Archiv für die Kategorie: “Allgemeines”

Über die drohenden Kosten, die uns das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren bringen wird, hatte ich ja hin und wieder geschrieben. Dabei sei besonders auch den Beitrag Der Gesundheitsfonds naht – was kostet uns die Gesundheit? hingewiesen.

Dazu passend wurde in der letzten Wirtschaftswoche ein Streitgespräch zwischen zwei Experten auf dem Gebiet veröffentlicht: Darin streitet der Bielefelder Gesundheitsökonom Wolfgang Greiner mit dem Mediziner Peter Sawicki. Sawicki ist Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Konkret geht es darum, ob der medizinische Fortschritt auch in Zukunft allen zugutekommen kann. Dabei tauchen fragen auf, wie: Was darf ein Jahr Lebensverlängerung kosten? Müssen alle bekannten Therapien immer angewandt werden? Brauchen wir auch Rationierungen wie im britischen Gesundheitswesen NHS, wo offensichtlich ein Jahr Lebensverlängerung nicht mehr als 43.000€ Kosten darf? Oder reichen die Einsparungen, die durch Effizienzsteigerungen erzielt werden können aus?

Das ganze Streitgespräch findet man auf der Website der Wirtschaftswoche.

Comments 2 Kommentare »

Eine interessante Seite im Internet über die deutschen Versicherungs- unternehmen findet man auf www.gdv.de.

Beschreibung:

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit Sitz in Berlin ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland. Seine 459 Mitgliedsunternehmen mit rund 226.000 Beschäftigten und Auszubildenden bieten durch über 400 Millionen Versicherungsverträge umfassenden Risikoschutz und Vorsorge sowohl für die privaten Haushalte wie für Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen. Als Risikoträger und bedeutender Kapitalgeber (Kapitalanlagebestand mehr als 1100 Milliarden Euro) haben die privaten Versicherungsunternehmen auch eine herausragende Bedeutung für Investitionen, Wachstum und Beschäftigung in der deutschen Volkswirtschaft.

Unter Daten und Fakten findet man hier viel Informatives über einzelne Versicherungssparten und Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung.

Für die Statistikfreunde gibt es auch das Statistische Taschenbuch der Versicherungswirtschaft 2008 mit jeder Menge Datenmaterial.

Comments Keine Kommentare »

Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation nimmt die Beratung für Finanzen und Versicherungen über das Internet immer stärker zu.

Die ortsübliche Versicherungsagentur hat mittlerweile vielerorts ausgedient, denn welche Versicherungsgesellschaft kann schon von sich behaupten in allen Versicherungssparten für den jeweiligen Kunden die besten Tarife zu haben. Behauptet wird das schon, ich weiß, aber die Frage ist, wie realistisch das ist.

Vor allem die Generation Internet, jedoch auch zunehmend ältere Mitbürger, wählen das Internet als transparentes Informationsmedium. Dabei gibt es zwar wieder einige neue Probleme, aber dazu später etwas mehr.

Die Leute wollen sich ebenfalls nicht mehr auf irgendwelche Versicherungsempfehlungen vom Vereinskollegen verlassen, sondern wollen die Suche nach Ihrer nächsten Versicherung selbst in die Hand nehmen, nah dem Motto: “Wenn ich den Internetanbietern schon die monatliche Gebühr überweise, dann will ich auch selbst suchen dürfen!”

Aber wie läuft nun so eine Suche nach einer passenden Versicherung per Internet ab?

Wie schon in meiner Artikelserie zur Suche einer studentischen Krankenversicherung geschrieben, lohnt es sich durchaus, eher eine Maklerseite anzusteuern als direkt zu einer Versicherungsseite zu surfen. Denn das hätte den gleichen Effekt wie in die örtliche Agentur eines Versicherungsunternehmens zu gehen.
Wie man sieht ist die Antwort zugleich leicht und doch schwierig. Kurz gesagt: Persönliche Daten in einen Vergleichsrechner für die jeweilig gewünschte Versicherung eingeben, Angebot zuschicken lassen, auswählen, abschließen, das war’s.

Im Prinzip ist es auch wirklich so leicht, dennoch sollte man auf einige Dinge achten.
Es fängt schon damit an, wo man eigentlich seine wohl behüteten persönlichen Angaben einträgt, also welches das glückliche Versicherungsportal ist, welches meine Daten bekommen wird. Da ich hier keine direkte Werbung machen kann, empfiehlt es sich nicht nur eines auszuwählen, sondern mehrere.

Die Seite sollte ein halbwegs seriöses Outfit haben, die gewünschte Versicherung sollte angeboten werden und ein Blick ins Impressum, wer denn die Seite betreibt bzw. die Versicherungen vermittelt, kann nur von Vorteil sein.

Sind die entsprechenden Portale einmal ausfindig gemacht, trägt man seine persönlichen Daten und den entsprechenden Versicherungswunsch ein. Es sollte auf jeden Fall auch ein Feld mit Telefonnummer vorhanden sein, damit man angerufen werden kann.

In der Regel bekommt man in kürzester Zeit (24h sollte man dem Anbieter der Dienstleistung aber schon geben) per email einen Versicherungsvergleich für die erbetene Versicherungssparte zugeschickt. Und hier gehen die oben erwähnten Probleme los: Was soll ich nun mit dem Vergleich machen? Was bedeuten die ganzen Abkürzungen? Soll ich mich jetzt für den erste Versicherung auf der Liste entscheiden? Wie gehe ich jetzt vor, wenn ich einen Tarif, der mich interessiert abschließen will? Und jede Menge anderer Fragen kommen auf…

Wie man nun weiter vorgehen sollte bzw. wie man zu einem für sich passenden Tarif kommt, beschreibe ich zweiten Teil der Serie.

Comments Keine Kommentare »

Der Belegarzt ist nicht im Krankenhaus angestellt, sondern ein niedergelassener Arzt, der in dem jeweiligen Krankenhaus mit seinen Patienten Betten belegen kann. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments Keine Kommentare »

Nachdem ich mich im ersten Teil mit Auszubildenden, Studenten und Schülern befasst habe, widme ich mich heute erneut der Kategorie Singles. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 1 Kommentar »

Noch einmal zur Erinnerung: Bis zum 30.09.2008 haben wechselwillige PKV-Kunden die Möglichkeit, ihrem bisherigen Versicherungsunternehmen mit der ordentlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten zu kündigen und die Mitgliedschaft bei einem neuen Versicherer zu beantragen. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments Keine Kommentare »

Die Finanzmarktkrise treibt immer heftigere Blüten…so richtig weiß niemand mehr, was noch auf uns zu kommt. Aber die Fed (die US-Notenbank) ist ja da und wirds schon richten:

Soviel zum humoristischen Teil…aber einen hab ich noch: Der neue Sponsor von Manchester United:

(gefunden beim Blog Alphaville der Financial Times)

Was das ganze für Auswirkungen auf die Altervorsorge hat, habe ich ja schon hier geschrieben. Nach wie vor gilt es Ruhe zu bewahren. Es muss niemand auf die Bank rennen und sein Erspartes abheben. Aktienanleger sollten ebenfalls Ruhe bewahren. Wer jedoch Papiere mit Sicherheitsgarantien von Banken hat, also jede Art von Zertifikaten, sollte sich genau die Emittenten anschauen. Denn sollten die Emittenten insolvent gehen, ist das Geld futsch! Was sonst noch alles für den Privatanleger zu beachten ist, habe ich im Nachbarblog Hilfe beim Leben geschrieben.

Comments Keine Kommentare »

Ich bin gerade auf zwei bemerkenswerte Artikel zum Thema Demografie und den Auswirkungen auf die Altersvorsorge gestossen. Der Soziologe Gunnar Heinsohn hat dazu vor allem die Aspekte der Überalterung der Gesellschaften in Zusammenhang mit der Zusammensetzung der Gesellschaften gesetzt. Besonders die unterschiedliche Zuwanderungspolitik wird hierbei von manchen Staaten positiv und von manchen garnicht bzw. negativ zur Steuerung der Altersvorsorge eingesetzt.

Strategie gegen Deutschlands demographischen und pädagogischen Sinkflug beim Blog “Die Achse des Guten”

Die demografische Kapitulation beim Magazin “Cicero”

Comments Keine Kommentare »

Die Finanzmarktkrise erlebt dieser Tage mal wieder einen Höhepunkt und so mancher Anleger fragt sich, was das für Auswirkungen auf seine Altersvorsorge hat. Nun zunächst einmal sinken bekanntermaßen die Aktienkurse und die Anleihen verteuern sich. Aber was hat das letztlich mit der Rente oder Altersvorsorge zu tun? Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 4 Kommentare »

Bis zu welcher Höhe des jährlichen Bruttoarbeitsentgelts Arbeitnehmer der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterliegen, legt die Jahresarbeitsentgelt- bzw. Versicherungspflichtgrenze fest.

Dafür ist vorwiegend das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt (es zählen auch Sonderzahlungen wie beispielsweise Urlaubs- und Weihnachtsgeld dazu), ebenso pauschale Überstundenvergütungen und Zulagen.

Das Kindergeld wird mit Berücksichtigung auf den Familienstand nicht angerechnet.
Arbeitnehmer werden laut der Gesundheitsreform von 2007 erst dann versicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze (48.150 Euro in 2008) übersteigt und diese in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren überstiegen hat. Diese Frist gilt für alle Arbeitnehmer.

Es gibt ein Stichtag für alle diejenigen, die noch nicht die 3-Jahres-Wechselfrist erfüllen: Sie bleiben dann versicherungsfrei, wenn sie am 2. Februar 2007 privat versichert waren oder vor diesem Tag ihre Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gekündigt hatten, um in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln.

Wer nicht mehr der Versicherungspflicht in der GKV unterliegt, hat nun die Wahlmöglichkeit, entweder in der GKV zu verbleiben oder eine private Krankenversicherung abzuschließen.

Comments 1 Kommentar »

In einer mehrteiligen Serie möchte ich darstellen, wie wichtig eigentlich der Versicherungsschutz in einer bestimmten Lebenslage ist. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 1 Kommentar »

Durch Zufall bin ich eben auf einer Internetseite eines bekannten Versicherungsunternehmens auf einen merkwürdigen Hinweis gestoßen:

Keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte.

Bitte? Wenn ich mich als zahlender Kunde über eine Leistung eine Unternehmens, das ich als Versicherer meiner Person oder einer Sache in Erwägung ziehe, informieren will, dann sollten die Angaben auf der Internetseite dieses Unternehmens schon exakt und nicht nur ungefähr stimmen. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 1 Kommentar »

Die Krankenkassen können seit dem 01. April 2007 ihren Mitgliedern sogenannte Wahltarife beispielsweise mit der Möglichkeit einer Beitragsrückerstattung, einer Eigenbeiteiligung oder einer Kostenerstattung anbieten.

Bei diesen Wahltarifen bindet man sich allerdings für 3 Jahre an die jeweilige Krankenkasse und hat nicht einmal bei einer Beitragssatzerhöhung die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung. Auch dann nicht, wenn man von der GKV in die PKV wechseln will.

Viele Kunden stellen daher die Frage, ob es sich nicht doch lohnen könnte in der GKV mit den Wahltarifen zu verbleiben anstatt in eine PKV zu wechseln.

Sicher ist das wie immer Ansichtssache, man kann sich u.a. lediglich einmal folgende Punkte überlegen, die man bei einem Verbleib in der bisherigen gesetzlichen Kasse bedenken sollte:

- Wenn man als Versicherter einen GKV-Wahltarif wählt, dann bindet man sich für 3 Jahre an die jeweilige Kasse. Das mögen aufgrund der anstehenden vielfältigen Veränderungen im Gesundheitswesen verständlicherweise nicht alle Kunden. Sie möchten zumindest theoretisch eine Wechselmöglichkeit bei Beitragserhöhungen haben, ob sie sie wahrnehmen oder nicht.

- Die Leistungen in der GKV werden ja alleine aufgrund der Möglichkeit von Wahltarifen nicht besser als bisher. Kürzungen der vergangenen Jahre zeigen hier eine weitere mögliche Richtung an.

- Bei den Wahltarifen kann man sich nur für eine Variante entscheiden, also beispielsweise entweder Variante Beitragsrückerstattung oder Variante Eigenbeteiligung. Bei einer PKV lässt sich so etwas kombinieren.

Comments Keine Kommentare »

Wer zum 01.01.2009 seine gesetzliche oder private Krankenversicherung wechseln möchte, hat folgende reguläre Kündigungsfristen zu beachten:

Für freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung: die Kündigung muss bis spätestens 31.10.2008 dem bisherigen Versicherer schriftlich vorliegen.

Für Verträge in der privaten Krankenversicherung mit Laufzeit Kalenderjahr: die Kündigung muss bis spätestens 30.09.2008 dem bisherigen Versicherer schriftlich vorliegen.

Comments Keine Kommentare »

Die weiteren Schritte bei der Gesundheitsreform sehen wie folgt aus:

01.11.2008

Festlegung eines allgemeinen, einheitlichen Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung

01.01.2009

Bereiche, die den Versicherungsschutz betreffen:

- Pflicht zur Versicherung für alle

- Einführung eines Basistarifs in der privaten Krankenversicherung

- Wechselmöglichkeit in den Basistarif jedes beliebigen PKV-Unternehmens (bis 30.06.2009)

- Überführung des Standardtarifs in den neuen Basistarif

- Öffnung der Seekrankenkasse

- Start des Gesundheitsfonds und des neuen Risikostrukturausgleichs (RSA) für Krankenkassen

- Einführung des einheitlichen Beitragssatzes

- Einführung einer neuen vertragsärztlichen Euro-Gebührenordnung

Weiterhin gibt es Wahlmöglichkeiten für Versicherte bei Tarifen für den individuellen Krankengeldanspruch

01.01.2011

Bündelung des Beitragseinzugs für die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (Ab 1. Januar 2011 können die Arbeitgeber ihre Beiträge, Beitragsnachweise und Meldungen gebündelt an eine einzelne Krankenkasse entrichten. Der neue Spitzenverband Bund der Krankenkassen sichert eine bundesweit einheitliche Einzugspraxis.)

Comments Keine Kommentare »