Archiv für die Kategorie: “Gesetzliche Rente”
Wie bereits vor kurzem berichtet, steigt die Versicherungspflichtgrenze auch in 2010 weiter an. Dies hat das großkoalitionäre Bundeskabinett in seiner letzten Sitzung beschlossen. Nun steht nur noch die Zustimmung des Bundesrats aus. Die einzelnen Versicherungsgrößen, die u.a. auch bedeutsam für den Wechsel in die Private Krankenversicherung sind, werden also weiter ansteigen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Nach ersten Zahlen sollen die Versicherungspflichtgrenze und andere Berechnungsgrößen der Sozialversicherung in 2010 weiter steigen. Dies berichtet der Branchendienst haufe.de unter Berufung auf den Verordnungsentwurf des zuständigen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Damit wird der Grenzwert für potentielle Wechsler in die Private Krankenversicherung weiter ansteigen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Geschrieben von Torsten Heinrich in Altersvorsorge, Betriebliche Rente, Gesetzliche Rente, Private Rente, Riester-Rente, Rürup-Rente, tags: Angst, ARD, Mediathek, Rente, Reportage
Während meines Krankenhausaufenthaltes habe ich in einem Infoheft einen interessanten Artikel gelesen, in dem es um ein “beliebtes” Thema geht: die Rente. Den Rest des Eintrages lesen »
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Die jüngsten Konjunkturprognosen machen auch vor der Gesetzlichen Rentenversicherung keinen Halt. Am Wochenende kursierten nun Berichte um eine Rentenkürzung durch die Republik – es wäre die erste seit 1957. Die Deutsche Rentenversicherung machte darauf aufmerksam, dass als Folge der Wirtschaftskrise im nächsten Jahr eine Kürzung der gesetzlichen Altersbezüge um über zwei Prozent drohe. Den Rest des Eintrages lesen »
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Über Riester-Produkte habe ich ja schon hin und wieder geschrieben. Es gibt eigentlich auch nichts großartig neues dazu zu sagen. Beim Finblog bin ich aber auf eine traurige Geschichte in Focus-Money aufmerksam geworden. Dort wird unter dem Titel:
Staatlich geprüft und gefördert
Wenn Sie in diesen Policen
täglich 5 Euro ansparen,
besitzen Sie in 18 Jahren
100.000 Euro
Mit Kapitalgarantie
mal wieder die Riester-Rente gepusht.
Wie man merkt, lese ich das Blatt nicht, sonst wäre ich wohl selber drauf gestossen. Die Berechnungsmethoden in dem Artikel sind sicher korrekt und nachvollziehbar, haben aber wie Andreas Kunze so treffend schreibt nur bedingt mit den tatsächlichen Fällen (Kunden, Familien) draussen im Land zu tun. Über die Kosten wurde dabei ja noch garnicht gesprochen, hier sei auf den Artikel Riester und die (versteckten) Kosten verwiesen.
Aber was soll der Privatmann nun von den ganzen marktschreierischen Riester-Produkten halten? Zunächst gilt: Riester steht zunächst mal für Sicherheit – die eingezahlten Beiträge sind garantiert. Und Garantie und Sicherheit gehen immer zu Lasten der Rendite. Wenn also Aktienfonds (außerhalb einer Versicherung) eine auf lange Sicht gesehene, durchschnittlichen Rendite von 8% einfahren, dann werden sie das im Korsett eines Riestervertrages wohl nicht schaffen. Und wenn, dann nur kurzfristig und nicht auf die gesamte Laufzeit… Auch die staatliche Förderung ist ganz nett, aber ohne Eigenleistung geht es eben auch nicht! Ansonsten kann der ein oder andere mit Riesterprodukten auch Steuern sparen (ja auch das soll vorkommen) Aber auch das muss wirklich genau durchgerechnet werden, ob das sich das am Ende wirklich rentiert. Eine Riesterrente ist gut und schön aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber Stammlesern sag ich ja nichts neues!
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Nachdem gestern noch spekuliert wurde, kam heute die Bestätigung: Sowohl die Deutsche Rentenversicherung, als auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung haben Gelder bei der unter Gläubigerschutz stehenden US-Bank Lehman Brothers angelegt. Genauer geht es um Millionen-Beträge, die bei der deutschen Tochter Lehman Brothers Bankhaus AG angelegt wurden.
Dazu heißt es heute in einer Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung:
Die Termineinlagen eines Rentenversicherungsträgers bei der Lehman Brothers Bankhaus AG (Deutschland) sind über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken geschützt. Die Einlagen halten sich innerhalb der Sicherungsgrenzen des Fonds. Sie sind daher vor Verlust geschützt. Die Deutsche Rentenversicherung legt die Beiträge der Versicherten nur bei Kreditinstituten an, die einem der Sicherungsysteme in Deutschland angehören.
Bei der Unfallversicherung erklärt man per Pressemitteilung:
„Spekulation war und ist nicht unsere Sache“, erklärt Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Das betrifft auch die Einlagen von Unfallversicherungsträgern, die bei der deutschen Tochter der US-Bank Lehmann Brothers bestehen. „Bei diesen Guthaben handelt es sich um Einlagen, die über den Einlagensicherungsfonds abgedeckt und somit vor Verlust geschützt sind.“
Inwiefern die (deutsche) Einlagensicherung hier am Ende wirklich eingreifen muss, bleibt noch offen. Wenn es aber so wäre, hätten wir wieder das beliebte Spiel: linke Tasche – rechte Tasche. Was die Gesetzlichen Versicherungen in einer Anlage versenkt haben, zahlt der Bankkunde über die Einlagensicherung nochmal…
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Zu dieser wenig überraschenden Erkenntnis kommt die EU in diesen Tagen und bezieht sich dabei auf eine neue Studie, die diese Woche von der Europäischen Kommission vorgestellt wurde. Darin wird der Trend zu immer mehr privater Altersversorgung in der EU bestätigt, aber auch die Notwendigkeit umfassender Systemzugehörigkeit und angemessener Rentenniveaus betont. Die Studie zeigt laut der Pressemitteilung “starke Abweichungen bei Zugehörigkeit und Beitragsniveau zwischen den EU-Mitgliedstaaten, was die Vielfalt der derzeitigen Systeme widerspiegelt. Durch diese Analyse sollen die EU-Mitgliedstaaten aus den unterschiedlichen Erfahrungen der einzelnen Länder lernen.”
Als Schlüsselerkenntnisse benennt die Studie folgendes:
- Durch die zunehmende Verlagerung der Risiken (Beschäftigung, Lebenserwartung und finanzielle Risiken) vom Rententräger (Arbeitgeber oder Staat) auf den einzelnen Bürger wird eine Verbesserung des Finanzwissens erforderlich.
- Die stärkere Verbindung zwischen den tatsächlichen Rentenbeiträgen einer Person und späteren Rentenleistungen bedeutet, dass die Auswirkungen von Laufbahnunterbrechungen auf das Rentenniveau sorgfältig untersucht werden müssen.
- Von entscheidender Bedeutung ist die Vermeidung von Bestimmungen, die einen zu frühen Zugriff auf die angesparten Rentengelder oder einen zu raschen Verbrauch dieser Mittel ermöglichen, wenn ein adäquates Rentenniveau für die gesamte Ruhestandsdauer gesichert werden soll.
- Verwaltungsgebühren für die private Altersversorgung wirken sich deutlich auf spätere Rentenleistungen aus (eine Jahresgebühr von 1 % über 40 Beitragsjahre würde bis zum Renteneintritt 18 % der Gesamtbeiträge ausmachen). Daher müssen die Gebühren niedrig gehalten werden, damit die Renten angemessen sind und Nutzungsanreize entstehen.
Interessant an dieser Stelle auch die Hinweise auf die unterschiedliche Handhabung in den einzelnen EU-Staaten:
In der Frage, wie viele Personen den unterschiedlichen Systemen angehören, kommt der Bericht zu dem Ergebnis, dass es zwischen den Mitgliedstaaten je nach Art der Rentensysteme große Unterschiede gibt: gesetzliche Renten, Betriebsrenten oder freiwillige Zusatzrenten. Die Zugehörigkeit zu gesetzlichen Rentensystemen variiert zwischen 25 % (IT) und 100 % (SE) bei Durchschnittswerten von 50-70 %. Die Zugehörigkeit sollte sich der 100 %-Marke nähern, wenn die Systeme ausgereift sind.
Bei den betrieblichen Rentensystemen verzeichnen DK, NL und SE eine Zugehörigkeit von 75 % oder mehr, in einigen Mitgliedstaaten liegt der Prozentsatz zwischen 40 und 75 % (BE, DE, IE, CY, UK), bei den meisten jedoch (IT, AT, FR, ES, FI, LU, PT, PL) unter 20 %.
Freiwillige Rentensysteme verzeichnen in diesem Zusammenhang generell nur sehr niedrige Werte, spielen aber in bestimmten Mitgliedstaaten eine wesentlich größere Rolle (45 % in CZ, niedrigere Werte in DE, UK, IE).
Im Großen und Ganzen bringt die Studie nicht unbedingt neue Erkenntnisse. Dennoch ist es informativ einmal die unterschiedliche Handhabung in den jeweiligen Ländern zu sehen. Alles in allem bleibt zu sagen, dass die private Altersvorsorge sehr wichtig ist. Besonders elementar halte ich auch den Punkt mit der zwingend erforderlichen Verbesserung des Finanzwissens der einzelnen Bürger.
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In diesen Wochen und Monaten gilt es die Finanzmarktkrise zu bewältigen und auch so gut wie möglich zu verstehen, nur dann kann man entsprechend darauf reagieren.
Was kann aber jeder einzelne tun, um sich bestmöglich vor einem Verlust seines Geldes zu schützen?
Zunächst einmal: Nichts überstürzen!
Aufgrund der vielen Gerüchte rund um die Finanzmarktkrise, dass man nicht mehr an sein Geld komme usw. halte ich für überzogen. Keine Frage soll man dies nicht “schönreden”, dennoch sind nicht alle Geldinstitute so tief in den Krisensumpf gesunken, dass sie Gelder nicht mehr an ihre Kunden auszahlen.
Sein Geld abzuziehen und unters Kopfkissen zu legen, halte ich deshalb für den falschen Denkansatz.
Ist man bei einer gefährdeten Bank Kunde, kann man sich jedoch überlegen, ob man sein Geld nicht lieber woanders wieder für sich arbeiten lässt (vorausgesetzt Kündigungsfristen lassen dies umgehend zu, ansonsten müssen diese natürlich abgewartet werden).
Sein Budget kontrollieren
Nach wie vor – oder besser: gerade jetzt- sollte man seine Einnahmen und Ausgaben im Blick haben. Wir haben auf unserem Blog hilfe-beim-leben.de schon mehrfach dazu Artikel geschrieben, die man hier absolut weiterempfehlen kann.
- Wie plane ich meine monatlichen Ausgaben? Selbständige sind besonders gefordert!
- Wie kann ich meine monatlichen Einnahmen erhöhen?
- Wie ich Geld sparen kann, wenn ich meine Einstellung ändere – Spartipps für Alle!
- Die etwas anderen „Spartipps“ für Selbständige – vor allem gegenüber Angestellten
Zahlungen einhalten
Durch die oben genannten Punkte in den Artikeln macht es Sinn, seine finanziellen Verpflichtungen und Zahlungen so zu planen, dass man nicht in Verzug gerät. Soll heißen: Sobald eine Rechnung eingeht, wird diese zu den “zu erledigenden Aufgaben” hinzugenommen. So vermeidet man Zahlungsverzüge und damit verbundene weitere Kosten durch die Mahngebühren.
Das ist selbstverständlich nur ein kleiner Punkt, aber das gehört zum Selbstmanagement seiner persönlichen Finanzen auf jeden Fall dazu.
Informiert bleiben
So eine Krise bringt immer auch einen Wandel und potentielle Chancen mit sich. Das heißt, Produkte ändern sich bzw. es werden neue auf den Markt gebracht. Banken gehen wieder mit interessanten Angeboten auf Kundenfang, weil sie wissen, dass Anleger verunsichert sind und locken mit guten Konditionen.
Deshalb sollte man nicht die Augen verschließen und sich ständig infomieren, wer was zu welchen Konditionen anbietet. Und man sollte dann natürlich auch wechselwillig sein, denn in solchen Zeiten kostet Inflexibilität jede Menge Geld in Form entgangener, besserer Konditionen.
Ratschläge einholen
Wer nicht alleine entscheiden möchte oder kann, der sollte sich Hilfe holen. Das Wort professionell lasse ich jetzt bewusst weg, denn nicht jeder Profi ist auch Profi für meine speziellen Bedürfnisse. Die helfende Person kann auch ein guter Freund sein, der sich intensiv mit Finanz- und Versicherungsthemen beschäftigt und einem eine ehrliche Auskunft zu seiner individuellen (finanziellen) Lage geben kann.
Diese kleine Liste gibt einem zumindest einmal einen kurzen Überblick und soll vor allem zum Nachdenken anregen. Jeder weiß letztendlich aber am besten, wie er seine persönlichen Finanzen managen will.
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Das Thema private und betriebliche Altersvorsorge ist ja permanent in aller Munde, wird aber unserer Meinung nach zu sehr einseitig behandelt.
Mit “einseitig” ist hier gemeint: Wenn ich den Betrag x, sagen wir hier 100 Euro monatlich, in ein Altersvorsorgeprodukt einspare, dann wird mir in der Regel etwas von einer “Renditeerwartung” bei einer unterstellten durchschnittlichen Wertentwicklung von beispielsweise 3% p.a., 6% p.a. oder 9% p.a. Erzählt. Also praktisch die spätere “Haben-Seite” ausgedrückt in einem Euro-Betrag.
Sieht man anstatt der Prozentzahlen dann noch die jeweiligen nominalen Endkapitalstände, dann könnte man tatsächlich ins Schwärmen geraten, was denn in 30 Jahren alleine aus meinen 100 Euro monatlichem Sparplan geworden ist. Das ist “auf dem Papier” ein sechsstelliger Betrag.
Das Erwachen kommt aber spätestens dann, wenn man die Inflationsrate mit ins Spiel bringt. Denn relativ zum dem nominalen Endkapital (Theorie) nimmt das reale Endkapital (Praxis) mit zunehmender Laufzeit immer stärker ab.
Ausführliche Beispiele und Grafiken dazu findet man auf der von uns kürzlich vorgestellten Seite des deutschen Instituts für Altersvorsorge.
Man sollte sich also nicht blauäugig von den reinen “Renditeversprechen” blenden lassen, sondern sollte die Inflationsrate bei diesen Betrachtungen immer mit einbeziehen.
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Weiter geht es mit unseren hilfreichen Internetseiten für Versicherungen und andere Finanzprodukte. Heute stellen wir eine interessante Seite vor, die sich mit dem Thema Alterssicherung ausführlich befasst: Das deutsche Institut für Altersvorsorge.
Man findet hier im Infopool allerlei Hinweise über die verschiedenen Wege und Reformen der Altersversorgung.
Themen sind u.a.:
Volkswirtschaftliche Eckdaten und Demographie
Der demografische Wandel verändert auch die Systeme der sozialen Sicherung und beeinflusst die Kapitalmärkte. Hier finden Sie Informationen zu den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen in Deutschland und im Ausland.
Geld, Einkommen und Vermögen
Hier finden Sie die wichtigsten statistischen Auswertungen über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der privaten Haushalte, sowie Ergebnisse repräsentativer Befragungen zu Sparmotiven und -präferenzen.
Private Altersvorsorge
Für die private Altersvorsorge gibt es unterschiedliche Strategien. Hier finden Sie einige Tabellen die zeigen, mit welchen Sparbeiträgen bei welcher Laufzeit Sie ein bestimmtes privates Kapital bilden können.
Betriebliche Altersvorsorge
Die “zweite Säule” im deutschen Alterssicherungssystem hat eine lange Tradition. Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Wegen der betrieblichen Altersversorgung und zu den Reformen in diesem Bereich.
Gesetzliche Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung ist der mit Abstand wichtigste Zweig der sozialen Sicherung in Deutschland. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen über die Grundlagen des Systems, sowie die Ursachen und Wirkungen der Rentenreformen der letzten Jahre.
Die Artikel auf den einzelnen Unterseiten sind absolut empfehlenswert und verschaffen einen guten Überblick über das Altersvorsorge-System.
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