Archiv für die Kategorie: “Private Rente”
Das ist eine gute Frage, die sich wohl viele unter uns stellen. Wo lege ich mein Geld wieder an, wenn sich die Finanzmarktkrise dem Ende neigt und wieder Licht am Horizont ist?
Nehmen wir einmal an, es hat jemand den Ernst der Lage erkannt, dass aktuell der Buy-and-Hold-Ansatz unter diesen Marktgegebenheiten eventuell eine weniger gute Lösung ist und sitzt auf Bargeld, weil er alle seine Positionen glatt gestellt hat.
Auch jedem klar scheint, dass in einen bestimmten Zeitraum sich die Marktumstände wieder ändern, auch wenn die Medien das finanzielle Ende der Welt vorhersagen, denn die Tageszeitung will ja schließlich auch verkauft werden. Sieht man sich rückblickend in einem längerfristigen Chart den “Börsencrash” von 1987 an, erscheint dieser lediglich als eine kleine Delle. Keine Frage gibt es bei so etwas immer Einzelschicksale, aber wir betrachten hier ja den Gesamtmarkt.
Was könnte der Bargeldbesitzer von oben also mit seinem Geld machen? Unter dem Kopfkissen wird er es wohl kaum lassen wollen, also wohin? Welche Ansätze kann man in Betracht ziehen?
Ja, auch in der vermeintlich aussichtslosen Situation kann man sich schon Strategien überlegen, was man denn machen könnte.
Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, sich die in diesem Jahr die extrem heruntergeprügelten Sektoren, also Wirtschaftsbranchen, einmal näher anzusehen. Dazu gehören das Bank- und Versicherungswesen, einige Autohersteller, Telekommunikationsunternehmen, einige Rohstoffe usw.
Innerhalb dieser Branchen könnte man sich einzelne Titel, also Aktien, herauspicken, von denen man der Meinung ist, dass sich hier wieder Kurspotential nach oben ergeben könnte.
Ebenso kann man hier in Betracht ziehen, die ganze Branche über einen klassischen oder an der Börse gehandelten Investmentfonds (ETF) zu kaufen. So umgeht man die Qual der Wahl bei einzelnen Unternehmen und setzt risikogestreut auf die gesamte Industrie.
Bei beiden Vorgehensweisen sollte man den Markt aber genaue beobachten, denn hier kommt es sicher sehr auf das Timing, also den Einstiegszeitpunkt, an.
Eine weitere Option ist auf den börsengehandelten Index eines jeweiligen Landes zu setzen. Wer beispielsweise davon überzeugt ist, dass Deutschland im kommenden Jahr einen Börsenaufschwung erlebt, braucht sich nicht einzelne DAX30-Unternehmen aussuchen, sondern kauft einfach den gesamten Länderindex wiederum in einem Investmentfonds (Aktienfonds) oder ein entsprechendes Zertifikat.
Des Weiteren bieten wie immer, also unabhängig von der aktuellen Lage, die sogenannten Schwellenländer mögliche Anlagealternativen. Aufstrebende Märkte (Emerging Markets) in Asien, Osteuropa oder Südamerika könnten da über die jeweiligen Finanzprodukte von Interesse sein.
Eine perfekte Anlage gibt es selten, nur eine unter den gegebenen Umständen bestmögliche. Die findet man aber nicht mehr dann, wenn es schon in den großen Tageszeitungen steht, dass man jetzt mal langsam wieder einsteigen sollte, dann ist der Zug in der Regel schon abgefahren.
Deshalb erfordert egal welche Vorgehensweise durchaus eine intensive Recherche und eine Beobachtung des Marktes.
Keine Kommentare »
Nach meinem Artikel Geldanlage – Warum Investmentfonds mit Vorsicht zu genießen sind habe ich eine weitere Nachricht entdeckt, die kein gutes Licht auf die Investmentfondsbranche scheinen lässt.
Speziell Aktienfonds haben laut einer Statistik von Morningstar Inc. bisher in 2008 extrem schlecht abgeschnitten. Das wird in einem Artikel der BusinessWeek berichtet. Die dort beobachteten Aktienfonds sind alle bis auf einen (APX Mid Cap Growth Fund) im Minus, der eine 0%-Rendite aufweist.
Dies zeigt wieder einmal, dass speziell in schwierigen Zeiten der Auswahl der jeweiligen Geldanlage eine besondere Bedeutung zukommt. Aktienfonds werden in der Regel als Buy-and-Hold-Investment gekauft und gehalten, allerdings ist dieser Ansatz unter turbulenten Bedingungen mehr als fragwürdig. In dem Artikel Altersvorsorge / Anpassung der Anlagestrategie an die Finanzmarktkrise bin ich auf diesen Punkt bereits eingegangen.
Es macht hier wirklich mehr Sinn, vor allem längerfristige Geldanlagen zu überprüfen und bei entsprechender Erkenntnis auch bereit zu sein, diese zu ändern. Deshalb ist bei Beratungsgesprächen mit Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern auch angeraten, sich beim Thema Geldanlage einmal mehr Gedanken zu machen, als man das üblicherweise macht.
Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Vorgehensweisen, es ist sicher kein großer Fehler, in diesen Zeiten das Geld mal an der Seitenlinie zu lassen, um auf bessere Möglichkeiten zu warten. Diese kommen bestimmt…
2 Kommentare »
Vor einigen Tagen habe ich die Artikel Geldanlage – Warum man dem Bankberater nicht alles glauben sollte und Geldanlage – Wohin mit meinem Geld? Wo finde ich Rat? Wer hilft mir? geschrieben und darauf hingewiesen, dass längerfristige Geldanlagen in einem Marktumfeld wie diesem zumindest bedenkenswert sind.
Aber nicht nur in besonderen Situationen wie der Finanzmarktkrise, sondern auch generell, sollte man bei seiner (längerfristigen) Geldanlage auf gewisse Dinge achten.
Wie ich ja in diesen Artikeln auch geschrieben habe, beschäftigen sich die meisten Leute nur ungern mit diesem Thema, weil der vorhandene Informationsüberfluss sie zur Entscheidungs- bzw. Handlungsunfähigkeit verleitet.
Viele überlassen deshalb die Planung Ihres “Geldhaushaltes” anderen (Finanzberatern, Bankern, was auch immer), in der Hoffnung, es würde Ihnen jemand die Entscheidung abnehmen. (Als könnten die es besser???). In dem Beitrag Die Wahrheit über die Finanzbranche erfährt man, warum das nicht zwangsläufig der Fall sein muss.
Wie auch mein Blogpartner Marc schon in seinem Artikel Altersvorsorge / Werden Fonds immer beliebter? erwähnt hat, ist ein beliebtes Anlageinstrument für den “Durchschnittsanleger” der sogenannte Investmentfonds. Kurz gesagt, beteiligt man sich mit einer Einmalzahlung oder in monatlichen Raten an verschiedenen Anlageklassen, das können beispielsweise Aktien, Immobilien oder auch festverzinsliche Wertpapiere sein.
Gemanagt werden diese Fonds, die von Kapitalanlagegesellschaften auferlegt werden, von den Fondsmanagern. Und diese werden in den Medien in der Regel immer so dargestellt, als hätten Sie richtig Ahnung. Mag der ein oder andere sogar haben, aber die Mehrheit wird es wohl kaum sein, denn wenn man der statistischen Auswertung von Standard&Poor’s Glauben schenken kann, dann schneidet die Mehrheit der Fondsmanager schlechter ab, als ein Vergleichsindex. Diese Studie bezieht sich jetzt zwar auf US-Fonds, aber im Finanzbereich bietet es sich an, zumindest den Gedankensprung auch in die deutschen Gefilden zu schaffen.
Investmentfonds sollte man alleine aus dem Grund schon recht genau auswählen, weil es nicht nur um die reine Performance, also um die Entwicklung des Anteilspreises, geht, sondern damit teilweise erhebliche Kosten verbunden sind, die diese Performance schmälern, und die bei einem negativen Verlauf der Anteilspreisentwicklung trotzdem vorhanden sind. Das können jährliche Verwaltungsgebühren, Vertriebsprovisionen, Managementgebühren und Ausgabeaufschläge sein.
In unseren Beiträgen geht es uns neben dem informativen Gehalt unter anderem darum, die Leute zu sensibilisieren, dass sie sich darüber Gedanken machen, was mit solchen Anlagen verbunden ist, und dass man nicht blind irgendwelchen Aussagen glauben soll.
Weitere Informationen dazu findet man in dem Artikel Yes, Fundmanagers Really Do Underperform auf Portfolio.com. Interessant sind auch die darin genannten Links.
1 Kommentar »
Der Bundesverband deutscher Banken hat eine kleine Broschüre mit vielen Fragen und Antworten zum Thema private Altersvorsorge (“Riester-Rente”) als pdf-Download auf seiner Homepage.
Der Verband
Der Bundesverband deutscher Banken, der die Interessen der privaten Banken vertritt, wurde im Jahre 1951 in Köln gegründet. Er blickt auf die Tradition des von 1901 bis 1945 bestehenden Centralverbandes des deutschen Bank- und Bankiergewerbes zurück. Im März 1999 hat er seinen Sitz von Köln nach Berlin verlegt.
Der Bankenverband repräsentiert mehr als 220 private Banken und zwölf Mitgliedsverbände. Die dem Verband angeschlossenen Institute stehen miteinander in intensivem Wettbewerb. Die Bandbreite reicht von großen bis kleinen, von weltweit operierenden bis regionalen, von universell tätigen bis auf einzelne Geschäftsbereiche spezialisierte Banken.
Der Marktanteil aller privaten Banken in Deutschland beträgt, gemessen am Geschäftsvolumen der gesamten Kreditwirtschaft, rund 42 Prozent. Sie beschäftigen über 160.000 (1) Mitarbeiter.
Aufgaben
Information der Mitglieder
Der Bankenverband unterrichtet seine Mitglieder über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen, von denen die Kreditwirtschaft betroffen ist. Diese Aufgabe gewinnt aufgrund der wachsenden Zahl von europäischen Richtlinien, nationalen Gesetzen und Gesetzesänderungen sowie Verordnungen ständig an Bedeutung.
Ansprechpartner der Politik
Ansprechpartner für Parlament, Ministerien und Behörden in allen kreditwirtschaftlichen Fragestellungen zu sein ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit. Politiker und Beamte greifen für die sachgerechte Beurteilung kreditwirtschaftlicher Fragen regelmäßig auf das Expertenwissen des Bankenverbandes zurück.
Zusammenarbeit mit Verbänden
Die Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen Verbänden spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier werden Fragen von gemeinsamem Interesse erörtert, Lösungen erarbeitet und in den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozess eingebracht.
So behandelt der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) , in dem die fünf führenden Verbände der deutschen Kreditwirtschaft vertreten sind, wichtige verbandsübergreifende Themen.
Zur Unterstützung des europäischen Einigungsprozesses und zur Wahrung ihrer Interessen in Brüssel haben sich 28 nationale Bankenverbände in der European Banking Federation zusammengeschlossen.
Anstehende Entscheidungen der Europäischen Kommission werden hier bereits im Vorfeld auf Verbandsebene erörtert, um die Auffassung der Banken dann den zuständigen europäischen Institutionen zur Kenntnis zu bringen.
Brüsseler Büro
Seit 2004 ist der Bankenverband durch eine Repräsentanz in Brüssel vertreten. Damit trägt er der hohen Intensität und Geschwindigkeit Rechnung, mit der bank- und finanzmarktbezogene Regulierungsvorhaben der Europäischen Union zur Integration der europäischen Finanzdienstleistungsmärkte behandelt werden. Das Brüsseler Büro dient dem Bankenverband zur schnellen und effizienten Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen.
Information der Öffentlichkeit
Die Information der Öffentlichkeit über die Aufgaben und Tätigkeiten der privaten Banken bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des Bankenverbandes. Es gilt, Informationslücken zu schließen, Missverständnisse auszuräumen und den vertrauensvollen Umgang miteinander zu fördern. Gerade die Banken mit ihren hochspezialisierten Finanzdienstleistungen sind von Fehleinschätzungen besonders betroffen.
Der Bankenverband ist Ansprechpartner in allen bankspezifischen Fragen. Dafür veröffentlicht er Presse- und Informationsdienste sowie Publikationen , in denen er aktuelle Nachrichten aus der Finanzwelt liefert und zu bank- und wirtschaftspolitischen Themen Stellung bezieht. Hinzu kommen Leserfragestunden in vielen Zeitungen und Zeitschriften sowie regelmäßige Verbrauchertipps . Speziell für Schüler und Lehrer gibt es zudem umfangreiches Material , mit dem ein Beitrag zur Intensivierung des Wirtschaftskundeunterrichts und zur Unterstützung der Lehrer geleistet wird. Um die Verantwortung der privaten Banken in der Gesellschaft zu verdeutlichen, stellt der Bankenverband schließlich in regelmäßigen Foren auch gesellschaftspolitische Themen zur Diskussion.
Ombudsmann
Als erster Verband der Kreditwirtschaft hat der Bankenverband einen unabhängigen Ombudsmann berufen. Er geht den Beschwerden von Privatkunden nach und versucht, schnelle und unbürokratische Lösungen zu finden.Vorteil für den Kunden: Das Verfahren ist für ihn kostenlos. Jeder Privatkunde einer privaten Bank kann sich mit einem formlosen Schreiben an die Kundenbeschwerdestelle richten:
Anschrift der Beschwerdestelle
Kundenbeschwerdestelle beim
Bundesverband deutscher Banken
Postfach 04 03 07
10062 Berlin
Einlagensicherung
Der Bundesverband deutscher Banken ist Träger des Einlagensicherungsfonds , der den Kunden der angeschlossenen privaten Banken einen praktisch vollen Einlagenschutz bietet. Der Einlagensicherungsfonds trägt – als freiwillige Sicherungseinrichtung – wesentlich zur Stabilität des deutschen Finanzsektors bei und ist, was den Sicherungsumfang angeht, im Vergleich mit dem Ausland ohne Beispiel.
Darüber hinaus nimmt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, eine Tochter des Bankenverbandes, die Aufgaben einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung wahr.
Die Broschüre behandelt Fragen rund um das Thema staatlich geförderte Altersvorsorge (“Riester-Rente”), so dass man einen guten Überblick erhält.
Anmerkung:
Durch amtliche Bestimmungen zur Konkretisierung des Gesetzes, durch Rechtsverordnungen oder nachfolgende Gesetzgebungsverfahren können Änderungen bei der Förderung der privaten Altersvorsorge eintreten.
Keine Kommentare »
Passend zu Marc’s Artikel EU: Private Altersvorsorge wird immer wichtiger habe ich auf der Postbank-Homepage einen Beitrag (Pressemeldung) gefunden, der zwar schon einige Tage her ist, aber aufgrund seines Inhaltes sehr aktuell ist (und das sehr wahrscheinlich auch bleiben wird).
Es geht um das brisante Thema der privaten Altersvorsorge. Offenbar kam der Studie “Altersvorsorge in Deutschland 2008/2009″ das Ergebnis heraus, dass die monatlichen Aufwendungen der Berufstätigen in Deutschland für die private Altersvorsorge auf den niedrigsten Stand seit 2005 gefallen sind. In Anbetracht der Tatsache, wie stark der Markt von allen Anbietern, seien es Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleister, umworben und beworben wird, ist das ein zumindest nachdenkenswertes Ergebnis.
Somit kommt natürlich die Frage auf, warum das so ist. Es wird hier zum einen auf mangelndes Wissen bei der Kundschaft zurückgeführt. Kunden würden anscheinend aktuell vermehrt denken, sie seien ausreichend fürs Alter versorgt. Bestimmte Faktoren, die wir ebenfalls schon erwähnt haben, es sei hier der Artikel Altersvorsorge / Inflationsrate als Renditekiller für private Altersvorsorge angemerkt, würden sie in ihre Überlegungen gar nicht mit einbeziehen.
Weiterhin sei manchen nicht klar, dass eine steigende Lebenserwartung auch länger Geld kostet. Die Altersvorsorge müsse also dementsprechend länger halten.
Außerdem fehle ein Wissen über die aktuelle Gesamtsituation, einige hätten noch nie von der Abgeltungsteuer oder der neuen Eigenheimförderung “Wohn-Riester” gehört.
Fast zwei Drittel der Deutschen sehen inzwischen anscheinend in einem Haus oder einer Wohnung die optimale Altersabsicherung.
Einig ist sich der Studie nach jedoch die Mehrheit, dass eine Kombination aus staatlich geförderter privater Altersvorsorge und gesetzlicher Rentenkasse auch weiterhin eine gute Lösung sei.
Keine Kommentare »
Zu dieser wenig überraschenden Erkenntnis kommt die EU in diesen Tagen und bezieht sich dabei auf eine neue Studie, die diese Woche von der Europäischen Kommission vorgestellt wurde. Darin wird der Trend zu immer mehr privater Altersversorgung in der EU bestätigt, aber auch die Notwendigkeit umfassender Systemzugehörigkeit und angemessener Rentenniveaus betont. Die Studie zeigt laut der Pressemitteilung “starke Abweichungen bei Zugehörigkeit und Beitragsniveau zwischen den EU-Mitgliedstaaten, was die Vielfalt der derzeitigen Systeme widerspiegelt. Durch diese Analyse sollen die EU-Mitgliedstaaten aus den unterschiedlichen Erfahrungen der einzelnen Länder lernen.” Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Geschrieben von Torsten Heinrich in Altersvorsorge, Betriebliche Rente, Private Rente, Rürup-Rente, Riester-Rente, tags: Aktien, Altersvorsorge, Anlageentscheidung, Buy-and-Hold, Finanzmarktkrise, Geldanlage
Wer in diesen Wochen der Finanzmarktkrise an seiner ursprünglich einmal ausgeklügelten Anlagestrategie, beispielsweise für Aktien, festhält, erlebt böse Überraschungen. Den Rest des Eintrages lesen »
5 Kommentare »
In diesen Wochen und Monaten gilt es die Finanzmarktkrise zu bewältigen und auch so gut wie möglich zu verstehen, nur dann kann man entsprechend darauf reagieren. Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Aktuell veröffentlichte mein Blogpartner Marc auf unserem weiteren Blog hilfe-beim-leben.de wieder einen absolut lesenswerten und mit zahlreichen Links ausgestatteten Artikel mit dem Thema Die Hintergründe der Finanzmarktkrise oder warum Olli Kahn keine Aktien mehr hat.
Ich erwähne das deshalb, weil sich dieser Artikel bei unseren Lesern in den letzten Minuten zur absoluten “Lesebombe” entwickelt und ihn den Lesern unseres Finanz- und Versicherungsblogs nicht vorenthalten möchte.
Die Zeit dafür lohnt sich wirklich!
Keine Kommentare »
In vielen Tageszeitungen liest man, dass selbst die Herren Investmentbanker unter vorgehaltener Hand zugeben, dass Sie ihre privaten Gelder bei den privaten Bankhäusern nicht mehr als sicher erachten. Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Wie mein Blogpartner Marc gestern in seinem Artikel Bundeskabinett beschließt Gesundheitsfonds-Beitragssatz von 15,5% schon berichtet hat, wird der Krankenkassenbeitrag in der GKV einheitlich auf 15,5% für alle Kassen festgelegt.
Da ist den gesetzlichen Krankenkassen aber wohl noch nicht genug, denn sie fordern teilwese 15,8%.
Die Regierung bietet also aktuell 15,5% und die Kassen fordern 0,3% mehr. Was das heißt, kann man sich wohl an einer Hand abzählen. Es werden die ersten Wetten angenommen, wie sich die Kassen die fehlenden 0,3% (oder doch noch mehr?) beschaffen werden .
Möglicherweise gibt es bei den Krankenkassen neu geschaffene Wortkombinationen, um diese Differenz wettzumachen. Die Worte Zusatzbeitrag oder -prämie dürften hierbei noch die offensichtlichsten sein. Auf andere Kreationen sind wir sehr gespannt.
Es bleibt dabei für die GKV-Versicherten nur zu hoffen, dass die “Finanzierungslücke” nicht durch einen “Leistungsabfall” ausgeglichen werden wird…
Nähere Informationen kann man auf der ebenfalls in unserem Artikel Weitere Informationen zum Gesundheitsfonds schon vorgestellten Internetseite www.der-gesundheitsfonds.de unter dem Punkt Zusatzbeitrag oder Prämie nachlesen.
Ebenfalls kann man hier mit dem Gesundheitsfonds-Rechner seinen zu zahlenden Mehrbeitrag nach Einführung des Gesundheitsfonds errechnen (sollte man aber eventuell eher als eine ungefähre Rechnung sehen).
Keine Kommentare »
Weiter geht es mit unseren hilfreichen Internetseiten für Versicherungen und andere Finanzprodukte. Heute stellen wir eine interessante Seite vor, die sich mit dem Thema Alterssicherung ausführlich befasst: Das deutsche Institut für Altersvorsorge.
Man findet hier im Infopool allerlei Hinweise über die verschiedenen Wege und Reformen der Altersversorgung. Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Heilmittel sind Anwendungen und Behandlungen, die ein Arzt verordnet und von anderen Heilberufen ausgeübt werden.
Dazu gehören die Physiotherapeuten (z.B. Masseure, Krankengymnasten), Logopäden für die Sprech-, Stimm- und Hörstörungen, wie auch die Ergotherapeuthen für die Beschäftigungstherapie.
Hilfsmittel hingegen sind Gegenstände, die eine Behinderung dauerhaft ausgleichen und eine Behandlung dauerhaft erfolgreich machen. Hierzu gehören beispielsweise Brillen, Hörgeräte, Geh- und Stützhilfen.
Keine Kommentare »
Arztleistungen in der privaten Krankenversicherung werden nach bestimmten Gebührenordnungen bemessen, nämlich der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) und der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte).
Diese Gebührenordnungen enthalten Euro-Beträge für jede einzelne Arztleistung, vom Beratungsgespräch bis hin zu tatsächlichen praktischen Anwendungen.
Das Besondere bei dem Abrechnungsmodus in der privaten Krankenversicherung ist nun, dass der jeweilige Arzt über sogenannte Steigerungssätze die Grundbeträge erhöhen kann.
Wie stark, hängt vom jeweils zugrunde liegenden Fall ab. Normalerweise wird eine Gebühr zwischen dem Einfachen und dem 2,3-fachen, der sich auch Regelhöchstsatz nennt, abgerechnet.
Höher als der 2,3-fache Satz, also beispielsweise der 3,5-fache Satz, muss besonders (schriftlich) gerechtfertigt werden.
Bei medizinisch-technischen Leistungen verringern sich diese Sätze auf das 2,5- bzw. 1,8-fache. Untersuchungen im Labor hingegen werden mit dem 1,3- bzw. 1,15-fachen abgerechnet.
Wenn ein viel höherer Steigerungssatz (z.B. 5,0) abgerechnet werden soll, dann muss der Patient dafür vorher schriftlich zustimmen.
1 Kommentar »
Im Versicherungsbereich versteht man unter dem Begriff Selbstbeteiligung den Anteil, den der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall selbst zu tragen hat.
Weitere Begriffe, die das Gleiche meinen, sind Eigenbeteiligung, Selbstbehalt oder schlicht und einfach Zuzahlung.
Mit einer Selbstbeteiligung kann der Versicherungsnehmer seine monatlichen Beiträge für seine PKV teilweise erheblich senken, denn es gilt das Prinzip: Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger ist der zu zahlende Monatsbeitrag.
In der Regel sind das Jahresbeträge. Beispielsweise bedeutet die Tarifbeschreibung “ASZ 400 Euro”, dass der ambulante, der stationäre und der zahnärztliche Bereich seiner privaten Krankenversicherung mit 400 Euro zu dem monatlichen Beitrag noch eigenfinanziert werden müssen. Normalerweise mit einem absoluten oder einem prozentualen Selbstbehalt.
Der absolute Selbstbehalt ist der Betrag, für dessen Kosten der Versicherungsnehmer zusätzlich zu seinem Monatsbeitrag aufkommen muss. In dem Beispiel mit den 400 Euro Selbstbehalt von oben muss der Versicherte zunächst alle Rechnungen bis 400 Euro selbst begleichen, darüber hinaus erst leistet ein Versicherungstarif dann laut Tarifbeschreibungen.
Dagegen bezieht sich der prozentuale Selbstbehalt nur auf einen prozentualen Anteil der zu begleichenden Rechnung. Beträgt eine Rechnung z.B. 100 Euro und die prozentuale Erstattung ist 75%, dann übernimmt der Versicherer schon ab dem ersten Euro 75% Erstattung. In diesem Beispiel eben 75 Euro, 25 Euro Eigenbeteiligung muss der Versicherungsnehmer wieder selbst tragen.
Keine Kommentare »
|