Posts Tagged “Finanzmarktkrise”
Die Finanzkrise sorgt auch im Jahr 2012 für Schlagzeilen. Am Wochenende hat der Koalitionsausschuss der Bundesregierung beschlossen eine Art Finanz-TÜV aufzubauen. “Mit der Stiftung Finanztest verbessern wir die Transparenz und Verbraucherinformation bei Finanzprodukten deutlich” – so heißt es vollmundig auf den Seiten des Verbraucherschutzministeriums von Ministerin Ilse Aigner. Konkret geht es darum, dass “der Stiftung Warentest ab dem Jahr 2013 eine jährliche Zuwendung in Höhe von 1,5 Millionen Euro gewährt werden soll”. Ein Grund mal etwas näher hinzusehen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Die jüngsten Konjunkturprognosen machen auch vor der Gesetzlichen Rentenversicherung keinen Halt. Am Wochenende kursierten nun Berichte um eine Rentenkürzung durch die Republik – es wäre die erste seit 1957. Die Deutsche Rentenversicherung machte darauf aufmerksam, dass als Folge der Wirtschaftskrise im nächsten Jahr eine Kürzung der gesetzlichen Altersbezüge um über zwei Prozent drohe. Den Rest des Eintrages lesen »
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Dass die Finanzkrise sicherlich nicht spurlos an den Versicherungen vorbeigeht, war eigentlich abzusehen. Dass es bei der Allianz aber soweit geht, dass sich die stillen Reserven halbiert haben, ist schon schockierend. Den Rest des Eintrages lesen »
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Nun sind die Bail-outs also auch in Deutschland angekommen. In der vergangenen Woche wurde die Commerzbank teilverstaatlicht. Für die Bank sicher ein sehr gutes Geschäft, denn so ist die vorher offensichtlich nicht finanzierbare Übernahme der Dresdner Bank erst möglich geworden. Nun ja und ob sich die Allianz wirklich an der Dresdner hätte verschlucken könne, wie Robert von Heusinger in der Frankfurter Rundschau orakelt, stelle ich jetzt mal dahin.
Nun ist die Bankenrettung im großen Stil also für die Commerzbank ein voller Erfolg (Vorstandschef Martin Blessing wird sich bestimmt schnell an die halbe Millione Jahresgehalt und die zwei neuen Aufsichtsräte aus dem Bundesfinanzministerium gewöhnen).
Aber was ist mit dem Staat?
Nun betrachten wir mal die Ebene Politik: Hier herrscht große Freude, denn endlich konnte der Staat mal wieder richtig zeigen, dass er was kann und die Politiker doch zu was nütze sind und vorallem die großartig angekündigten Rettunsgpläne wirklich notwendig sind. Euckenserbe weist an dieser Stelle noch daraufhin, dass ein neuer „Global Player” neben der mit der Postbank fusionierten „Deutschen Bank” entsteht, der vor allen Dingen ein einziges Kriterium erfüllt: Er ist „too big to fail”.
Schauen wir dagegen auf die Ebene Bürger: Die 18 Milliarden Euro gehen direkt in die Staatsschulden und müssen natürlich auch verzinst werden. Das ist in diesen Zeiten zwar nichts besonderes – derzeit wird ja fast nur noch in mehrstelligen Milliardenbeträgen gerechnet – dennoch ist die planlose Schuldenmacherei einfach grauenvoll. Das eingesetzte Geld erscheint auf dem derzeitigen Krisenniveau sinnlos verbraten, denn wirklich ernst war die Lage nicht. Man hätte die Übernahme ja auch einfach absagen können, dann wären beide Banken noch unabhängig und könnten jeweils zeigen, was sie drauf haben oder eben auch nicht. Durch den Rettungsschirm wäre auch eine Insolvenz einer der Banken ohne Probleme abgelaufen, aber nein. Eine milliardenschwere Rettung ist halt doch effektvoller und zeigt, dass der Kapitalismus mal wieder die Hilfe von Vater Staat braucht. Das Scheitern im großen Stil wird dagegen immer gerne vermieden…aber was sind schon 10.000 Arbeitsplätze bei einer Bank gegen die Insolvenz von 10.000 kleinen Betrieben, die jeweils 2 bis 3 Leute an die Luft setzen? Richtig, alles nicht so medienwirksam…
Aber ich schweife ab: Ein Ausstiegsszenario gibt es derzeit nicht, also haben wir jetzt die x-te Staatsbank und dass es tatsächlich so ist, machen ja schon die Ankündigungen der Politik klar: “Wir sorgen dafür, dass wieder Kredite vergeben werden…” Als wenn die KfW, IKB oder die diversen Landesbanken das nicht ebenso gut könnten. Aber selbst wenn der Staat aussteigen wollte, müsste sich der Kurs der Commerzbank-Aktie vervielfachen, damit der Staat null auf null rauskommt. Aber davon sind wir Lichtjahre entfernt.
Kommen wir nun auf den eigentlichen Knackpunkt des ganzen: Die Ebene der Commerzbank-Aktionäre! Die dürften sich besonders freuen, denn soeben ist ihr Anteil an der Bank um 20 Prozent gesunken. Das sieht man ja schon am derzeitigen Kursverfall: Am Freitagabend kostete die Commerzbank-Aktie noch 4,90 Euro (Aldi hätte das Pricing nicht besser hingekriegt), am Montag hatte der Kurs noch bei 6,55 Euro gelegen…
Aktionäre leiden derzeit aber nicht nur unter einem Kursverfall von mehr als 20 Prozent. Nein, auch in Zukunft werden sie nicht mehr so an den Geschäften der Bank profitieren. Durch die um 25 Prozent erhöhte Aktienanzahl sinkt der Gewinn je Aktie und damit auch die Dividende und somit erst Recht das Potential auf steigende Kurse. Wer jetzt von Enteignung spricht: Sozialisierung trifft es eher, denn die Bank gehört uns allen jetzt ja zu einem Viertel. Dabei wollte ich eigentlich garkeine Commerzbank-Aktien kaufen… Aber damit sind nicht nur direkte Commerzbank-Aktionäre betroffen, nein auch Inhaber von Lebens- und Rentenversicherungen dürfen sich freuen, denn als DAX-Wert gehört die Commerzbank-Aktie ja in viele Versicherungsdepot. Damit tragen nicht nur alle Bürger, sondern auch die Altaktionäre die Lasten, die eine großmannsüchtige Bankführung und eine nicht minder geltungssüchtige Politikerkaste anrichten… Die Altersvorsorge wird damit immer mehr zum unkalkulierbaren Glücksspiel. Denn wenn der Staat einfach so seinen Arm nach vorgeblich strauchelnden Unternehmen ausstreckt ist der kleine Aktionär der Dumme. Man darf auf den Deutschlandsfonds gespannt sein…
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Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat für November 2008 erfreuliche Zahlen aus dem Fondsbereich vorgelegt.
Nachdem noch im Oktober sehr hohe Abflüsse aus Investmentfonds zu verzeichnen waren, hat sich die Lage trotz der Finanzmarktkrise nun etwas beruhigt. Demnach hat die Investmentfondsbranche im November 2008 Mittelzuflüsse in Höhe von insgesamt 4,8 Mrd. Euro verzeichnet. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht haben vor allem die Profis wieder vermehrt zugegriffen:
Über 7,2 Mrd. Euro investierten institutionelle Anleger im November in Spezialfonds, Publikumsfonds verzeichneten hingegen Mittelabflüsse von knapp 2,4 Mrd. Euro. Vor allem Geldmarkt-, geldmarktnahe und Kurzläufer-Rentenfonds haben zu den Rückflüssen beigetragen. Während
Geldmarktfonds Abflüsse in Höhe von rund 1,4 Mrd. Euro verzeichneten, wurden aus Rentenfonds knapp 1,3 Mrd. Euro abgezogen. Zulauf hatten hingegen Aktienfonds: Erstmals seit Mai 2008 verzeichnete diese Anlageklasse wieder Mittelzuflüsse. Knapp eine Mrd. Euro investierten Anleger im November in Aktienfonds.
Damit scheint das schlimmste erstmal überstanden zu sein. Allerdings stehen die Dezember-Zahlen noch aus, wobei auch hier im Hinblick auf die aber 2009 geltende Abgeltungsteuer, eher mit Zuwächsen zu rechnen sein dürfte.
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Das Time-Magazine zeigt eine Aufstellung der Top 10 Niedergänge der Finanzmarktkrise.
1. Der Zusammenbruch von Lehman Brother’s (zur Lehman Brothers Sammelklage)
2. Das Geschäft mit Kreditderivaten von AIG
3. Die 3 Autohersteller Ford, GM, Chrysler
4. Der Beinahe-Zusammenbruch der Citibank
5. Aktionäre von Freddie Mac und Fannie Mae
6. angeblich “sichere” Wertpapiere
7. Glaubwürdigkeit von Rating-Agenturen
8. Zusammenbrüche von Hedge-Fonds
9. Das Ansehen von Alan Greenspan
10. “Bankrott” Islands
Erläuterungen zu den einzelnen Punkten stehen in dem Artikel.
Weitere Top-Listen findet man hier.
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Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) diese Woche laut haufe elf Offene Immobilienfonds aufgefordert hat, ab sofort kein Geld mehr an Kunden mit monatlichen Auszahlplänen auszuzahlen, hat nun auch Morningstar die Ratings ausgesetzt, meldet zumindest Cash-Online.
Hintergrund ist das Einfrieren mehrerer Offener Immobilienfonds im Zuge der Finanzmarktkrise. Damit wollten die Fonds-Gesellschaften ein unkontrolliertes Abfließen des Fonds-Vermögens verhindern. Auszahlungspläne blieben allerdings davon verschont und wurden weiter bedient. Aufgrund der Ungleichbehandlung der Fonds-Anteilseigner hat die BaFin nun dazu aufgefordert diese Zahlungen ebenfalls einzustellen. Dies wiederum hat den ein oder anderen vor Probleme gestellt, da die Auszahlungspläne Teil der selbstgebildeten Altersvorsorge sind.
Im Focus-Interview rät übrigens der Branchenexperte Stefan Loipfinger:
Auf jeden Fall verkaufen. Wenn der Fonds bereits geschlossen ist, lassen sich die Anteile über die Börse abstoßen. Anleger müssen zwar einen Abschlag in Kauf nehmen, etwa fünf Prozent. Aber in Anbetracht der düsteren Aussichten sollte man diese Kröte schlucken.
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Laut einer Pressemeldung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gibt es vorerst bis zum 05.12.2008 ein Internetforum für Unternehmer/innen zur Banken- und Finanzkrise, in dem man Fragen stellen kann.
Das Internetforum soll die bereits telefonisch bestehende Hotline ergänzen.
Unter www.bmwi.de/go/finanzkrise können mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Fragen eingeben, die zeitnah beantwortet werden. Die Anfragenden erhalten per E-Mail eine Antwort von einem der Experten. Anschließend werden die Fragen und Antworten anonymisiert über das Expertenforum veröffentlicht.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet bereits eine telefonische Hotline für Mittelständler an, die von der Finanzkrise betroffen sind (Tel.: 0180 5 615 007). Das Online-Forum ergänzt nun dieses Angebot. Besonders durch die Veröffentlichung der Fragen und Antworten sorgt das Bundeswirtschaftsministerium dafür, dass über das Internet alle Rat suchenden Unternehmerinnen und Unternehmer Antworten auf ihre Fragen bekommen können.
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Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat angesichts der Finanzmarktkrise für Oktober hohe Abflüsse bei Investmentfonds gemeldet.
Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Oktober 46,3 Mrd. Euro aus Publikumsfonds und 4,9 Mrd. Euro aus Spezialfonds abgezogen. Im gesamten Jahr 2008 verzeichneten dem BVI zufolge Publikumsfonds nunmehr Abflüsse von 30 Mrd. Euro, während Spezialfonds ein Plus von 11 Mrd. Euro erzielen.
Bei den Publikumsfonds haben den Angaben zufolge zu den Rückflüssen insbesondere Geldmarktfonds, geldmarktnahe und Kurzläufer-Rentenfonds beigetragen. Insgesamt flossen aus diesen Fondsgruppen im Oktober fast 30 Mrd. Euro ab. Als Grund hierfür nennt der BVU die Ende September bekannt gewordene Absicht des Gesetzgebers, steuerorientierte Geldmarktfonds schärfer zu besteuern.
Alles in allem bleiben Fonds für die Altersvorsorge, also aus langfristigen Gesichtspunkten, eine beliebte Anlageform. Die Kursstürze an den Börsen und die Unsicherheit über die Finanzmärkte haben aber auch sicher viele Anleger dazu bewogen ihr Geld aus Fonds abzuziehen und in andere Anlageformen wie etwa ein Tagesgeldkonto zu transferieren. Dabei sollte man aber immer bedenken, dass die derzeitigen Kurse eher Kaufkurse, denn Verkaufskurse sind. Auf lange Sicht bieten die derzeitigen Kursstände meiner Meinung nach vielfach Schnäppchenpreise!
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Nach Angaben des Bundesverbands Investment und Asset Management e.V. (BVI) gibt es trotz der Finanzmarktkrise eine starke Nachfrage nach Riester-Fondssparplänen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Aus aktuellem Anlaß zur Finanzmarktkrise bringen wir hier exakt denselben Artikel wie auf unserem Partnerblog Hilfe-beim-Leben.de:
Aufgrund der großen Unsicherheit an den Finanzmärkten über die aktuelle Finanzmarktkrise und die weitere mögliche Entwicklung gibt es nun eine Telefonhotline, die von den Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband, kostenfrei geschaltet wird.
Seit Freitag, den 24. Oktober 2008 , kann man unter der Telefonnummer 0800 – 6648588 (0,00 Cent/Min. aus dem Festnetz – andere Netzbetreiber eventuell abweichend) Finanzexperten anrufen, die einem Auskünfte geben können.
Laut der Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bundesverband sei der Bedarf nach “unabhängigen und verlässlichen” Informationen sehr groß.
Häufige Fragen findet man auch im Dokumenten-Download der Verbraucherzentrale Bundesverband:
Finanzkrise: Häufige Fragen der Verbraucher (FAQs)
Häufige Fragen der Verbraucher zur Kaupthing-Edge-Bank (FAQs)
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Nachdem gestern noch spekuliert wurde, kam heute die Bestätigung: Sowohl die Deutsche Rentenversicherung, als auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung haben Gelder bei der unter Gläubigerschutz stehenden US-Bank Lehman Brothers angelegt. Genauer geht es um Millionen-Beträge, die bei der deutschen Tochter Lehman Brothers Bankhaus AG angelegt wurden.
Dazu heißt es heute in einer Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung:
Die Termineinlagen eines Rentenversicherungsträgers bei der Lehman Brothers Bankhaus AG (Deutschland) sind über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken geschützt. Die Einlagen halten sich innerhalb der Sicherungsgrenzen des Fonds. Sie sind daher vor Verlust geschützt. Die Deutsche Rentenversicherung legt die Beiträge der Versicherten nur bei Kreditinstituten an, die einem der Sicherungsysteme in Deutschland angehören.
Bei der Unfallversicherung erklärt man per Pressemitteilung:
„Spekulation war und ist nicht unsere Sache“, erklärt Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Das betrifft auch die Einlagen von Unfallversicherungsträgern, die bei der deutschen Tochter der US-Bank Lehmann Brothers bestehen. „Bei diesen Guthaben handelt es sich um Einlagen, die über den Einlagensicherungsfonds abgedeckt und somit vor Verlust geschützt sind.“
Inwiefern die (deutsche) Einlagensicherung hier am Ende wirklich eingreifen muss, bleibt noch offen. Wenn es aber so wäre, hätten wir wieder das beliebte Spiel: linke Tasche – rechte Tasche. Was die Gesetzlichen Versicherungen in einer Anlage versenkt haben, zahlt der Bankkunde über die Einlagensicherung nochmal…
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Die Finanzmarktkrise ist noch nicht einmal durchgestanden und schon soll man was daraus lernen? Ja, ich denke man kann von den Ereignissen der vergangenen Wochen doch einiges für seine eigene Altersvorsorgeplanung lernen. In meinem Artikel Die Finanzmarktkrise und die Folgen für die Altervorsorge hatte ich ja bereits letzten Monat eigentlich alles wesentliche beschrieben und daran hat sich eigentlich trotz des Beinahecrashs und der Unsummen von Staatshilfen nichts geändert.
Diversifizierung
Es hat sich mal wieder gezeigt, dass eine Mischung aus verschiedenen Elementen am krisensichersten ist. Wenn ein Element wegfällt bzw. einbricht, wie jetzt etwa die Aktien, muss man auf andere Standbeine zurückgreifen können. Also nicht nur gesetzliche Rente sondern auch private Vorsorge und die nicht nur aus Aktien, sondern auch mit Renten, Immobilien, Rohstoffen, usw. Dabei gilt der Grundsatz der Diversifizierung auch hinsichtlich der geograpischen Herkunft der Anlage.
Überprüfung des Portfolios
Wenn man sich nun auf mehrere Beine gestellt hat, muss man dennoch regelmäßig (mind. einmal im Quartal) überprüfen wo man steht und ob man nicht etwas ändern sollte. Gerade Langfristanleger machen manchmal den Fehler unnötig auf Rendite zu verzichten, nur weil man nicht umschichten will. Wie das erfolgreich geht, hat zum Beispiel der Vatikan gezeigt. Nach Angaben der britischen katholischen Wochenzeitschrift “The Tablet” hat der Vatikanstaat seine Finanzanlagen schon bei den ersten Anzeichen der Finanzmarktkrise im Sommer 2007 umgeschichtet. Dabei wurden wohl Währungen für einen Gegenwert von 340 Mio. Euro, Anleihen für 520 Mio. Euro und Goldbarren für 19 Mio. Euro erworben. An dieser Stelle sei auch einmal auf das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts hingewiesen. Hier erkennt man deutlich, dass Umschichtungen durchaus für die Gesamtrendite förderlich waren. Wenngleich auch bei Langfristinvestments schöne Renditen herauskommen. Da das Renditedreieck aber nur für Deutschland gilt, ergeben sich bspw. für die USA ganz andere positive und negative Anlagezeiträume – was das ganze aber nur noch spannender Macht.
Einfache Investments
Damit meine ich, dass man in dieser Hinsicht dem Großinvestor Warren Buffett folgen sollte. Der kauft auch nur Dinge die er versteht und auch nur Aktien von Unternehmen die versteht, bzw. deren Produkte und deren Geschäftsmodell er versteht.
Fazit für eine krisensichere Altersvorsorge
Nachdem ich die Grundsätze schon genannt habe, hier nochmal das ganze in krisenfester Kurzform: Man sollte bei der krisenfesten Altersvorsorge niemals alles auf eine Karte setzen. Zielzeitraum ist das Alter – wenn man nicht mehr arbeiten kann oder will oder darf – also noch weit hin. Wichtig sind dabei folgende Aspekte:
Den Anfang macht die Bargeldversorgung im Alter durch Rentenzahlungen (staatlich und privat) für wichtige Ausgaben wie etwa die Krankenversicherung oder Konsum, dann folgt die Wohnraumversorgung (Eigentumswohnung, Eigenheim, Beteiligung an Wohnheim), schließlich kommt die Lebensmittelversorgung (eigener Garten). Daneben ist auch die Hilfe im Alltag wichtig (Kinder, Enkel, weitere Familie und Freunde). Wichtig sind auch immer Güter, die sich jederzeit wieder zu Geld machen lassen, um so auch bei einer starken Inflation die geringere Kaufkraft von Rentenleistungen zu kompensieren. Dabei denke ich jetzt an Gold, Silber oder Diamanten, edles Geschirr oder hochwertige Alkoholika. Dinge die jedenfalls nicht verderblich sind.
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Geschrieben von Torsten Heinrich in Altersvorsorge, Betriebliche Rente, Private Rente, Rürup-Rente, Riester-Rente, tags: Aktien, Altersvorsorge, Anlageentscheidung, Buy-and-Hold, Finanzmarktkrise, Geldanlage
Wer in diesen Wochen der Finanzmarktkrise an seiner ursprünglich einmal ausgeklügelten Anlagestrategie, beispielsweise für Aktien, festhält, erlebt böse Überraschungen. Den Rest des Eintrages lesen »
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In diesen Wochen und Monaten gilt es die Finanzmarktkrise zu bewältigen und auch so gut wie möglich zu verstehen, nur dann kann man entsprechend darauf reagieren. Den Rest des Eintrages lesen »
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