Posts Tagged “Fonds”
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute die Absatzstatistik per 30. April 2009 veröffentlicht. Dabei entwickelte sich der Absatz von Investmentfonds deutlich besser als zuletzt. Dies dürfte besonders an der jüngsten Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte liegen. Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute die Absatzstatistik per 28. Februar 2009 veröffentlicht. Dabei entwickelte sich der Absatz von Investmentfonds ähnlich schwankungsreich wie die Märkte, konnte aber nicht an den guten Jahresauftakt anknüpfen. Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute die positive Zahlen für Januar 2009 veröffentlicht. Demnach konnte die deutsche Investmentfondsbranche mit knapp 14 Mrd. Euro die zweithöchsten Mittelzuflüsse der letzten Jahre verzeichnen. Lediglich im Jahr 2007 gab es im ersten Monat des Jahres ähnlich hohe Mittelzuflüsse, so der BVI in einer Pressemitteilung. Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute die Jahresbilanz 2008 vorgelegt. Dabei zeigte sich dass Aktien-, Misch- und Offene Immobilienfonds im Dezember einen Schlussspurt hinlegen konnte. Womit auch wieder klar wird, dass eine lange Haltedauer manchmal der Schlüssel zum Erfolg ist. Den Rest des Eintrages lesen »
1 Kommentar »
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute über die Wertentwicklung von Einmalanlagen per 31.12.2008 berichtet. Dabei zeigte sich mal wieder, dass sich erst eine lange Haltedauer bei Aktienfonds auszahlt. Den Rest des Eintrages lesen »
1 Kommentar »
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute über den “Erfolg” von Aktienfonds-Sparplänen während der Börsenturbulenzen berichtet. Demnach haben Anleger, die nach diesem Muster verfahren sind, ein leidlich gutes Ergebnis erzielt:
Auf lange Sicht relativiert sich die kurzfristige Momentaufnahme. So erreichten Anleger, die in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland 30 Jahre Monat für Monat 100 Euro angespart haben, im Mittel ein Vermögen von gut 106.000 Euro (bei einer eingezahlten Summe von 36.000 Euro). Dabei sind alle Fondskosten inklusive des Ausgabeaufschlags berücksichtigt.
Alles in allem geht es darum die größten Fehler bei der Altersvorsorge zu vermeiden und die für sich optimale Anlagestrategie zu finden. Dabei ist es erstmal egal, wie es 2009 weitergeht. Wichtig ist die lange Sicht.
Nach Angaben des BVI wurden aus monatlich 100 Euro bei der Anlage in deutsche Aktienfonds
nach 10 Jahren im Schnitt 4.683 Euro (-9,7% p.a.)
nach 20 Jahren im Schnitt 33.611 Euro (+3,2% p.a.)
nach 30 Jahren im Schnitt 106.046 Euro (+6,4% p.a.).
Welche Fonds und welche Sparpläne wie in den vergangenen Jahren abgeschnitten haben, findet man in dieser ausführlichen Auflistung des BVI.
3 Kommentare »
Es geht in diesem Artikel mal wieder um die Altersvorsorge und den allgemein verbreiteten Glauben, beispielsweise eine Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen und dann Jahre später mit einem Gewinn zu verkaufen. Bereits in dem Artikel Altersvorsorge – Anpassung der Anlagestrategie an die Finanzmarktkrise habe ich auf diese Problematik hingewiesen und möchte dies weiter ergänzen, da es für jeden der sich mit dem Thema Altersvorsorge und Geldanlage befasst, einfach unausweichlich ist, wenn er es richtig machen möchte. Den Rest des Eintrages lesen »
1 Kommentar »
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat für November 2008 erfreuliche Zahlen aus dem Fondsbereich vorgelegt.
Nachdem noch im Oktober sehr hohe Abflüsse aus Investmentfonds zu verzeichnen waren, hat sich die Lage trotz der Finanzmarktkrise nun etwas beruhigt. Demnach hat die Investmentfondsbranche im November 2008 Mittelzuflüsse in Höhe von insgesamt 4,8 Mrd. Euro verzeichnet. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht haben vor allem die Profis wieder vermehrt zugegriffen:
Über 7,2 Mrd. Euro investierten institutionelle Anleger im November in Spezialfonds, Publikumsfonds verzeichneten hingegen Mittelabflüsse von knapp 2,4 Mrd. Euro. Vor allem Geldmarkt-, geldmarktnahe und Kurzläufer-Rentenfonds haben zu den Rückflüssen beigetragen. Während
Geldmarktfonds Abflüsse in Höhe von rund 1,4 Mrd. Euro verzeichneten, wurden aus Rentenfonds knapp 1,3 Mrd. Euro abgezogen. Zulauf hatten hingegen Aktienfonds: Erstmals seit Mai 2008 verzeichnete diese Anlageklasse wieder Mittelzuflüsse. Knapp eine Mrd. Euro investierten Anleger im November in Aktienfonds.
Damit scheint das schlimmste erstmal überstanden zu sein. Allerdings stehen die Dezember-Zahlen noch aus, wobei auch hier im Hinblick auf die aber 2009 geltende Abgeltungsteuer, eher mit Zuwächsen zu rechnen sein dürfte.
1 Kommentar »
Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat angesichts der Finanzmarktkrise für Oktober hohe Abflüsse bei Investmentfonds gemeldet.
Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Oktober 46,3 Mrd. Euro aus Publikumsfonds und 4,9 Mrd. Euro aus Spezialfonds abgezogen. Im gesamten Jahr 2008 verzeichneten dem BVI zufolge Publikumsfonds nunmehr Abflüsse von 30 Mrd. Euro, während Spezialfonds ein Plus von 11 Mrd. Euro erzielen.
Bei den Publikumsfonds haben den Angaben zufolge zu den Rückflüssen insbesondere Geldmarktfonds, geldmarktnahe und Kurzläufer-Rentenfonds beigetragen. Insgesamt flossen aus diesen Fondsgruppen im Oktober fast 30 Mrd. Euro ab. Als Grund hierfür nennt der BVU die Ende September bekannt gewordene Absicht des Gesetzgebers, steuerorientierte Geldmarktfonds schärfer zu besteuern.
Alles in allem bleiben Fonds für die Altersvorsorge, also aus langfristigen Gesichtspunkten, eine beliebte Anlageform. Die Kursstürze an den Börsen und die Unsicherheit über die Finanzmärkte haben aber auch sicher viele Anleger dazu bewogen ihr Geld aus Fonds abzuziehen und in andere Anlageformen wie etwa ein Tagesgeldkonto zu transferieren. Dabei sollte man aber immer bedenken, dass die derzeitigen Kurse eher Kaufkurse, denn Verkaufskurse sind. Auf lange Sicht bieten die derzeitigen Kursstände meiner Meinung nach vielfach Schnäppchenpreise!
1 Kommentar »
Das ist eine gute Frage, die sich wohl viele unter uns stellen. Wo lege ich mein Geld wieder an, wenn sich die Finanzmarktkrise dem Ende neigt und wieder Licht am Horizont ist?
Nehmen wir einmal an, es hat jemand den Ernst der Lage erkannt, dass aktuell der Buy-and-Hold-Ansatz unter diesen Marktgegebenheiten eventuell eine weniger gute Lösung ist und sitzt auf Bargeld, weil er alle seine Positionen glatt gestellt hat.
Auch jedem klar scheint, dass in einen bestimmten Zeitraum sich die Marktumstände wieder ändern, auch wenn die Medien das finanzielle Ende der Welt vorhersagen, denn die Tageszeitung will ja schließlich auch verkauft werden. Sieht man sich rückblickend in einem längerfristigen Chart den “Börsencrash” von 1987 an, erscheint dieser lediglich als eine kleine Delle. Keine Frage gibt es bei so etwas immer Einzelschicksale, aber wir betrachten hier ja den Gesamtmarkt.
Was könnte der Bargeldbesitzer von oben also mit seinem Geld machen? Unter dem Kopfkissen wird er es wohl kaum lassen wollen, also wohin? Welche Ansätze kann man in Betracht ziehen?
Ja, auch in der vermeintlich aussichtslosen Situation kann man sich schon Strategien überlegen, was man denn machen könnte.
Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, sich die in diesem Jahr die extrem heruntergeprügelten Sektoren, also Wirtschaftsbranchen, einmal näher anzusehen. Dazu gehören das Bank- und Versicherungswesen, einige Autohersteller, Telekommunikationsunternehmen, einige Rohstoffe usw.
Innerhalb dieser Branchen könnte man sich einzelne Titel, also Aktien, herauspicken, von denen man der Meinung ist, dass sich hier wieder Kurspotential nach oben ergeben könnte.
Ebenso kann man hier in Betracht ziehen, die ganze Branche über einen klassischen oder an der Börse gehandelten Investmentfonds (ETF) zu kaufen. So umgeht man die Qual der Wahl bei einzelnen Unternehmen und setzt risikogestreut auf die gesamte Industrie.
Bei beiden Vorgehensweisen sollte man den Markt aber genaue beobachten, denn hier kommt es sicher sehr auf das Timing, also den Einstiegszeitpunkt, an.
Eine weitere Option ist auf den börsengehandelten Index eines jeweiligen Landes zu setzen. Wer beispielsweise davon überzeugt ist, dass Deutschland im kommenden Jahr einen Börsenaufschwung erlebt, braucht sich nicht einzelne DAX30-Unternehmen aussuchen, sondern kauft einfach den gesamten Länderindex wiederum in einem Investmentfonds (Aktienfonds) oder ein entsprechendes Zertifikat.
Des Weiteren bieten wie immer, also unabhängig von der aktuellen Lage, die sogenannten Schwellenländer mögliche Anlagealternativen. Aufstrebende Märkte (Emerging Markets) in Asien, Osteuropa oder Südamerika könnten da über die jeweiligen Finanzprodukte von Interesse sein.
Eine perfekte Anlage gibt es selten, nur eine unter den gegebenen Umständen bestmögliche. Die findet man aber nicht mehr dann, wenn es schon in den großen Tageszeitungen steht, dass man jetzt mal langsam wieder einsteigen sollte, dann ist der Zug in der Regel schon abgefahren.
Deshalb erfordert egal welche Vorgehensweise durchaus eine intensive Recherche und eine Beobachtung des Marktes.
Keine Kommentare »
Nach meinem Artikel Geldanlage – Warum Investmentfonds mit Vorsicht zu genießen sind habe ich eine weitere Nachricht entdeckt, die kein gutes Licht auf die Investmentfondsbranche scheinen lässt.
Speziell Aktienfonds haben laut einer Statistik von Morningstar Inc. bisher in 2008 extrem schlecht abgeschnitten. Das wird in einem Artikel der BusinessWeek berichtet. Die dort beobachteten Aktienfonds sind alle bis auf einen (APX Mid Cap Growth Fund) im Minus, der eine 0%-Rendite aufweist.
Dies zeigt wieder einmal, dass speziell in schwierigen Zeiten der Auswahl der jeweiligen Geldanlage eine besondere Bedeutung zukommt. Aktienfonds werden in der Regel als Buy-and-Hold-Investment gekauft und gehalten, allerdings ist dieser Ansatz unter turbulenten Bedingungen mehr als fragwürdig. In dem Artikel Altersvorsorge / Anpassung der Anlagestrategie an die Finanzmarktkrise bin ich auf diesen Punkt bereits eingegangen.
Es macht hier wirklich mehr Sinn, vor allem längerfristige Geldanlagen zu überprüfen und bei entsprechender Erkenntnis auch bereit zu sein, diese zu ändern. Deshalb ist bei Beratungsgesprächen mit Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern auch angeraten, sich beim Thema Geldanlage einmal mehr Gedanken zu machen, als man das üblicherweise macht.
Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Vorgehensweisen, es ist sicher kein großer Fehler, in diesen Zeiten das Geld mal an der Seitenlinie zu lassen, um auf bessere Möglichkeiten zu warten. Diese kommen bestimmt…
2 Kommentare »
Vor einigen Tagen habe ich die Artikel Geldanlage – Warum man dem Bankberater nicht alles glauben sollte und Geldanlage – Wohin mit meinem Geld? Wo finde ich Rat? Wer hilft mir? geschrieben und darauf hingewiesen, dass längerfristige Geldanlagen in einem Marktumfeld wie diesem zumindest bedenkenswert sind.
Aber nicht nur in besonderen Situationen wie der Finanzmarktkrise, sondern auch generell, sollte man bei seiner (längerfristigen) Geldanlage auf gewisse Dinge achten.
Wie ich ja in diesen Artikeln auch geschrieben habe, beschäftigen sich die meisten Leute nur ungern mit diesem Thema, weil der vorhandene Informationsüberfluss sie zur Entscheidungs- bzw. Handlungsunfähigkeit verleitet.
Viele überlassen deshalb die Planung Ihres “Geldhaushaltes” anderen (Finanzberatern, Bankern, was auch immer), in der Hoffnung, es würde Ihnen jemand die Entscheidung abnehmen. (Als könnten die es besser???). In dem Beitrag Die Wahrheit über die Finanzbranche erfährt man, warum das nicht zwangsläufig der Fall sein muss.
Wie auch mein Blogpartner Marc schon in seinem Artikel Altersvorsorge / Werden Fonds immer beliebter? erwähnt hat, ist ein beliebtes Anlageinstrument für den “Durchschnittsanleger” der sogenannte Investmentfonds. Kurz gesagt, beteiligt man sich mit einer Einmalzahlung oder in monatlichen Raten an verschiedenen Anlageklassen, das können beispielsweise Aktien, Immobilien oder auch festverzinsliche Wertpapiere sein.
Gemanagt werden diese Fonds, die von Kapitalanlagegesellschaften auferlegt werden, von den Fondsmanagern. Und diese werden in den Medien in der Regel immer so dargestellt, als hätten Sie richtig Ahnung. Mag der ein oder andere sogar haben, aber die Mehrheit wird es wohl kaum sein, denn wenn man der statistischen Auswertung von Standard&Poor’s Glauben schenken kann, dann schneidet die Mehrheit der Fondsmanager schlechter ab, als ein Vergleichsindex. Diese Studie bezieht sich jetzt zwar auf US-Fonds, aber im Finanzbereich bietet es sich an, zumindest den Gedankensprung auch in die deutschen Gefilden zu schaffen.
Investmentfonds sollte man alleine aus dem Grund schon recht genau auswählen, weil es nicht nur um die reine Performance, also um die Entwicklung des Anteilspreises, geht, sondern damit teilweise erhebliche Kosten verbunden sind, die diese Performance schmälern, und die bei einem negativen Verlauf der Anteilspreisentwicklung trotzdem vorhanden sind. Das können jährliche Verwaltungsgebühren, Vertriebsprovisionen, Managementgebühren und Ausgabeaufschläge sein.
In unseren Beiträgen geht es uns neben dem informativen Gehalt unter anderem darum, die Leute zu sensibilisieren, dass sie sich darüber Gedanken machen, was mit solchen Anlagen verbunden ist, und dass man nicht blind irgendwelchen Aussagen glauben soll.
Weitere Informationen dazu findet man in dem Artikel Yes, Fundmanagers Really Do Underperform auf Portfolio.com. Interessant sind auch die darin genannten Links.
1 Kommentar »
Derzeit boomen Sie – die Werbeattacken der Banken rund um das Thema Abgeltungsteuer. Was werden da nicht für schwarze Wolken an den strahlend blauen Himmel gemalt. Mit wenigen Umschichtungen könne man die Abgeltungsteuer umgehen… Steuerfrei bis zur Rente….tolle Aussichten, wenn man nur jetzt noch einsteigt… und schon scheint die Sonne wieder.
Ich finde das immer sehr rührend, wie viele Banken angeblich die Eierlegende Wollmilchsau entdeckt haben und die dann noch an ihre Kunden weitergeben wollen…nun worum gehts genau: Auf welche Art und Weise man langfristig wirklich am besten fährt, lässt sich leider nur in der Nachschau beurteilen. Warum? Nun die meisten Banken empfehlen ja so genannte Dachfonds als Allheilmittel gegen die Abgeltungsteuer. Da könne man jetzt sein Geld reinstecken und in 20 Jahren sei das Geld dann vermehrt worden und der Fiskus sieht keinen Cent. Nun das ist auch so richtig.
Die Frage ist aber, um wie viel sich das Geld bis dahin tatsächlich vermehrt hat. Die Dachfonds sind mit die undurchsichtigsten Konstruktionen, die man sich vorstellen kann. Das was für den Otto-Normalanleger bei einem Aktienfonds oder Rentenfonds allein undurchsichtig erscheint, wird bei Dachfonds noch einmal um ein Vielfaches undurchsichtiger. Besonders die Gebührenstruktur stellt hier ein Blatt mit sieben Siegeln dar. In den Beispielrechnungen werden die vielfältigen Gebühren immer nur am Rande erwähnt, wenn überhaupt. Stattdessen wird der An- und Verkauf von Fondsanteilen über einige Jahre (mit der gleichen Wertentwicklung) innerhalb udn außerhalb eines Dachfonds verglichen. Berücksichtigt man nun die Abgeltungsteuer, die beim Dachfonds nicht anfällt (jetzt gekauft und mind. ein Jahr gehalten), dann steht der Dachfonds immer besser da, als die Kombination von verschiedenen Fondsanlagen mit jeweiligem Abgeltungsteuerabzug. Nur sind die Renditen da wirklich vergleichbar???
Jeder Aktienfonds kostet die jährliche Managementgebühr. Die meisten Leute sehen die aber nicht, weil die direkt aus dem Wertzuwachs abgeht. Das ist bei Dachfonds ähnlich, nur hier verdienen zum einen die Dachfondsmanager und dann die Manager der Fonds im Dachfonds, also das ganze zweimal oder nochmehr, wenn der Dachfonds wiederum Dachfondsanteile kauft. Und über Transaktiongebühren wurde da noch garnicht gesprochen. Man sieht, es verdient immer jemand, nur selten der Fondsbesitzer. Also kann es durchaus von Vorteil sein, direkt Fonds zu kaufen und auf die dann hoffentlich exzellente Rendite immer seine 25% (bzw. 26,38% inkl. Soli und ohne Kirchensteuer) Abgeltungsteuer zu bezahlen, anstatt einmal einen Dachfonds zu kaufen und keine Steuer auf eine schlechte oder mittelmäßige Rendite zu zahlen.
Ein weiterer Punkt ist die bessere Flexibilität: Angenommen man hätte vor etwa einem Jahr sein Geld in einen Dachfonds gesteckt und könnte bis in 10 Jahren wegen der Steuervermeidung nicht dran. Derjenige, der sein Geld direkt managed, hat das Geld vielleicht von Aktien- und Rentenfonds abgezogen und auf ein Festgeldkonto gelegt. Er kriegt da zwar nur 5-6% p.a., aber die Anlagesumme ist auf jeden Fall noch da (nach Steuer und Inflation), im Gegensatz zu horenden Kursverlusten an den Börsen wo zwar keine Steuer wirkt, aber der Wert gesunken ist und auch die Inflation ihren Teil wegfrisst. Der schlaue Anleger kann nun nach dem hoffentlich baldigen Ende wieder in Aktienfonds investieren und kann so mit der gesamten Anlagesumme von den steigenden Kursen profitieren.
Ich weiß das ist nicht einfach, aber wieviel Zeit verbringt man denn damit das passende Auto auszusuchen oder die neue Digicam? Ein bisschen Zeit und Arbeit in die Altervorsorge oder das Gesparte investiert und schon hat man mehr Freude, denn nach einiger Zeit ist definitiv die bessere Digicam drin, von der höheren Rente mal ganz zu schweigen!
Fazit:
Man sollte den Banken nicht alles glauben. Immer nachrechnen und die Gebühren berücksichtigen. Und wirklich nach allen Gebühren fragen, auch den versteckten. Manchmal die die bessere Anlage mit Steuerabzug vorteilhafter, als die angepriesene Abgeltungsteuer-Anlage ohne Steuer! Das muss man einfach mal durchrechnen, sonst glaubt man das nicht. Dachfonds sind per se nicht schlecht, aber eben teuer und undurchsichtig. Das muss man wissen, wenn man sich wirklich für einen entscheidet. Wenn man die Geldanlage selber managed, muss man vielleicht ein- bis zweimal im Monat ran, aber das lohnt sich. Außerdem macht das auch Spass. Im übrigen nicht nur Männern, sondern auch Frauen!
3 Kommentare »
In Fragen der Altersvorsorge sind die Deutschen ja eigentlich sehr konservativ. Von daher überraschen die aktuellen Zahlen des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. schon, denn auch im Mai sind der deutschen Investmentbranche mehr Mittel zugeflossen.
Allein Publikumsfonds haben dabei mit 4,9 Mrd. Euro einen Großteil der insgesamt gemeldeten 8,6 Mrd. Euro beigesteuert.
Besonders Aktienfonds haben es dabei wohl den Deutschen angetan, denn diese verzeichneten einen Zufluss um 2,6 Mrd. Euro. Die derzeit sehr angepriesenen Dachfonds konnten nur rund 1,6 Mrd. Euro neuer Anlagekapital verzeichnen. Offensichtlich trauen die meisten Anleger den oftmals undurchsichtigen Gebührenstrukturen von Dachfonds nicht.
Die Informationsflut in Bezug auf die Abgeltungsteuer sollte hier jedoch in den kommenden Monaten (leider) Wirkung zeigen. Zwar wird von Seiten der Anlageberater oftmals auf die Steuerersparniss hingewiesen, die doppelt anfallenden Gebühren für den eigentlichen Fonds und das Dachfondsmanagement werden aber nur selten dagegen gerechnet. Zwar erscheinen hier wenige Prozentpunkte auf den ersten Blick nicht viel, aber auf Dauer summiert da doch ein ganz schöner Gebührenbatzen. Wie bei allen Finanzdingen gilt auch hier: Große Vorsicht und alles nachrechnen!
Keine Kommentare »
|