Archiv für die Kategorie: “Riester-Rente”
Das Thema Altersvorsorge per Riester boomt weiterhin. Wie das zuständige Bundesministerium für Arbeit und Soziales erklärte, stieg auch im zweiten Quartal 2010 die Zahl der Riester-Verträge weiter an. So schlossen zwischen April und Juni rund 222.000 Deutsche eine neue Altersvorsorgepolice ab. Damit erhöhte sich die Zahl der Riester-Verträge mit Stand 30. Juni 2010 insgesamt auf gut 13,85 Millionen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Geschrieben von Torsten Heinrich in Altersvorsorge, Betriebliche Rente, Gesetzliche Rente, Private Rente, Riester-Rente, Rürup-Rente, tags: Angst, ARD, Mediathek, Rente, Reportage
Während meines Krankenhausaufenthaltes habe ich in einem Infoheft einen interessanten Artikel gelesen, in dem es um ein “beliebtes” Thema geht: die Rente. Den Rest des Eintrages lesen »
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Der AOK-Bundesverband hat am Dienstag über das Geschäftsjahr 2008 berichtet. Dabei wurde ein Überschuss von 811 Mio. Euro erzielt, der allerdings zur Schuldentilgung eingesetzt werden soll. Den Rest des Eintrages lesen »
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Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit im Beitrag Riester, Riester, Riester oder doch nicht? über allzu viel Euphorie in diesem Marktsegment geschrieben habe, kommen nun erneut schlechte Nachrichten aus dem Bereich Riester-Rente.
Die Bild-Zeitung berichtet heute unter Berufung auf Zahlen des Bundesarbeitsministeriums, dass allein bis Ende 2007 rund 950.000 Riester-Verträge wieder gekündigt wurden. Begründet wird das ganze in dem Bericht mit dem Wechsel des Anbieters.
Das zeigt, dass bei der Auswahl des passenden Riester-Angebots sehr gut hin und her überlegt werden sollte. Nicht nur die Art des Riesterns (Klassische Rentenversicherung, Fonds-Produkte, Wohn-Riester, etc.) sondern auch der Anbieter sollte in Ruhe ausgewählt werden. Ein Wechsel des Anbieters ist zwar immer möglich, dabei kann auch das angesparte Geld mitgenommen werden, dennoch sollte man von Anfang auf den richtigen Vertrag setzen. Dabei kann man dem Versicherungsvertreter im die Ecke nur in Ausnahmen vollstes Vertrauen schenken und sollte stattdessen die unabhängige Beratung eines auf Altersvorsorge spezialisierten Maklers in Anspruch nehmen. Der späteren Rente zuliebe!
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Bekanntermaßen kann man seine staatlich geförderte Altersvorsorge mittlerweile auch auf mögliches Wohneigentum ausdehnen – “Wohn-Riester” genannt.
Die Förderung funktioniert laut dem Bundesministerium für Verkehr, Bau, und Stadtentwicklung folgendermaßen:
Wer mit einem Riester-Vertrag für das Alter vorsorgt, kann künftig das angesparte Kapital entweder bis zu 75 Prozent oder vollständig für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum oder von Genossenschaftsanteilen verwenden [weitere Informationen über den internen Link in der rechten Kontextspalte]. Die Entnahme kann dabei während der Ansparphase unmittelbar zum Erwerb, oder zu Beginn der Auszahlungsphase zur Entschuldung des selbstgenutzten Wohneigentums erfolgen; der entnommene Betrag muss nicht zurückgezahlt werden. Für Verträge, die vor dem 01. Januar 2008 abgeschlossen wurden, gibt es eine Übergangsregelung, nach der für die Jahre 2008 und 2009 die Mindestentnahmehöhe von 10.000 Euro beibehalten wird.
Neu ist die Förderung der Tilgungsleistungen bei Darlehensverträgen und (Kombi-) Bausparverträgen für den Erwerb von Wohneigentum. Die gewährten Zulagen können vollständig für die Darlehenstilgung eingesetzt werden.
Seit dem Jahr 2008 beträgt die Grundzulage 154 Euro und die Kinderzulage 185 Euro bzw. 300 Euro für die Kinder, die 2008 oder später geboren werden. Die geleisteten Aufwendungen für einen Altersvorsorgevertrag können ab 2008 bis zu einer Höhe von 2.100 Euro (abzüglich Zulage) steuerlich geltend gemacht werden.
Weitere zu beachtende Punkte sind dabei:
- Deutschland muß Hauptwohnsitz des Eigentümers sein und die Immobilie muss sich ebenso hier befinden
- Bei Beginn der Auszahlphase kann man auch eine vor 2008 erworbene Immobilie entschulden
- gilt auch für schon bestehende Riester-Verträge nach dem 01.01.2008. Für vorher geschlossene gibt es die oben zitierte Übergangsregelung
- Eine einmalige Bonuszahlung i.H.v. 200 Euro erhalten für Einzahlungen ab 2008 unmittelbar Zulagenberechtigte, die zu Beginn des Beitragsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
Noch einige Hinweise zur Besteuerung:
Wie bei allen Riester-Verträgen muss auch das in der Erwerbsphase steuerlich geförderte Kapital, das für wohnungswirtschaftliche Zwecke verwendet wurde, im Rentenalter nachgelagert besteuert werden. Diese Steuerschuld wird mit Hilfe des “Wohnförderkontos” ermittelt, welches den entnommenen Kapitalbetrag, die Tilgungsleistungen und die gewährten Zulagen erfasst und jährlich mit zwei Prozent verzinst wird. Bei Renteneintritt kann zwischen einer kontinuierlichen Besteuerung über bis zu 25 Jahre oder einer einmaligen Besteuerung gewählt werden. Bei der Einmalbesteuerung werden nur 70 Prozent des Betrages auf dem Wohnförderkonto besteuert.
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Über Riester-Produkte habe ich ja schon hin und wieder geschrieben. Es gibt eigentlich auch nichts großartig neues dazu zu sagen. Beim Finblog bin ich aber auf eine traurige Geschichte in Focus-Money aufmerksam geworden. Dort wird unter dem Titel:
Staatlich geprüft und gefördert
Wenn Sie in diesen Policen
täglich 5 Euro ansparen,
besitzen Sie in 18 Jahren
100.000 Euro
Mit Kapitalgarantie
mal wieder die Riester-Rente gepusht.
Wie man merkt, lese ich das Blatt nicht, sonst wäre ich wohl selber drauf gestossen. Die Berechnungsmethoden in dem Artikel sind sicher korrekt und nachvollziehbar, haben aber wie Andreas Kunze so treffend schreibt nur bedingt mit den tatsächlichen Fällen (Kunden, Familien) draussen im Land zu tun. Über die Kosten wurde dabei ja noch garnicht gesprochen, hier sei auf den Artikel Riester und die (versteckten) Kosten verwiesen.
Aber was soll der Privatmann nun von den ganzen marktschreierischen Riester-Produkten halten? Zunächst gilt: Riester steht zunächst mal für Sicherheit – die eingezahlten Beiträge sind garantiert. Und Garantie und Sicherheit gehen immer zu Lasten der Rendite. Wenn also Aktienfonds (außerhalb einer Versicherung) eine auf lange Sicht gesehene, durchschnittlichen Rendite von 8% einfahren, dann werden sie das im Korsett eines Riestervertrages wohl nicht schaffen. Und wenn, dann nur kurzfristig und nicht auf die gesamte Laufzeit… Auch die staatliche Förderung ist ganz nett, aber ohne Eigenleistung geht es eben auch nicht! Ansonsten kann der ein oder andere mit Riesterprodukten auch Steuern sparen (ja auch das soll vorkommen) Aber auch das muss wirklich genau durchgerechnet werden, ob das sich das am Ende wirklich rentiert. Eine Riesterrente ist gut und schön aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber Stammlesern sag ich ja nichts neues!
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Vor einigen Tagen habe ich die Artikel Geldanlage – Warum man dem Bankberater nicht alles glauben sollte und Geldanlage – Wohin mit meinem Geld? Wo finde ich Rat? Wer hilft mir? geschrieben und darauf hingewiesen, dass längerfristige Geldanlagen in einem Marktumfeld wie diesem zumindest bedenkenswert sind.
Aber nicht nur in besonderen Situationen wie der Finanzmarktkrise, sondern auch generell, sollte man bei seiner (längerfristigen) Geldanlage auf gewisse Dinge achten.
Wie ich ja in diesen Artikeln auch geschrieben habe, beschäftigen sich die meisten Leute nur ungern mit diesem Thema, weil der vorhandene Informationsüberfluss sie zur Entscheidungs- bzw. Handlungsunfähigkeit verleitet.
Viele überlassen deshalb die Planung Ihres “Geldhaushaltes” anderen (Finanzberatern, Bankern, was auch immer), in der Hoffnung, es würde Ihnen jemand die Entscheidung abnehmen. (Als könnten die es besser???). In dem Beitrag Die Wahrheit über die Finanzbranche erfährt man, warum das nicht zwangsläufig der Fall sein muss.
Wie auch mein Blogpartner Marc schon in seinem Artikel Altersvorsorge / Werden Fonds immer beliebter? erwähnt hat, ist ein beliebtes Anlageinstrument für den “Durchschnittsanleger” der sogenannte Investmentfonds. Kurz gesagt, beteiligt man sich mit einer Einmalzahlung oder in monatlichen Raten an verschiedenen Anlageklassen, das können beispielsweise Aktien, Immobilien oder auch festverzinsliche Wertpapiere sein.
Gemanagt werden diese Fonds, die von Kapitalanlagegesellschaften auferlegt werden, von den Fondsmanagern. Und diese werden in den Medien in der Regel immer so dargestellt, als hätten Sie richtig Ahnung. Mag der ein oder andere sogar haben, aber die Mehrheit wird es wohl kaum sein, denn wenn man der statistischen Auswertung von Standard&Poor’s Glauben schenken kann, dann schneidet die Mehrheit der Fondsmanager schlechter ab, als ein Vergleichsindex. Diese Studie bezieht sich jetzt zwar auf US-Fonds, aber im Finanzbereich bietet es sich an, zumindest den Gedankensprung auch in die deutschen Gefilden zu schaffen.
Investmentfonds sollte man alleine aus dem Grund schon recht genau auswählen, weil es nicht nur um die reine Performance, also um die Entwicklung des Anteilspreises, geht, sondern damit teilweise erhebliche Kosten verbunden sind, die diese Performance schmälern, und die bei einem negativen Verlauf der Anteilspreisentwicklung trotzdem vorhanden sind. Das können jährliche Verwaltungsgebühren, Vertriebsprovisionen, Managementgebühren und Ausgabeaufschläge sein.
In unseren Beiträgen geht es uns neben dem informativen Gehalt unter anderem darum, die Leute zu sensibilisieren, dass sie sich darüber Gedanken machen, was mit solchen Anlagen verbunden ist, und dass man nicht blind irgendwelchen Aussagen glauben soll.
Weitere Informationen dazu findet man in dem Artikel Yes, Fundmanagers Really Do Underperform auf Portfolio.com. Interessant sind auch die darin genannten Links.
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Nach Angaben des Bundesverbands Investment und Asset Management e.V. (BVI) gibt es trotz der Finanzmarktkrise eine starke Nachfrage nach Riester-Fondssparplänen.
Wie aus der Pressemitteilung auf der BVI-Website hervorgeht, haben seit Jahresbeginn über 300.000 Deutsche neue
Riester-Fondssparpläne abgeschlossen, um privat für ihr Alter vorzusorgen. Zum Stichtag 30. September 2008 haben deutsche Investmentgesellschaften über 2,2 Millionen Riester-Fondssparpläne verwaltet.
Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Zahlen zu den Investmentsparplänen mit Vermögenswirksamen Leistungen (VL). Laut BVI belief sich die Anzahl der VL-Investmentsparpläne zum Stichtag 30. September 2008 auf 3,9 Millionen, in denen ein Gesamtvolumen von 4,5 Mrd. Euro verwaltet wurde. Ende 2007 hatte der Bestand noch bei 4,5 Millionen gelegen. Als ein Grund dafür wird vom BVI genannt, dass in vielen Tarifverträgen vermögenswirksame Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge umgewidmet worden sind. Daneben wird auch die Einführung der Abgeltungsteuer und die damit drohende Besteuerung von Wertzuwächsen als Begründung genannt.
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Der Bundesverband deutscher Banken hat eine kleine Broschüre mit vielen Fragen und Antworten zum Thema private Altersvorsorge (“Riester-Rente”) als pdf-Download auf seiner Homepage.
Der Verband
Der Bundesverband deutscher Banken, der die Interessen der privaten Banken vertritt, wurde im Jahre 1951 in Köln gegründet. Er blickt auf die Tradition des von 1901 bis 1945 bestehenden Centralverbandes des deutschen Bank- und Bankiergewerbes zurück. Im März 1999 hat er seinen Sitz von Köln nach Berlin verlegt.
Der Bankenverband repräsentiert mehr als 220 private Banken und zwölf Mitgliedsverbände. Die dem Verband angeschlossenen Institute stehen miteinander in intensivem Wettbewerb. Die Bandbreite reicht von großen bis kleinen, von weltweit operierenden bis regionalen, von universell tätigen bis auf einzelne Geschäftsbereiche spezialisierte Banken.
Der Marktanteil aller privaten Banken in Deutschland beträgt, gemessen am Geschäftsvolumen der gesamten Kreditwirtschaft, rund 42 Prozent. Sie beschäftigen über 160.000 (1) Mitarbeiter.
Aufgaben
Information der Mitglieder
Der Bankenverband unterrichtet seine Mitglieder über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen, von denen die Kreditwirtschaft betroffen ist. Diese Aufgabe gewinnt aufgrund der wachsenden Zahl von europäischen Richtlinien, nationalen Gesetzen und Gesetzesänderungen sowie Verordnungen ständig an Bedeutung.
Ansprechpartner der Politik
Ansprechpartner für Parlament, Ministerien und Behörden in allen kreditwirtschaftlichen Fragestellungen zu sein ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit. Politiker und Beamte greifen für die sachgerechte Beurteilung kreditwirtschaftlicher Fragen regelmäßig auf das Expertenwissen des Bankenverbandes zurück.
Zusammenarbeit mit Verbänden
Die Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen Verbänden spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier werden Fragen von gemeinsamem Interesse erörtert, Lösungen erarbeitet und in den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozess eingebracht.
So behandelt der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) , in dem die fünf führenden Verbände der deutschen Kreditwirtschaft vertreten sind, wichtige verbandsübergreifende Themen.
Zur Unterstützung des europäischen Einigungsprozesses und zur Wahrung ihrer Interessen in Brüssel haben sich 28 nationale Bankenverbände in der European Banking Federation zusammengeschlossen.
Anstehende Entscheidungen der Europäischen Kommission werden hier bereits im Vorfeld auf Verbandsebene erörtert, um die Auffassung der Banken dann den zuständigen europäischen Institutionen zur Kenntnis zu bringen.
Brüsseler Büro
Seit 2004 ist der Bankenverband durch eine Repräsentanz in Brüssel vertreten. Damit trägt er der hohen Intensität und Geschwindigkeit Rechnung, mit der bank- und finanzmarktbezogene Regulierungsvorhaben der Europäischen Union zur Integration der europäischen Finanzdienstleistungsmärkte behandelt werden. Das Brüsseler Büro dient dem Bankenverband zur schnellen und effizienten Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen.
Information der Öffentlichkeit
Die Information der Öffentlichkeit über die Aufgaben und Tätigkeiten der privaten Banken bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des Bankenverbandes. Es gilt, Informationslücken zu schließen, Missverständnisse auszuräumen und den vertrauensvollen Umgang miteinander zu fördern. Gerade die Banken mit ihren hochspezialisierten Finanzdienstleistungen sind von Fehleinschätzungen besonders betroffen.
Der Bankenverband ist Ansprechpartner in allen bankspezifischen Fragen. Dafür veröffentlicht er Presse- und Informationsdienste sowie Publikationen , in denen er aktuelle Nachrichten aus der Finanzwelt liefert und zu bank- und wirtschaftspolitischen Themen Stellung bezieht. Hinzu kommen Leserfragestunden in vielen Zeitungen und Zeitschriften sowie regelmäßige Verbrauchertipps . Speziell für Schüler und Lehrer gibt es zudem umfangreiches Material , mit dem ein Beitrag zur Intensivierung des Wirtschaftskundeunterrichts und zur Unterstützung der Lehrer geleistet wird. Um die Verantwortung der privaten Banken in der Gesellschaft zu verdeutlichen, stellt der Bankenverband schließlich in regelmäßigen Foren auch gesellschaftspolitische Themen zur Diskussion.
Ombudsmann
Als erster Verband der Kreditwirtschaft hat der Bankenverband einen unabhängigen Ombudsmann berufen. Er geht den Beschwerden von Privatkunden nach und versucht, schnelle und unbürokratische Lösungen zu finden.Vorteil für den Kunden: Das Verfahren ist für ihn kostenlos. Jeder Privatkunde einer privaten Bank kann sich mit einem formlosen Schreiben an die Kundenbeschwerdestelle richten:
Anschrift der Beschwerdestelle
Kundenbeschwerdestelle beim
Bundesverband deutscher Banken
Postfach 04 03 07
10062 Berlin
Einlagensicherung
Der Bundesverband deutscher Banken ist Träger des Einlagensicherungsfonds , der den Kunden der angeschlossenen privaten Banken einen praktisch vollen Einlagenschutz bietet. Der Einlagensicherungsfonds trägt – als freiwillige Sicherungseinrichtung – wesentlich zur Stabilität des deutschen Finanzsektors bei und ist, was den Sicherungsumfang angeht, im Vergleich mit dem Ausland ohne Beispiel.
Darüber hinaus nimmt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, eine Tochter des Bankenverbandes, die Aufgaben einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung wahr.
Die Broschüre behandelt Fragen rund um das Thema staatlich geförderte Altersvorsorge (“Riester-Rente”), so dass man einen guten Überblick erhält.
Anmerkung:
Durch amtliche Bestimmungen zur Konkretisierung des Gesetzes, durch Rechtsverordnungen oder nachfolgende Gesetzgebungsverfahren können Änderungen bei der Förderung der privaten Altersvorsorge eintreten.
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Passend zu Marc’s Artikel EU: Private Altersvorsorge wird immer wichtiger habe ich auf der Postbank-Homepage einen Beitrag (Pressemeldung) gefunden, der zwar schon einige Tage her ist, aber aufgrund seines Inhaltes sehr aktuell ist (und das sehr wahrscheinlich auch bleiben wird).
Es geht um das brisante Thema der privaten Altersvorsorge. Offenbar kam der Studie “Altersvorsorge in Deutschland 2008/2009″ das Ergebnis heraus, dass die monatlichen Aufwendungen der Berufstätigen in Deutschland für die private Altersvorsorge auf den niedrigsten Stand seit 2005 gefallen sind. In Anbetracht der Tatsache, wie stark der Markt von allen Anbietern, seien es Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleister, umworben und beworben wird, ist das ein zumindest nachdenkenswertes Ergebnis.
Somit kommt natürlich die Frage auf, warum das so ist. Es wird hier zum einen auf mangelndes Wissen bei der Kundschaft zurückgeführt. Kunden würden anscheinend aktuell vermehrt denken, sie seien ausreichend fürs Alter versorgt. Bestimmte Faktoren, die wir ebenfalls schon erwähnt haben, es sei hier der Artikel Altersvorsorge / Inflationsrate als Renditekiller für private Altersvorsorge angemerkt, würden sie in ihre Überlegungen gar nicht mit einbeziehen.
Weiterhin sei manchen nicht klar, dass eine steigende Lebenserwartung auch länger Geld kostet. Die Altersvorsorge müsse also dementsprechend länger halten.
Außerdem fehle ein Wissen über die aktuelle Gesamtsituation, einige hätten noch nie von der Abgeltungsteuer oder der neuen Eigenheimförderung “Wohn-Riester” gehört.
Fast zwei Drittel der Deutschen sehen inzwischen anscheinend in einem Haus oder einer Wohnung die optimale Altersabsicherung.
Einig ist sich der Studie nach jedoch die Mehrheit, dass eine Kombination aus staatlich geförderter privater Altersvorsorge und gesetzlicher Rentenkasse auch weiterhin eine gute Lösung sei.
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