Archiv für die Kategorie: “Versicherungen”

Das Europäische Parlament und die EU-Ratspräsidentschaft haben sich am Donnerstag laut dem VersicherungsJournal grundsätzlich auf eine neue Versicherungsaufsicht in Europa verständigt. Dabei geht es um ein Programm, das unter dem Namen Solvency II bereits seit 2007 ausgearbeitet. Konkret geht es bei der Solvabilitätsspanne darum, dass ein Versicherungsunternehmen verpflichtet ist, gegen unvorhergesehene Ereignisse einen gewissen Eigenkapitalbetrag vorzuhalten. Bei der ersten Fassung, Solvency I, wurden schnell Verbesserungen sichtbar, die nun europaweit und innerhalb der EU-Gremien diskutiert werden. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Finanzkrise erreicht in diesen Tagen auch die ersten Versicherer in Deutschland. Nach Angaben der “Financial Times Deutschland” ist der Münchner Versicherer Bayerische Beamtenversicherung (BBV) auf Grund seiner Beteiligung von 8,94 Prozent an der Aareal Bank in große Schwierigkeiten geraten. Im Zuge der Finanzkrise drohen der BBV im schlimmsten Fall Abschreibungen von bis zu 80 Mio. Euro – was verglichen zur Größe des Versicherers eine sehr große Summe wäre. Den Rest des Eintrages lesen »

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Für alle diejenigen, die sich jetzt Ende des Jahres mit einem Versicherungswechsel befassen, bietet eventuell unser bereits vor einiger Zeit geschriebener, zweiteiliger Artikel über die Versicherungssuche im Internet eine kleine Hilfestellung.

Versicherungen / Versicherungssuche über das Internet (Serie – Teil 1)

Versicherungen / Versicherungssuche über das Internet (Serie – Teil 2)

Dort erfährt man, wie Versicherungen im Preisvergleich abschneiden, eine Versicherungssuche über das Internet ablaufen kann und wie man an relevante Informationen zu Versicherungsangeboten kommt.

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Damit ist nicht gemeint, dass man sich über eine Geldanlage oder ein Finanzprodukt beraten lässt, sondern dass man das völlig selbst in die Hand nimmt. Ohne Hilfe und Beratung. Und selbst entscheidet.

Warum machen das die wenigsten Menschen? Für das neue Auto oder den neuen Plasma-TV machen sie es doch auch, also warum nicht bei einer erheblich schwerwiegenderen Entscheidung für ihre Zukunft, als es ein Auto oder der Plasma-TV je haben könnte?

Wenn ich mir mögliche Gründe überlege, dann kann man diese meiner Meinung nach auf einige Punkte zusammenfassen (ohne Bedeutung der Reihenfolge):

- Der Glaube an das System

- mangelndes (Fach-)Wissen

- Informationsüberfluss

- keine Lust

- kein Geld

Der Glaube an das System

Der Glaube, sich in einem unerschütterlichen Wirtschaftskreislauf zu bewegen, war sicher bis zuletzt vorhanden. Was davon übrig ist, konnte man hautnah in der zurückliegenden zweiten Jahreshälfte 2008 beobachten. Stichwort Finanzmarktkrise.
Betreibern eines “Systems” und alle die damit zu tun haben, glaubt man in der Regel, denn es überrennt einen ja praktisch überall und jeden Tag: Banken, Versicherungen, Finanzamt, Finanzdienstleister, Geld, Haus, Kredit, Bausparvertrag, Zinsen, Immobilie, Konsum, Auto, usw.
Einfach alles in unserem Leben spielt sich in diesem System ab.

Die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas aus dem Ruder laufen könnte, wurde von den meisten Fachleuten und von “Otto Normalverbraucher” ja sowieso nicht, nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen. Die Verwaltung unseres Hab und Gutes wurde studierten Fachleuten überlassen, “die schon wissen, was sie tun, sonst hätten sie ja nicht studieren brauchen.”

Die Hüter des Systems haben natürlich Angestellte, und die wollen ihr Können unter Beweis stellen, und den Menschen ihre paar Kröten entlocken, um daraus noch ein paar mehr Kröten zu machen, so der Plan. Und die Leute glauben das.


Mangelndes (Fach-)Wissen

Jeder ist tagtäglich so zugemüllt von irgendwelchen Alltäglichkeiten, seinem Job, beruflichen und privaten Verpflichtugnen, dass er auch gar nicht die Zeit hat, sich mit anderen Dingen, die eventuell für seine weitere Zukunft wichtig wären, zu beschäftigen. Jeder hat “nur” 24h am Tag zur Verfügung. Finanzthemen recherchieren kostet Zeit, die viele nicht haben oder sich auch nicht nehmen wollen.

Informationsüberfluss

Wobei wir auch schon bei dem weiterführenden Punkt sind, der Vielzahl der mittlerweile vorhandenen Informationen zu den verschiedene Finanz- und Versicherungsthemen. Wenn man einen Suchbegriff im Internet eingibt, dann kommen zig Seiten zu diesem einen Suchwort. Wer will sich da noch auskennen bzw. ist in der Lage, diese Informationen zu filtern und für sich zu bündeln? Und dann noch eine Entscheidung über “besser” oder “schlechter” treffen?

Keine Lust

Das ist natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn was kümmert mich heute meine Altersvorsorge mit 60? Dieser Punkt bedarf wohl keiner weiteren Erklärung.

Kein Geld

Ist selbstverständlich ebenfalls ein großer Punkt, denn viele Menschen haben auch schlicht und ergreifend kein Geld, das sie irgendwo investieren könnten.

All diese Punkte kann ich nachvollziehen. Aber eventuell ist der ein oder andere doch bereit, sich etwas näher mit seinem hart verdienten Geld zu befassen, um nicht andere seine finanzielle zukunft entscheiden zu lassen.

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Hat sich eigentlich schon einmal jemand die Frage gestellt, wie es sein kann, dass es (immer noch) so viele Versicherungsunternehmen mit unendlich vielen Tarifvarianten auf dem Markt gibt? Und dass die alle Geschäft machen? Woran liegt das wohl?

Sicher nicht daran, dass der Absicherungsbedarf bei den Kunden so vielfältig ist, denn jeder wünscht irgendwo eine ähnliche Absicherung, natürlich mit kleinen Abweichungen hier und da (Beispiel bei einer PKV mit oder ohne Selbstbehalt, 50% oder 60% Zahnersatz usw.), aber doch im Grunde genommen gleich.

Und warum müssen eigentlich Versicherungs- und Altersvorsorgeangebote immer so schrecklich kompliziert ausgerückt sein? Braucht man dazu wirklich eine halbe Seite Text, um darzustellen, dass der Kunde nur 50% beim Zahnersatz bekommt? Und viel wichtiger: Wann er es nicht bekommt, steht irgendwo anders, weil die Information, dass ab dem 5. Backenzahn die Leistung nicht mehr gilt, passte ja nicht mehr in die halbe Seite Tarifbeschreibung für die Zahnleistung.

Gibt es wirklich keine Möglichkeit für Versicherungen, klar und deutlich auszudrücken -ohne Zweideutigkeiten-, welche Leistungen übernommen werden und welche nicht?

Mich beschleicht da jedes Mal der Gedanke, dass der Kunde kein König mehr ist (war er das überhaupt jemals?), sondern der Kunde im schlimmsten Fall der Dumme ist, nämlich dann, wenn er sich auf eine Tarifleistung einlässt, die ja so gar nicht gemeint war, weil ja auf dem Zusatzinformationsblatt noch eine Ergänzung steht, dass die Tarifleistung in diesem Fall aus dem und dem Grund doch nicht gilt.

Tarifleistungen, die Kunden wünschen und vor allem auch benötigen, würden -und da lehne ich mich jetzt einmal aus dem Fenster- maximal auf eine DIN A4-Seite passen.

Aber dann wären die Versicherungs- und Altersvorsorgeangebote ja möglicherweise transparent, und wer will das schon? Eine Versicherung hat sicher kein Interesse, transparent zu sein, denn dann wäre ja auf den ersten Blick klar, dass die Tarifleistungen massiv schlechter sind als der “vergleichbare” Tarif bei der Konkurrenz. Da verpackt man doch so etwas lieber in Schachtelsätze, dass es der König Kunde nicht sofort bemerkt.

Und außerdem, wohin mit all den Arbeitslosen, wenn auf einmal 30 oder gar noch mehr Versicherer zu machen, weil der Kunde nicht mehr (teilweise auch aufgrund seiner eigenen Schuld natürlich) im Informationsnachteil wäre und wirklich alles transparent vergleichen könnte, dass er beispielsweise nur noch 5 DIN A4-Blätter vergleichen müsste anstatt mittlerweile hunderte Seiten von Tarifbedingugnen, wenn er sich 3 Angebote der Versicherungen durchschauen möchte?

Und kein Makler oder Versicherungsberater mehr notwendig wäre, um ganz klar zu erkennen, dass genau dieser Tarif nicht oder gerade der doch in Frage kommt.

Da könnte man als Kunde doch glatt auf die Idee kommen, dass man manche Versicherer aufgrund Ihrer schlechteren Tarifleistungen gar nicht mehr anfragt und folglich auch keinen Tarif dort abschließt.

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Das Bundeskabinett hat bereits die neuen Grenzen in der Sozialversicherung für 2009 festgelegt. Allerdings bedürfen die Zahlen noch der Zustimmung durch den Bundesrat. Dabei steigt der Grenzwert für potentielle PKV-Wechsler deutlich an.

Die sogenannte Versicherungspflichtgrenze erhöht sich in 2009 auf 4.050 Euro pro Monat bzw. 48.600 Euro pro Jahr. Angestellte, die diesen Beitrag in den letzten drei Jahren verdient haben, können in die private Krankenversicherung wechseln. Für alle, die nächstes Jahr in die PKV wechseln wollen und dies auch nach den neuen Zahlen können, ist eventuell schon ein Vertragsschluss dieses Jahr ratsam, da sich durch den Gesundheitsfonds ab 2009 neue Bedingungen ergeben!

Daneben wurde auch die Beitragsbemessungsgrenze neu festgelegt – sie erhöht sich auf 3.675 Euro pro Monat bzw. 44.100 Euro pro Jahr. Die Beitragsbemessungsgrenze gibt an, bis zu welcher Einkommenshöhe Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und zur gesetzlichen Pflegeversicherung anfallen.

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Nachdem gestern noch spekuliert wurde, kam heute die Bestätigung: Sowohl die Deutsche Rentenversicherung, als auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung haben Gelder bei der unter Gläubigerschutz stehenden US-Bank Lehman Brothers angelegt. Genauer geht es um Millionen-Beträge, die bei der deutschen Tochter Lehman Brothers Bankhaus AG angelegt wurden.

Dazu heißt es heute in einer Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung:

Die Termineinlagen eines Rentenversicherungsträgers bei der Lehman Brothers Bankhaus AG (Deutschland) sind über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken geschützt. Die Einlagen halten sich innerhalb der Sicherungsgrenzen des Fonds. Sie sind daher vor Verlust geschützt. Die Deutsche Rentenversicherung legt die Beiträge der Versicherten nur bei Kreditinstituten an, die einem der Sicherungsysteme in Deutschland angehören.

Bei der Unfallversicherung erklärt man per Pressemitteilung:

„Spekulation war und ist nicht unsere Sache“, erklärt Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Das betrifft auch die Einlagen von Unfallversicherungsträgern, die bei der deutschen Tochter der US-Bank Lehmann Brothers bestehen. „Bei diesen Guthaben handelt es sich um Einlagen, die über den Einlagensicherungsfonds abgedeckt und somit vor Verlust geschützt sind.“

Inwiefern die (deutsche) Einlagensicherung hier am Ende wirklich eingreifen muss, bleibt noch offen. Wenn es aber so wäre, hätten wir wieder das beliebte Spiel: linke Tasche – rechte Tasche. Was die Gesetzlichen Versicherungen in einer Anlage versenkt haben, zahlt der Bankkunde über die Einlagensicherung nochmal…

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Gestern hatte ich das Thema ja bereits mit dem Artikel Versicherungen / Wie sicher sind Lebensversicherungen und was ist Protektor? angeschnitten. Bei weiteren Recherchen für unseren Blog fiel mir nun ein Artikel im Versicherungsjournal auf, der sich mit den Aktienquoten der Versicherer befasst.

Der Artikel beruft sich hierbei auf Angaben von Manfred Poweleit, Herausgeber des Map-Reportes.
Im Map-Fax 39/08 beschäftigt er sich mit diesem Thema. Offenbar wurden von dem Brancheninformationsdienst knapp 50 Versicherer nach ihren Jahresdurchschnittswerten von 2007 befragt.

Als Ergebnis kam heraus, dass es eine Spanne zwischen knapp unter 1% und mehr als 20% gebe.
VPV und Debeka hätten mit 0,85 beziehungsweise 0,99 Prozent die niedrigste Aktienquote.

Die weitere Auflistung für die geringste Aktienquote (Angaben aus dem Versicherungsjournal):

VPV 0,85%
Debeka 0,99%
Concordia 1,21%
Neue Leben 1,83%
DEVK AG 2,93%
Hannoversche 2,99%
Barmenia 3,05%
DEVK aG 3,35%
Süddeutsche 3,60%
Volkswohl Bund 3,62%

Die weitere Auflistung für die höchste Aktienquote (Angaben aus dem Versicherungsjournal):

Stuttgarter 22,71%
Allianz 16,55%
R+V 15,80%
Neue BBV 15,02%
Württembergische 12,57%
HanseMerkur 12,50%
Hamburg-Mannheimer 12,20%
Provinzial Rheinland 10,87%
Volksfürsorge 9,87%
Cosmos 9,85%

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Dazu veranstaltet das Institut für Versicherungswesen der Fachhochschule Köln (IVW) am 14. November 2008, 14.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr, in der Aula der Fachhochschule, Mainzer Straße 5, das 13. Kölner Versicherungssymposium zum Thema: Risikomanagement in Versicherungsunternehmen: prime fine statt subprime?

Moderator der Veranstaltung wird Prof. Dr. Hans-Peter Mehring (Institut für Versicherungswesen der FH Köln) sein.

Im Versicherungsjournal ist zu lesen:

Dabei geht es vor allem um die Frage, ob Krisen wie derzeit in der Bankenwelt auch auf die Versicherungswirtschaft überschwappen können. Die Solvenzrichtlinien stehen dabei besonders im Fokus.

Anbei das Programm nochmal als Flyer und der Anmeldeschluss ist der 31.10.2008.

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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Finanzmarktkrise und der damit verbundenen, teilweise dramatischen Auswirkungen auf Aktienanlagen, stellen sich immer mehr Anleger die generelle Frage, wie es denn um die Sicherheit ihres Geldes bestellt sei. War lange Zeit nur das Thema Rendite im Vordergrund, so verschiebt sich das nun immer mehr in Richtung “Sicherheit”, denn bei einigen geht es nicht “nur mal so” um einen kleinen Kursverlust an der Börse, sondern man fragt sich, wie sich das alles eigentlich auf die eigene zusätzliche Altersvorsorge auswirken könnte. Den Rest des Eintrages lesen »

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