und nachgefragtes Gut mit begrenztem Vorkommen künftig zu geringeren Preisen gehandelt werden sollte, als das bisher der Fall ist. Keine Frage kann es zu bestimmten Zeiten immer wieder zu Kurseinbrüchen kommen, aber langfristig sollte sich Öl eher in einem Aufwärtstrend bewegen.

Der in unseren Beiträgen schon mehrfach erwähnte Trader und Großinvestor Jim Rogers erwähnt beispielsweise in so gut wie jedem Interview auf die Frage nach den Rohstoffen, dass Öl für ihn ein Kauf sei, egal zu welchem Preis.

Dennoch gilt es, sich ein mögliches Produkt sorgfältig auszuwählen. Ebenso spielt der jeweilige Einstiegszeitpunkt durchaus eine gewichtige Rolle. Sich auf ein Buy-and-Hold zu verlassen ist auch hier nicht unbedingt empfehlenswert.

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Das ist eine gute Frage, die sich wohl viele unter uns stellen. Wo lege ich mein Geld wieder an, wenn sich die Finanzmarktkrise dem Ende neigt und wieder Licht am Horizont ist?

Nehmen wir einmal an, es hat jemand den Ernst der Lage erkannt, dass aktuell der Buy-and-Hold-Ansatz unter diesen Marktgegebenheiten eventuell eine weniger gute Lösung ist und sitzt auf Bargeld, weil er alle seine Positionen glatt gestellt hat.

Auch jedem klar scheint, dass in einen bestimmten Zeitraum sich die Marktumstände wieder ändern, auch wenn die Medien das finanzielle Ende der Welt vorhersagen, denn die Tageszeitung will ja schließlich auch verkauft werden. Sieht man sich rückblickend in einem längerfristigen Chart den “Börsencrash” von 1987 an, erscheint dieser lediglich als eine kleine Delle. Keine Frage gibt es bei so etwas immer Einzelschicksale, aber wir betrachten hier ja den Gesamtmarkt.

Was könnte der Bargeldbesitzer von oben also mit seinem Geld machen? Unter dem Kopfkissen wird er es wohl kaum lassen wollen, also wohin? Welche Ansätze kann man in Betracht ziehen?

Ja, auch in der vermeintlich aussichtslosen Situation kann man sich schon Strategien überlegen, was man denn machen könnte.

Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, sich die in diesem Jahr die extrem heruntergeprügelten Sektoren, also Wirtschaftsbranchen, einmal näher anzusehen. Dazu gehören das Bank- und Versicherungswesen, einige Autohersteller, Telekommunikationsunternehmen, einige Rohstoffe usw.

Innerhalb dieser Branchen könnte man sich einzelne Titel, also Aktien, herauspicken, von denen man der Meinung ist, dass sich hier wieder Kurspotential nach oben ergeben könnte.

Ebenso kann man hier in Betracht ziehen, die ganze Branche über einen klassischen oder an der Börse gehandelten Investmentfonds (ETF) zu kaufen. So umgeht man die Qual der Wahl bei einzelnen Unternehmen und setzt risikogestreut auf die gesamte Industrie.

Bei beiden Vorgehensweisen sollte man den Markt aber genaue beobachten, denn hier kommt es sicher sehr auf das Timing, also den Einstiegszeitpunkt, an.

Eine weitere Option ist auf den börsengehandelten Index eines jeweiligen Landes zu setzen. Wer beispielsweise davon überzeugt ist, dass Deutschland im kommenden Jahr einen Börsenaufschwung erlebt, braucht sich nicht einzelne DAX30-Unternehmen aussuchen, sondern kauft einfach den gesamten Länderindex wiederum in einem Investmentfonds (Aktienfonds) oder ein entsprechendes Zertifikat.

Des Weiteren bieten wie immer, also unabhängig von der aktuellen Lage, die sogenannten Schwellenländer mögliche Anlagealternativen. Aufstrebende Märkte (Emerging Markets) in Asien, Osteuropa oder Südamerika könnten da über die jeweiligen Finanzprodukte von Interesse sein.

Eine perfekte Anlage gibt es selten, nur eine unter den gegebenen Umständen bestmögliche. Die findet man aber nicht mehr dann, wenn es schon in den großen Tageszeitungen steht, dass man jetzt mal langsam wieder einsteigen sollte, dann ist der Zug in der Regel schon abgefahren.

Deshalb erfordert egal welche Vorgehensweise durchaus eine intensive Recherche und eine Beobachtung des Marktes.

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Nach meinem Artikel Geldanlage – Warum Investmentfonds mit Vorsicht zu genießen sind habe ich eine weitere Nachricht entdeckt, die kein gutes Licht auf die Investmentfondsbranche scheinen lässt.

Speziell Aktienfonds haben laut einer Statistik von Morningstar Inc. bisher in 2008 extrem schlecht abgeschnitten. Das wird in einem Artikel der BusinessWeek berichtet. Die dort beobachteten Aktienfonds sind alle bis auf einen (APX Mid Cap Growth Fund) im Minus, der eine 0%-Rendite aufweist.

Dies zeigt wieder einmal, dass speziell in schwierigen Zeiten der Auswahl der jeweiligen Geldanlage eine besondere Bedeutung zukommt. Aktienfonds werden in der Regel als Buy-and-Hold-Investment gekauft und gehalten, allerdings ist dieser Ansatz unter turbulenten Bedingungen mehr als fragwürdig. In dem Artikel Altersvorsorge / Anpassung der Anlagestrategie an die Finanzmarktkrise bin ich auf diesen Punkt bereits eingegangen.

Es macht hier wirklich mehr Sinn, vor allem längerfristige Geldanlagen zu überprüfen und bei entsprechender Erkenntnis auch bereit zu sein, diese zu ändern. Deshalb ist bei Beratungsgesprächen mit Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern auch angeraten, sich beim Thema Geldanlage einmal mehr Gedanken zu machen, als man das üblicherweise macht.

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Vorgehensweisen, es ist sicher kein großer Fehler, in diesen Zeiten das Geld mal an der Seitenlinie zu lassen, um auf bessere Möglichkeiten zu warten. Diese kommen bestimmt…

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Vor einigen Tagen habe ich die Artikel Geldanlage – Warum man dem Bankberater nicht alles glauben sollte und Geldanlage – Wohin mit meinem Geld? Wo finde ich Rat? Wer hilft mir? geschrieben und darauf hingewiesen, dass längerfristige Geldanlagen in einem Marktumfeld wie diesem zumindest bedenkenswert sind.

Aber nicht nur in besonderen Situationen wie der Finanzmarktkrise, sondern auch generell, sollte man bei seiner (längerfristigen) Geldanlage auf gewisse Dinge achten.

Wie ich ja in diesen Artikeln auch geschrieben habe, beschäftigen sich die meisten Leute nur ungern mit diesem Thema, weil der vorhandene Informationsüberfluss sie zur Entscheidungs- bzw. Handlungsunfähigkeit verleitet.

Viele überlassen deshalb die Planung Ihres “Geldhaushaltes” anderen (Finanzberatern, Bankern, was auch immer), in der Hoffnung, es würde Ihnen jemand die Entscheidung abnehmen. (Als könnten die es besser???). In dem Beitrag Die Wahrheit über die Finanzbranche erfährt man, warum das nicht zwangsläufig der Fall sein muss.

Wie auch mein Blogpartner Marc schon in seinem Artikel Altersvorsorge / Werden Fonds immer beliebter? erwähnt hat, ist ein beliebtes Anlageinstrument für den “Durchschnittsanleger” der sogenannte Investmentfonds. Kurz gesagt, beteiligt man sich mit einer Einmalzahlung oder in monatlichen Raten an verschiedenen Anlageklassen, das können beispielsweise Aktien, Immobilien oder auch festverzinsliche Wertpapiere sein.

Gemanagt werden diese Fonds, die von Kapitalanlagegesellschaften auferlegt werden, von den Fondsmanagern. Und diese werden in den Medien in der Regel immer so dargestellt, als hätten Sie richtig Ahnung. Mag der ein oder andere sogar haben, aber die Mehrheit wird es wohl kaum sein, denn wenn man der statistischen Auswertung von Standard&Poor’s Glauben schenken kann, dann schneidet die Mehrheit der Fondsmanager schlechter ab, als ein Vergleichsindex. Diese Studie bezieht sich jetzt zwar auf US-Fonds, aber im Finanzbereich bietet es sich an, zumindest den Gedankensprung auch in die deutschen Gefilden zu schaffen.

Investmentfonds sollte man alleine aus dem Grund schon recht genau auswählen, weil es nicht nur um die reine Performance, also um die Entwicklung des Anteilspreises, geht, sondern damit teilweise erhebliche Kosten verbunden sind, die diese Performance schmälern, und die bei einem negativen Verlauf der Anteilspreisentwicklung trotzdem vorhanden sind. Das können jährliche Verwaltungsgebühren, Vertriebsprovisionen, Managementgebühren und Ausgabeaufschläge sein.

In unseren Beiträgen geht es uns neben dem informativen Gehalt unter anderem darum, die Leute zu sensibilisieren, dass sie sich darüber Gedanken machen, was mit solchen Anlagen verbunden ist, und dass man nicht blind irgendwelchen Aussagen glauben soll.

Weitere Informationen dazu findet man in dem Artikel Yes, Fundmanagers Really Do Underperform auf Portfolio.com. Interessant sind auch die darin genannten Links.

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Das unten stehende Video handelt von sogenannten Investment Fallacies, also von Täuschungen oder einem Irrglauben, den man über eine Sache, hier speziell die Finanz- und Investmentbranche, hat.

Man hält Gegebenheiten, die einem “präsentiert” werden, für wahr, obwohl sich tatsächlich etwas anderes dahinter verbirgt.

In dem Video spricht ein “Vertreter” der Branche, will aber logischerweise nicht erkannt werden, deshalb ist er hier unser Mr. X.

Er redet davon, dass es im Finanzbereich nur darum geht, die Kunden solange wie möglich bei Laune zu halten, dass Sie solange wie möglich Geld in das System pumpen.

“Mining the miners” nennt er die Vorgehensweise. Und dafür würde alles getan bzw. wird um dieses System eine richtige Industrie aufgebaut. Es gibt Firmen die Software liefern, Beratungsdienste, Programmierkenntnisse, Newsletter, Bücher, Analysen und Brokerdienste anbieten.

Es interessiere jedoch niemanden, ob der Kunde dabei gewinnt oder verliert.

Man solle auch nicht davon ausgehen, dass die Angestellten der Branche (z.B. Analysten) mehr wissen als man selbst, denn das könne man gut daran sehen, dass die meisten einen Arbeitgeber haben. Die Tatsache, dass sie nicht für sich selbst arbeiten, sollte man dabei zumindest für bedenkenswert erachten.

Eine hochinteressante Aussage trifft er zu dem Punkt, dass Aktien über die Jahre ja immer besser abgeschnitten hätten als andere Investments. Die Kunden würden oft erzählt bekommen, dass sich die letzten 50 Jahre der Index mit x Prozent entwickelt habe.

Man solle hier nicht darauf reinfallen, denn diese Aussage sei falsch. Viele Firmen, die früher in den 60er/70er Jahren Mitglieder im Dow-Jones-Index waren und als Bluechip-Aktien gehandelt wurden, seien aufgrund mangelnder Performance aus dem Dow-Jones-Index herausgenommen worden bzw. seien von anderen Firmen übernommen worden und deren Name gäbe es nicht einmal mehr.

Im besten Falle konnte man die Entwicklung des Dow-Jones-Index nachbilden, in dem man immer die Werte hält, die der Index aktuell beinhaltet. Das sei aber so gut wie nie der Fall.

Man mache nicht automatisch Gewinn, nur weil man Aktien viele Jahre in seinem Depot hält.

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Wer in diesen Wochen der Finanzmarktkrise an seiner ursprünglich einmal ausgeklügelten Anlagestrategie, beispielsweise für Aktien, festhält, erlebt böse Überraschungen. Den Rest des Eintrages lesen »

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