Posts Tagged “Altersvorsorge”
Das Thema Altersvorsorge per Riester boomt weiterhin. Wie das zuständige Bundesministerium für Arbeit und Soziales erklärte, stieg auch im zweiten Quartal 2010 die Zahl der Riester-Verträge weiter an. So schlossen zwischen April und Juni rund 222.000 Deutsche eine neue Altersvorsorgepolice ab. Damit erhöhte sich die Zahl der Riester-Verträge mit Stand 30. Juni 2010 insgesamt auf gut 13,85 Millionen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat eine neue monatlich erscheinende und höchst informative Publikation rund um das Thema Vorsorge vorgestellt: den DIA Deutschland-Trend Vorsorge. Den Rest des Eintrages lesen »
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Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute über die Wertentwicklung von Einmalanlagen per 31.12.2008 berichtet. Dabei zeigte sich mal wieder, dass sich erst eine lange Haltedauer bei Aktienfonds auszahlt. Den Rest des Eintrages lesen »
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Jetzt wurde es mal wieder offiziell: Das Thema Altersvorsorge ist im Familien- und Freundeskreis vieler Deutscher ein Tabuthema. Dies geht zumindest aus einer Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach hervor.
Exakt 60 Prozent der Bundesbürger ab 16 Jahren sprechen demnach “selten oder nie” über das Thema Altersvorsorge. Immerhin gibt mit 33 Prozent gibt ein Drittel an, “gelegentlich” über das Thema zu sprechen. Weitere 5 Prozent geben demnach an, das Thema “häufig” zu besprechen. Damit ist gegenüber einer Vergleichsuntersuchung vor einem Jahr die Distanz zum Thema nochmals gewachsen. Damals hatten 57 Prozent der Deutschen angegeben, “selten oder nie” im Familien- oder Freundeskreis über ihre Altersvorsorge zu sprechen. Wiederum hatten 33 Prozent gesagt, dies “gelegentlich” und immerhin 8 Prozent “häufig” zu tun. Als bedenklich gibt die Postbank an, dass die jungen Berufstätigen im Alter von 16 bis 29 Jahren das Thema Altersvorsorge mit Abstand am stärksten tabuisierten. Von ihnen würden mit 72 Prozent fast drei Viertel an, “selten oder nie” darüber im Familien- oder Freundeskreis zu reden.
Die Zahlen sind erneut erschreckend. Dabei ist das Thema auch nicht so komplex. Mit einem Neuwagen oder das neue Computerspiel beschäftigt man sich doch auch ausführlich, ohne Mechaniker oder IT-Experte zu sein. Sciherlich kann man bei der Altersvorsorge Fehler begehen, dennoch ist es nicht so schwer die Altersvorsorge selbst zu managen. Auch wenn die optimale Anlagestrategie zunächst leicht zu ermitteln ist, sorgen manchmal exogene Ereignisse, wie derzeit die Finanzkrise und die massiven Staatsinterventionen für notwendigen Veränderungen. Aber auch die sind zweifelsfrei händelbar.
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Nachdem ich ja bereits in dem Artikel Altersvorsorge mit US-Aktien – Die Stärksten der letzten 4 Wochen auf die Geldanlage und die potentielle Altersvorsorge mit amerikanischen Unternehmensanteilen hingewiesen habe, will ich an dieser Stelle die kleine Liste etwas aktualisieren.
Wir benutzen wieder erneut das kostenlose BigCharts.com. Selbe Vorgehensweise wie in oben genanntem Artikel. (Stand 12.01.2009)
Die 10 besten Sektoren:
DJ US Mortgage Finance Index 28.58%
DJ US Travel & Tourism Index 22.13%
DJ US Nonferrous Metals Index 19.89%
DJ US Platinum & Precious Metals In… 19.09%
DJ US Hotels Index 17.45%
DJ US Electronic Office Equipment I… 14.68%
DJ US Pipelines Index 13.51%
DJ US Airlines Index 13.33%
DJ US Gambling Index 12.78%
DJ US Health Care Providers Index 11.80%
Die 10 schlechtesten Sektoren:
DJ US Banks Index -16.78%
DJ US Automobiles Index -15.22%
DJ US Clothing & Accessories Index -9.32%
DJ US Paper Index -8.63%
DJ US Forestry & Paper Index -8.63%
DJ US Financials Index -7.79%
DJ US Automobiles & Parts Index -7.56%
DJ US Broadline Retailers Index -5.06%
DJ US Delivery Services Index -4.92%
DJ US Auto Parts Index -4.77%
Das sind jetzt die besten und schlechtesten 4-Wochen-Performer. Wahlweise kann man den Zeitraum auf 3 Monate oder mehr ansetzen.
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Geschrieben von Marc Schmidt in Aktuelles, Allgemeines, Altersvorsorge, Autoversicherung, Geld, Gesetzliche Krankenversicherung, tags: Altersvorsorge, freiwillig gesetzlich versichert, Geld, GKV, Kfz-Versicherung
Wir wünschen allen Lesern ein gutes Neues Jahr 2009! Der Jahreswechsel hat ja besonders in der Krankenversicherung mit dem Gesundheitsfonds erhebliche Veränderungen gebracht. Darüber werden wir sicher noch viel hören in diesem Jahr.
Zum Jahresstart gibt es jetzt aber erstmal einige kurze Links:
Kfz-Versicherung: 2,1 Millionen Wechsler (cash-online)
Krankengeld: Drohende Versorgungslücke für freiwillig Versicherte geschlossen (Verbraucherzentrale)
Finanzkrise kostet Sparer 110 Milliarden Euro (manager-magazin)
Hochinteressantes Interview mit dem Bankier Friedrich von Metzler (Handelsblatt)
Die wichtigsten Gesetzesänderungen 2009 (Wirtschaftswoche)
Parex-Bank darf kein Geld mehr annehmen (manager-magazin)
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Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit im Beitrag Riester, Riester, Riester oder doch nicht? über allzu viel Euphorie in diesem Marktsegment geschrieben habe, kommen nun erneut schlechte Nachrichten aus dem Bereich Riester-Rente.
Die Bild-Zeitung berichtet heute unter Berufung auf Zahlen des Bundesarbeitsministeriums, dass allein bis Ende 2007 rund 950.000 Riester-Verträge wieder gekündigt wurden. Begründet wird das ganze in dem Bericht mit dem Wechsel des Anbieters.
Das zeigt, dass bei der Auswahl des passenden Riester-Angebots sehr gut hin und her überlegt werden sollte. Nicht nur die Art des Riesterns (Klassische Rentenversicherung, Fonds-Produkte, Wohn-Riester, etc.) sondern auch der Anbieter sollte in Ruhe ausgewählt werden. Ein Wechsel des Anbieters ist zwar immer möglich, dabei kann auch das angesparte Geld mitgenommen werden, dennoch sollte man von Anfang auf den richtigen Vertrag setzen. Dabei kann man dem Versicherungsvertreter im die Ecke nur in Ausnahmen vollstes Vertrauen schenken und sollte stattdessen die unabhängige Beratung eines auf Altersvorsorge spezialisierten Maklers in Anspruch nehmen. Der späteren Rente zuliebe!
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Die Finanzmarktkrise wirft eine Menge Fragen auf. Einige davon betreffen die private Altersvorsorge, weil viele verunsichert sind, in welche Produkte sie noch ihr Geld anlegen können bzw. was sie mit vorhandenen Verlusten machen sollen.
Wir geben in unserem Blog bekanntlich keine Empfehlungen, jedoch Denkanstöße, an was man zumindest einmal denken könnte bzw. über was man nachdenken könnte.
Aufgrund des großen Ausverkaufs herrscht natürlich teilweise die blanke Angst, allerdings sollte man sich trotz der finanziellen Weltuntergangsstimmung durch die Medien nicht allzu sehr verwirren lassen – es wird andere Zeiten geben, auch wenn es aktuell nicht so ausschaut.
Vor einigen Tagen bin ich in dem Artikel Geldanlage – Wo investieren, wenn der Aufschwung beginnt? schon auf diverse Punkte eingegangen. Unter anderem habe ich den Rohstoffbereich kurz erwähnt.
Hierauf möchte ich in diesem Beitrag noch etwas näher eingehen. Speziell der Rohstoff Öl könnte eine Betrachtung wert sein. Unabhängig seines Kursverfalles von knapp 150 Dollar pro Barrel auf ca. 40 Dollar pro Barrel ist es doch so, dass die Nachfrage nach Öl sehr wahrscheinlich nicht geringer werden wird. Trotz alternativer Energien ist Öl ein nachgefragtes Gut.
Die Öl-Reserven der Welt werden sich irgendwann dem Ende zuneigen, sind somit also begrenzt. Es erscheint absolut unlogisch, warum ein bisher auf dem Weltmarkt gehandeltes und nachgefragtes Gut mit begrenztem Vorkommen künftig zu geringeren Preisen gehandelt werden sollte, als das bisher der Fall ist. Keine Frage kann es zu bestimmten Zeiten immer wieder zu Kurseinbrüchen kommen, aber langfristig sollte sich Öl eher in einem Aufwärtstrend bewegen.
Der in unseren Beiträgen schon mehrfach erwähnte Trader und Großinvestor Jim Rogers erwähnt beispielsweise in so gut wie jedem Interview auf die Frage nach den Rohstoffen, dass Öl für ihn ein Kauf sei, egal zu welchem Preis.
Dennoch gilt es, sich ein mögliches Produkt sorgfältig auszuwählen. Ebenso spielt der jeweilige Einstiegszeitpunkt durchaus eine gewichtige Rolle. Sich auf ein Buy-and-Hold zu verlassen ist auch hier nicht unbedingt empfehlenswert.
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Bekanntermaßen kann man seine staatlich geförderte Altersvorsorge mittlerweile auch auf mögliches Wohneigentum ausdehnen – “Wohn-Riester” genannt.
Die Förderung funktioniert laut dem Bundesministerium für Verkehr, Bau, und Stadtentwicklung folgendermaßen:
Wer mit einem Riester-Vertrag für das Alter vorsorgt, kann künftig das angesparte Kapital entweder bis zu 75 Prozent oder vollständig für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum oder von Genossenschaftsanteilen verwenden [weitere Informationen über den internen Link in der rechten Kontextspalte]. Die Entnahme kann dabei während der Ansparphase unmittelbar zum Erwerb, oder zu Beginn der Auszahlungsphase zur Entschuldung des selbstgenutzten Wohneigentums erfolgen; der entnommene Betrag muss nicht zurückgezahlt werden. Für Verträge, die vor dem 01. Januar 2008 abgeschlossen wurden, gibt es eine Übergangsregelung, nach der für die Jahre 2008 und 2009 die Mindestentnahmehöhe von 10.000 Euro beibehalten wird.
Neu ist die Förderung der Tilgungsleistungen bei Darlehensverträgen und (Kombi-) Bausparverträgen für den Erwerb von Wohneigentum. Die gewährten Zulagen können vollständig für die Darlehenstilgung eingesetzt werden.
Seit dem Jahr 2008 beträgt die Grundzulage 154 Euro und die Kinderzulage 185 Euro bzw. 300 Euro für die Kinder, die 2008 oder später geboren werden. Die geleisteten Aufwendungen für einen Altersvorsorgevertrag können ab 2008 bis zu einer Höhe von 2.100 Euro (abzüglich Zulage) steuerlich geltend gemacht werden.
Weitere zu beachtende Punkte sind dabei:
- Deutschland muß Hauptwohnsitz des Eigentümers sein und die Immobilie muss sich ebenso hier befinden
- Bei Beginn der Auszahlphase kann man auch eine vor 2008 erworbene Immobilie entschulden
- gilt auch für schon bestehende Riester-Verträge nach dem 01.01.2008. Für vorher geschlossene gibt es die oben zitierte Übergangsregelung
- Eine einmalige Bonuszahlung i.H.v. 200 Euro erhalten für Einzahlungen ab 2008 unmittelbar Zulagenberechtigte, die zu Beginn des Beitragsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
Noch einige Hinweise zur Besteuerung:
Wie bei allen Riester-Verträgen muss auch das in der Erwerbsphase steuerlich geförderte Kapital, das für wohnungswirtschaftliche Zwecke verwendet wurde, im Rentenalter nachgelagert besteuert werden. Diese Steuerschuld wird mit Hilfe des “Wohnförderkontos” ermittelt, welches den entnommenen Kapitalbetrag, die Tilgungsleistungen und die gewährten Zulagen erfasst und jährlich mit zwei Prozent verzinst wird. Bei Renteneintritt kann zwischen einer kontinuierlichen Besteuerung über bis zu 25 Jahre oder einer einmaligen Besteuerung gewählt werden. Bei der Einmalbesteuerung werden nur 70 Prozent des Betrages auf dem Wohnförderkonto besteuert.
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Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) diese Woche laut haufe elf Offene Immobilienfonds aufgefordert hat, ab sofort kein Geld mehr an Kunden mit monatlichen Auszahlplänen auszuzahlen, hat nun auch Morningstar die Ratings ausgesetzt, meldet zumindest Cash-Online.
Hintergrund ist das Einfrieren mehrerer Offener Immobilienfonds im Zuge der Finanzmarktkrise. Damit wollten die Fonds-Gesellschaften ein unkontrolliertes Abfließen des Fonds-Vermögens verhindern. Auszahlungspläne blieben allerdings davon verschont und wurden weiter bedient. Aufgrund der Ungleichbehandlung der Fonds-Anteilseigner hat die BaFin nun dazu aufgefordert diese Zahlungen ebenfalls einzustellen. Dies wiederum hat den ein oder anderen vor Probleme gestellt, da die Auszahlungspläne Teil der selbstgebildeten Altersvorsorge sind.
Im Focus-Interview rät übrigens der Branchenexperte Stefan Loipfinger:
Auf jeden Fall verkaufen. Wenn der Fonds bereits geschlossen ist, lassen sich die Anteile über die Börse abstoßen. Anleger müssen zwar einen Abschlag in Kauf nehmen, etwa fünf Prozent. Aber in Anbetracht der düsteren Aussichten sollte man diese Kröte schlucken.
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