Posts Tagged “Geld”

Die Börsen steigen, die Wirtschaft boomt und jeder hat wieder Geld zum Ausgeben und vielleicht auch zum Sparen. Genau jetzt ist es meiner Ansicht mal wieder Zeit, sich über Tagesgeld und die damit verbundenen Risiken und Faktoren zu befassen. Denn wir alle sind ja stets nicht zu 100 Prozent im Markt investiert, sondern “parken” unser Geld auf irgendwelchen Konten. Anbieter für Tagesgeld gibt es zuhauf. Doch wie sieht es zwei Jahre nach Lehman Brothers mit der schon so oft zitierten Einlagensicherung? Den Rest des Eintrages lesen »

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Über Banken, Versicherungen oder sonstige Finanzdienstleister haben wir an anderer Stelle ja schon berichtet – beispielsweise in den Beiträgen Die Wahrheit über die Finanzbranche oder Geldanlage – Warum man dem Bankberater nicht alles glauben sollte.

Dazu passend habe ich bei Michael Covel ein kleines Video gefunden. Kleiner Tipp: Es ist kein ernstes Video, sondern witzig aufgemacht, aber dennoch zum Nachdenken gedacht.

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Gute Nachrichten für alle Börsenfans im Lande. Die Börsenblogger sind online! Das ist der neueste Blog in unserem Blognetzwerk mit den 3 anderen Blogs Den Rest des Eintrages lesen »

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In dem letzten Artikel bin ich auf die langfristige Geldanlage mit Aktien eingegangen. Gibbon’s Trading Weblog beschreibt hier sehr ausführlich, warum Buy-and-Hold keine gute Anlagestrategie ist. In dem kürzeren Artikel Hubris and irrationality geht er auf 2 große Fehler ein, die Anleger machen und die ich selbst für so wichtig halte, dass ich sie in einem eigenen Artikel erwähnen muß: Den Rest des Eintrages lesen »

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Es geht in diesem Artikel mal wieder um die Altersvorsorge und den allgemein verbreiteten Glauben, beispielsweise eine Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen und dann Jahre später mit einem Gewinn zu verkaufen. Bereits in dem Artikel Altersvorsorge – Anpassung der Anlagestrategie an die Finanzmarktkrise habe ich auf diese Problematik hingewiesen und möchte dies weiter ergänzen, da es für jeden der sich mit dem Thema Altersvorsorge und Geldanlage befasst, einfach unausweichlich ist, wenn er es richtig machen möchte. Den Rest des Eintrages lesen »

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In unseren Blogs berichten wir bei entsprechender Gelegenheit immer wieder über Jim Rogers – siehe hier und hier. Als Wall Street Legende befasst er sich rund um den Globus mit Anlagemöglichkeiten, die in der Regel längerfristig ausgelegt sind. Also ein wunderbarer Beitrag für unser Thema Altersvorsorge. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir wünschen allen Lesern ein gutes Neues Jahr 2009! Der Jahreswechsel hat ja besonders in der Krankenversicherung mit dem Gesundheitsfonds erhebliche Veränderungen gebracht. Darüber werden wir sicher noch viel hören in diesem Jahr.

Zum Jahresstart gibt es jetzt aber erstmal einige kurze Links:

Kfz-Versicherung: 2,1 Millionen Wechsler (cash-online)

Krankengeld: Drohende Versorgungslücke für freiwillig Versicherte geschlossen (Verbraucherzentrale)

Finanzkrise kostet Sparer 110 Milliarden Euro (manager-magazin)

Hochinteressantes Interview mit dem Bankier Friedrich von Metzler (Handelsblatt)

Die wichtigsten Gesetzesänderungen 2009 (Wirtschaftswoche)

Parex-Bank darf kein Geld mehr annehmen (manager-magazin)

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Das Time-Magazine zeigt eine Aufstellung der Top 10 Niedergänge der Finanzmarktkrise.

1. Der Zusammenbruch von Lehman Brother’s (zur Lehman Brothers Sammelklage)

2. Das Geschäft mit Kreditderivaten von AIG

3. Die 3 Autohersteller Ford, GM, Chrysler

4. Der Beinahe-Zusammenbruch der Citibank

5. Aktionäre von Freddie Mac und Fannie Mae

6.
angeblich “sichere” Wertpapiere

7. Glaubwürdigkeit von Rating-Agenturen

8. Zusammenbrüche von Hedge-Fonds

9.
Das Ansehen von Alan Greenspan

10. “Bankrott” Islands

Erläuterungen zu den einzelnen Punkten stehen in dem Artikel.

Weitere Top-Listen findet man hier.

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Vor einigen Tagen hatten wir mit unserem dritten Blogprojekt Nachwuchs innerhab unseres Blog-Netzwerkes angekündigt und können heute offiziell den Namen bekannt geben. Das Blogprojekt nennt sich “Do-not-trade-your-Emotions.de“.

Wie schon erwähnt ist das ein Blog über menschliche Verhaltensweisen, Emotionen und Psychologie beim Trading an der Börse. Ein Auszg aus Über uns und ein Blick in die FAQs gibt einen kurzen Überblick, was auf diesem Blog passieren wird:

Do-not-trade-your-Emotions.de ist ein weiterer Blog innerhalb unseres Blog-Netzwerkes mit den beiden Partnerblogs Hilfe-beim-Leben.de, auf dem wir über persönliche, alltägliche und spezielle Themen über das Leben berichten, sowie dem Finanz- und Versicherungsblog Informationen-zu-Versicherungen-und-Altersvorsorge.de, bei dem es rund um das Thema Finanzen und Versicherungen geht.

Do-not-trade-your-Emotions.de ist ein Trading-Blog, der sich mit dem Handel von Finanzinstrumenten an den Börsen beschäftigt. Besonderheit ist jedoch, dass es weniger um Trading-Methoden und Trading-Ansätze geht, sondern um die Psychologie und die Emotionen dabei, selbstverständlich auf eigenen Erfahrungen basierend.

Mit Do-not-trade-your-Emotions.de möchten wir aufzeigen und darstellen, dass nicht das Trading selbst die schwierige Angelegenheit ist, sondern dass persönliche Restriktionen, Denkweisen und Dogmen die Tür zum Tradingerfolg verschließen. Schafft man es diese zu “öffnen”, dann hat man bei diesem “Spiel” eine realistische Chance als Sieger den Platz zu verlassen.

Die ersten Artikel sind online und somit wünschen wir ab sofort viel Spaß beim Lesen!

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Damit ist nicht gemeint, dass man sich über eine Geldanlage oder ein Finanzprodukt beraten lässt, sondern dass man das völlig selbst in die Hand nimmt. Ohne Hilfe und Beratung. Und selbst entscheidet.

Warum machen das die wenigsten Menschen? Für das neue Auto oder den neuen Plasma-TV machen sie es doch auch, also warum nicht bei einer erheblich schwerwiegenderen Entscheidung für ihre Zukunft, als es ein Auto oder der Plasma-TV je haben könnte?

Wenn ich mir mögliche Gründe überlege, dann kann man diese meiner Meinung nach auf einige Punkte zusammenfassen (ohne Bedeutung der Reihenfolge):

- Der Glaube an das System

- mangelndes (Fach-)Wissen

- Informationsüberfluss

- keine Lust

- kein Geld

Der Glaube an das System

Der Glaube, sich in einem unerschütterlichen Wirtschaftskreislauf zu bewegen, war sicher bis zuletzt vorhanden. Was davon übrig ist, konnte man hautnah in der zurückliegenden zweiten Jahreshälfte 2008 beobachten. Stichwort Finanzmarktkrise.
Betreibern eines “Systems” und alle die damit zu tun haben, glaubt man in der Regel, denn es überrennt einen ja praktisch überall und jeden Tag: Banken, Versicherungen, Finanzamt, Finanzdienstleister, Geld, Haus, Kredit, Bausparvertrag, Zinsen, Immobilie, Konsum, Auto, usw.
Einfach alles in unserem Leben spielt sich in diesem System ab.

Die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas aus dem Ruder laufen könnte, wurde von den meisten Fachleuten und von “Otto Normalverbraucher” ja sowieso nicht, nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen. Die Verwaltung unseres Hab und Gutes wurde studierten Fachleuten überlassen, “die schon wissen, was sie tun, sonst hätten sie ja nicht studieren brauchen.”

Die Hüter des Systems haben natürlich Angestellte, und die wollen ihr Können unter Beweis stellen, und den Menschen ihre paar Kröten entlocken, um daraus noch ein paar mehr Kröten zu machen, so der Plan. Und die Leute glauben das.


Mangelndes (Fach-)Wissen

Jeder ist tagtäglich so zugemüllt von irgendwelchen Alltäglichkeiten, seinem Job, beruflichen und privaten Verpflichtugnen, dass er auch gar nicht die Zeit hat, sich mit anderen Dingen, die eventuell für seine weitere Zukunft wichtig wären, zu beschäftigen. Jeder hat “nur” 24h am Tag zur Verfügung. Finanzthemen recherchieren kostet Zeit, die viele nicht haben oder sich auch nicht nehmen wollen.

Informationsüberfluss

Wobei wir auch schon bei dem weiterführenden Punkt sind, der Vielzahl der mittlerweile vorhandenen Informationen zu den verschiedene Finanz- und Versicherungsthemen. Wenn man einen Suchbegriff im Internet eingibt, dann kommen zig Seiten zu diesem einen Suchwort. Wer will sich da noch auskennen bzw. ist in der Lage, diese Informationen zu filtern und für sich zu bündeln? Und dann noch eine Entscheidung über “besser” oder “schlechter” treffen?

Keine Lust

Das ist natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn was kümmert mich heute meine Altersvorsorge mit 60? Dieser Punkt bedarf wohl keiner weiteren Erklärung.

Kein Geld

Ist selbstverständlich ebenfalls ein großer Punkt, denn viele Menschen haben auch schlicht und ergreifend kein Geld, das sie irgendwo investieren könnten.

All diese Punkte kann ich nachvollziehen. Aber eventuell ist der ein oder andere doch bereit, sich etwas näher mit seinem hart verdienten Geld zu befassen, um nicht andere seine finanzielle zukunft entscheiden zu lassen.

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Erst gestern habe ich in dem Artikel Geldanlage – Wohin mit meinem Geld? Wo finde ich Rat? Wer hilft mir? die enorme Schwankung der Märkte (Volatilität) erwähnt, und dass der Buy-and-Hold-Ansatz in einem Marktumfeld wie diesem (und es weiß leider keiner genau wie lange das anhält) nur zur “Verlustverwaltung”, aber nicht zu einem stetigen Zuwachs führt.

Auf dem Blog The Big Picture habe ich nun dazu eine interessante Grafik The Lost Decade gefunden, die aufzeigt, dass der Einstiegszeitpunkt auch bei “langfristigen” Geldanlagen eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Es sollte sich niemand von seinem Bankberater für dumm verkaufen lassen, dass das “über die Jahre” schon wird. Das kann sein, aber es kann eben auch nicht sein, und das ist ja der entscheidende Gedanke bei der Sache.

Wer 1998 in den (US-)Aktienmarkt investiert und bis heute “durchgehalten” hat, denn anders kann man diese Achterbahnfahrt ja wohl kaum nennen, hat weniger als seinen ursprünglichen Einsatz.

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Die Finanzmarktkrise macht es leider wieder all zu deutlich: Das Wissen oder zumindest die Kenntnis, was man mit seinem Geld machen kann, wenn man denn welches übrig hat, ist in der Bevölkerung mehr als bescheiden.

Es gibt Einzelne, die beschäftigen sich mit dem Thema Geld und recherchieren fleißig, wo es denn die meisten Zinsen gibt, nur um dann in einer Krisensituation wie jetzt leidlich erfahren zu müssen, dass sie eventuell nicht mehr an ihr Geld kommen. Angelegt bei einer Bank, von der die Mehrheit nicht mal wusste, dass es sie gibt.

Bei anderen gibt es Fragen über Fragen, was denn nun mit dem Ersparten fürs Alter passiere, welche Lebensversicherer denn von dem finanziellen Debakel betroffen seien und welche Bank eigentlich noch vertrauenswürdig arbeite. Und wie ich meine sind diese Fragen auch berechtigt.

Wie sieht es aber mit den Antworten dazu aus? Es kann einem leider niemand eine hundertprozentige Aussage dazu machen. Und warum? Weil die vermeintlichen Experten es selbst nicht wissen. Niemand weiß, welches Ausmaß die Finanzmarktkrise wirklich hat und noch haben wird, weil immer noch einiges im Dunklen liegt. Es weiß niemand, was passieren wird.

Fakt ist, dass der normale Geschäftsbetrieb bei den Banken, Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleistern scheinbar normal weiterläuft, es wird weiterhin ordentlich verkauft, vor allem jetzt zum Ende des Jahres, da ja im nächsten Jahr die Abgeltungsteuer ruft. Da müssen ja nochmal die Abschlusszahlen auf Vordermann gebracht werden. Die Kunden werden weiter beschwatzt und mit überdurchschnittlichen Renditen “über die nächsten Jahre” von einer tollen Geldanlage “überzeugt”.

Man könnte meinen, die Kundenberater haben Glaskugeln auf ihrem Schreibtisch stehen und könnten in die Zukunft schauen, um genau das versprechen zu können. Dem ist aber nicht so, es kann niemand ahnen, was in 5 oder 10 Jahren passieren wird. Oder konnte vor 5 Jahren ein Kundenberater ahnen, dass es 2008 zu einem solchen “Ereignis” kommen würde. Wohl kaum.
Und der König Kunde schon dreimal nicht, denn der war ja froh, das leidliche Geldthema durch die Beratung endlich vom Tisch zu haben – in der Hoffnung künftig mehr in seinem Sparstrumpf zu haben.

Die Zeiten sind äußerst unsicher, und ich wollte mit keinem Bankberater tauschen müssen, der seinen Kunden irgendwas von “die Schwankungen sind normal, über die Jahre hinweg gleicht sich das aus und Sie werden sehen, dass sich alles zum Positiven entwickelt” erzählt. Die Märkte schwanken aktuell extrem, für diejenigen, die an der Börse aktiv handeln, sicher ein Traum, für den Buy-and-Hold-Anleger eine Katastrophe. Wer einen schlechten Zeitpunkt erwischt hat und sich von einmal gemachten Anlagen nicht trennen kann, wird die nächsten Jahre darauf hoffen, dass er zumindest wieder seinen Einsatz zurück bekommt. Irgendwie wird man aber dann dem Thema “Geldanlage” nicht mehr gerecht. “Verlustverwaltung” wäre da der bessere Begriff.

Meines Erachtens kann man nicht guten Gewissens eine Empfehlung auf lange Sicht aussprechen, weil einfach alles gefährdet sein kann. Jegliche Firmen können betroffen sein, weil alles irgendwo miteinander verstrickt ist. Das gilt für “Anbieterfirmen” wie Banken und Versicherungen, als auch natürlich für potentielle “Wertobjekte”, in die man gerne investieren würde. Sichere Geldanlagen gibt es keine, und das Sparbuch mit 1% Verzinsung ist zwar sicherer, aber die Wertentwicklung in Relation zu der Inflationsrate treibt einem die Tränen in das Gesicht.

Wohin also mit dem Geld? Sich doch vom Versicherungsvertreter zu einer 30-jährigen monatlichen Anlage von 200 Euro in eine Lebens- oder Rentenversicherung überreden lassen, die eine über die Jahre schon gesunkene Mindestgarantieverzinsung aufweist? Und am Schluss auf die Überschußbeteiligung hoffen, so wie vor Jahren die Kunden der Mannheimer Versicherung?

Aktuell kommt es mir so vor, als könne einem niemand wirklich helfen. Es gibt zwar einige, die so tun, als könnten Sie es und haben eine umfassende (und vor allem für künftige Zeiten gültige) Antwort auf mögliche Fragen und Unsicherheiten, aber man ist auf jeden Fall schlau beraten, diese Dinge zu hinterfragen.

Das Schwierige daran ist einfach, dass jeder Rat sucht und bei Geldangelegenheiten lieber einer fremden Meinung traut, als seiner eigenen. Oftmals haben die Leute aber keine eigene “Geldmeinung”, sondern sind froh, wie schon vorher angesprochen, wenn Sie sich damit nicht beschäftigen müssen. Und genau das ist ein Fehler, denn bei einer erheblich weniger gewichtigen Entscheidung, beispielsweise welchen Plasma-TV man sich ins Wohnzimmer stellen soll, macht man sich mehr Gedanken, als damit,was die nächsten 30 Jahre mit seinem Geld passieren soll oder wie und wo man welches bekommt, wenn man einen Engpass hat.

Denn helfen kann man sich nämlich am Ende nur selbst. Wie? In dem man von Grund auf ein sinnvolles Verständnis für Geldfragen bekommt, wann und warum man sich einen Kredit nehmen sollte, welche Arten der Altersvorsorge es gibt, ob man tatsächlich eine Lebensversicherung braucht und tausend andere Fragen.

Gäbe es einen geeigneteren Platz dafür, als beispielsweise das öffentliche Schulsystem, eventuell ab einer bestimmten Altersklasse? Um zumindest mal einen Anfang zu haben. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Finanzen ein sehr große Rolle spielen und tun aber so, als wäre damit alles klar und jeder wüsste Bescheid. Nichts ist klar und die wenigsten Menschen wissen Bescheid. “Musikalische Erziehung” gibt es in der Schule, ebenso eine “sprachliche oder mathematische Erziehung”, wieso also keine “finanzielle Erziehung”? Es würde das Leben der Menschen später erleichtern, und einem jede Menge Angst vor dem großen Thema “Geld” nehmen.

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