Archiv für die Kategorie: “Allgemeines”

Ein Gastbeitrag von Daniel Schmitt-Haverkamp

Spätestens, wenn man das Elternhaus verlässt, muss und sollte man sich um ein paar grundlegende Versicherungen selbst kümmern. Aber dem steht fast nichts im Weg, denn sobald die Versicherungsagenturen Wind davon bekommen haben, lernt man einen Vertreter nach dem anderen kennen. Sobald die Eltern bei ihrer Versicherung gemeldet haben, dass der Nachwuchs das Haus verlässt, versucht jede Versicherungsagentur über die bereits bestehende Verbindung zu den Eltern, den Fuß in die Tür des potenziellen neuen Kunden zu bekommen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Versicherer und ihre so genannten schwarzen Listen waren lange Zeit ja ein gefürchtetes Instrument bei der Kundenauswahl. Ab dem 1. April 2009 können Versicherte und Nicht-Versicherte Auskunft über ihre “Einträge” erlangen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vor kurzem mitteilte können Betroffene Auskunft darüber erhalten Betroffene, ob sie an das neue Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft (kurz HIS) gemeldet sind. Den Rest des Eintrages lesen »

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Das Europäische Parlament und die EU-Ratspräsidentschaft haben sich am Donnerstag laut dem VersicherungsJournal grundsätzlich auf eine neue Versicherungsaufsicht in Europa verständigt. Dabei geht es um ein Programm, das unter dem Namen Solvency II bereits seit 2007 ausgearbeitet. Konkret geht es bei der Solvabilitätsspanne darum, dass ein Versicherungsunternehmen verpflichtet ist, gegen unvorhergesehene Ereignisse einen gewissen Eigenkapitalbetrag vorzuhalten. Bei der ersten Fassung, Solvency I, wurden schnell Verbesserungen sichtbar, die nun europaweit und innerhalb der EU-Gremien diskutiert werden. Den Rest des Eintrages lesen »

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Im Trubel der letzten Woche sind die neuesten Pläne von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner zum Verbraucherschutz in der Finanzberatung etwas untergegangen. Wie das Ministerium erklärte, wurde dafür die “Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen” gestartet. Den Rest des Eintrages lesen »

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Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat heute über den “Erfolg” von Aktienfonds-Sparplänen während der Börsenturbulenzen berichtet. Demnach haben Anleger, die nach diesem Muster verfahren sind, ein leidlich gutes Ergebnis erzielt:

Auf lange Sicht relativiert sich die kurzfristige Momentaufnahme. So erreichten Anleger, die in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland 30 Jahre Monat für Monat 100 Euro angespart haben, im Mittel ein Vermögen von gut 106.000 Euro (bei einer eingezahlten Summe von 36.000 Euro). Dabei sind alle Fondskosten inklusive des Ausgabeaufschlags berücksichtigt.

Alles in allem geht es darum die größten Fehler bei der Altersvorsorge zu vermeiden und die für sich optimale Anlagestrategie zu finden. Dabei ist es erstmal egal, wie es 2009 weitergeht. Wichtig ist die lange Sicht.

Nach Angaben des BVI wurden aus monatlich 100 Euro bei der Anlage in deutsche Aktienfonds

nach 10 Jahren im Schnitt 4.683 Euro (-9,7% p.a.)

nach 20 Jahren im Schnitt 33.611 Euro (+3,2% p.a.)

nach 30 Jahren im Schnitt 106.046 Euro (+6,4% p.a.).

Welche Fonds und welche Sparpläne wie in den vergangenen Jahren abgeschnitten haben, findet man in dieser ausführlichen Auflistung des BVI.

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Jetzt wurde es mal wieder offiziell: Das Thema Altersvorsorge ist im Familien- und Freundeskreis vieler Deutscher ein Tabuthema. Dies geht zumindest aus einer Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach hervor. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir wünschen allen Lesern ein gutes Neues Jahr 2009! Der Jahreswechsel hat ja besonders in der Krankenversicherung mit dem Gesundheitsfonds erhebliche Veränderungen gebracht. Darüber werden wir sicher noch viel hören in diesem Jahr.

Zum Jahresstart gibt es jetzt aber erstmal einige kurze Links:

Kfz-Versicherung: 2,1 Millionen Wechsler (cash-online)

Krankengeld: Drohende Versorgungslücke für freiwillig Versicherte geschlossen (Verbraucherzentrale)

Finanzkrise kostet Sparer 110 Milliarden Euro (manager-magazin)

Hochinteressantes Interview mit dem Bankier Friedrich von Metzler (Handelsblatt)

Die wichtigsten Gesetzesänderungen 2009 (Wirtschaftswoche)

Parex-Bank darf kein Geld mehr annehmen (manager-magazin)

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In unsicheren (finanziellen) Zeiten wie diesen sucht man oftmals Rat bei denen, die vermeintlich Ahnung davon haben, weil sie in der Vergangenheit einen teilweise erheblichen Erfolg hatten.

In dem auf der Seite The Kirk Report gefundenen pdf-doc The Wisdom of Great Investors werden einige von diesen Experten vorgestellt und der Frage nachgegangen, welche Dinge denn notwendig sind, um einen langfristigen Erfolg als Geldanleger haben zu können.

Trotz unterschiedlicher Herangehensweisen gibt es bestimmte Eigenschaften wie Disziplin, Geduld oder eine emotionslose Anlagestrategie, um seine langfristigen finanziellen Ziele verwirklichen zu können.

Benjamin Graham ist der Meinung, dass man Emotionen bei der Geldanlage außen vor lassen sollte:

“Individuals who cannot master their emotions are ill-suited to profit from the investment process.”

Shelby M. C. Davis meint, dass die Geschichte uns eines lehrt: (Finanz-)Krisen sind unausweichlich, schmerzhaft aber dennoch überwindbar.

“History provides a crucial insight regarding market crisis: They are inevitable, painful and ultimately surmountable.”

Peter Lynch trifft die Aussage, dass es nichts bringt, die Richtung des Marktes vorherzusagen und “Timing” wenig bringt.

“Far more money has been lost by investors preparing for corrections or trying to anticipate corrections than has been lost in the corrections themselves.”

Christopher C. Davis ist der Ansicht, dass sich Geduld bei der langfristigen Geldanlage auszahlt.

“Despite inevitable periods of uncertainty, stocks have rewarded patient, long-term investors.”

Der in unseren Blogs schon mehrfach erwähnte Warren Buffett sagt, dass Angst und Gier immer in Relation zum Verhalten anderer stehen sollte.

“Be fearful when others are greedy. Be greedy when others are fearful.”

Robert Kirby meint, dass selbst gute Investment Manager kurzfristig eine schlechte Performance aufweisen können.

“The basic question facing us is whether it’s possible for a superior investment manager to underperform….The assumption widely held is ’no.’ And yet if you look at the records, it’s not only possible, it’s inevitable.”

John Kenneth Galbraith äußert, dass man sich vor irgendwelchen Vorhersagen und Annahmen hüten sollte.

“The function of economic forecasting is to make astrology look respectable.”

Shelby Cullom Davis ergänzt, dass fallende Märkte besonders ertragreich sind, man dies aber nicht gleich erkennt.

“You make most of your money in a bear market, you just don’t realize it at the time.”

Ein interessantes pdf mit Grundlagen, die man bei seiner eigenen Geldanlage berherzigen sollte.

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Für alle diejenigen, die sich jetzt Ende des Jahres mit einem Versicherungswechsel befassen, bietet eventuell unser bereits vor einiger Zeit geschriebener, zweiteiliger Artikel über die Versicherungssuche im Internet eine kleine Hilfestellung.

Versicherungen / Versicherungssuche über das Internet (Serie – Teil 1)

Versicherungen / Versicherungssuche über das Internet (Serie – Teil 2)

Dort erfährt man, wie Versicherungen im Preisvergleich abschneiden, eine Versicherungssuche über das Internet ablaufen kann und wie man an relevante Informationen zu Versicherungsangeboten kommt.

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Die Finanzmarktkrise macht es leider wieder all zu deutlich: Das Wissen oder zumindest die Kenntnis, was man mit seinem Geld machen kann, wenn man denn welches übrig hat, ist in der Bevölkerung mehr als bescheiden.

Es gibt Einzelne, die beschäftigen sich mit dem Thema Geld und recherchieren fleißig, wo es denn die meisten Zinsen gibt, nur um dann in einer Krisensituation wie jetzt leidlich erfahren zu müssen, dass sie eventuell nicht mehr an ihr Geld kommen. Angelegt bei einer Bank, von der die Mehrheit nicht mal wusste, dass es sie gibt.

Bei anderen gibt es Fragen über Fragen, was denn nun mit dem Ersparten fürs Alter passiere, welche Lebensversicherer denn von dem finanziellen Debakel betroffen seien und welche Bank eigentlich noch vertrauenswürdig arbeite. Und wie ich meine sind diese Fragen auch berechtigt.

Wie sieht es aber mit den Antworten dazu aus? Es kann einem leider niemand eine hundertprozentige Aussage dazu machen. Und warum? Weil die vermeintlichen Experten es selbst nicht wissen. Niemand weiß, welches Ausmaß die Finanzmarktkrise wirklich hat und noch haben wird, weil immer noch einiges im Dunklen liegt. Es weiß niemand, was passieren wird.

Fakt ist, dass der normale Geschäftsbetrieb bei den Banken, Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleistern scheinbar normal weiterläuft, es wird weiterhin ordentlich verkauft, vor allem jetzt zum Ende des Jahres, da ja im nächsten Jahr die Abgeltungsteuer ruft. Da müssen ja nochmal die Abschlusszahlen auf Vordermann gebracht werden. Die Kunden werden weiter beschwatzt und mit überdurchschnittlichen Renditen “über die nächsten Jahre” von einer tollen Geldanlage “überzeugt”.

Man könnte meinen, die Kundenberater haben Glaskugeln auf ihrem Schreibtisch stehen und könnten in die Zukunft schauen, um genau das versprechen zu können. Dem ist aber nicht so, es kann niemand ahnen, was in 5 oder 10 Jahren passieren wird. Oder konnte vor 5 Jahren ein Kundenberater ahnen, dass es 2008 zu einem solchen “Ereignis” kommen würde. Wohl kaum.
Und der König Kunde schon dreimal nicht, denn der war ja froh, das leidliche Geldthema durch die Beratung endlich vom Tisch zu haben – in der Hoffnung künftig mehr in seinem Sparstrumpf zu haben.

Die Zeiten sind äußerst unsicher, und ich wollte mit keinem Bankberater tauschen müssen, der seinen Kunden irgendwas von “die Schwankungen sind normal, über die Jahre hinweg gleicht sich das aus und Sie werden sehen, dass sich alles zum Positiven entwickelt” erzählt. Die Märkte schwanken aktuell extrem, für diejenigen, die an der Börse aktiv handeln, sicher ein Traum, für den Buy-and-Hold-Anleger eine Katastrophe. Wer einen schlechten Zeitpunkt erwischt hat und sich von einmal gemachten Anlagen nicht trennen kann, wird die nächsten Jahre darauf hoffen, dass er zumindest wieder seinen Einsatz zurück bekommt. Irgendwie wird man aber dann dem Thema “Geldanlage” nicht mehr gerecht. “Verlustverwaltung” wäre da der bessere Begriff.

Meines Erachtens kann man nicht guten Gewissens eine Empfehlung auf lange Sicht aussprechen, weil einfach alles gefährdet sein kann. Jegliche Firmen können betroffen sein, weil alles irgendwo miteinander verstrickt ist. Das gilt für “Anbieterfirmen” wie Banken und Versicherungen, als auch natürlich für potentielle “Wertobjekte”, in die man gerne investieren würde. Sichere Geldanlagen gibt es keine, und das Sparbuch mit 1% Verzinsung ist zwar sicherer, aber die Wertentwicklung in Relation zu der Inflationsrate treibt einem die Tränen in das Gesicht.

Wohin also mit dem Geld? Sich doch vom Versicherungsvertreter zu einer 30-jährigen monatlichen Anlage von 200 Euro in eine Lebens- oder Rentenversicherung überreden lassen, die eine über die Jahre schon gesunkene Mindestgarantieverzinsung aufweist? Und am Schluss auf die Überschußbeteiligung hoffen, so wie vor Jahren die Kunden der Mannheimer Versicherung?

Aktuell kommt es mir so vor, als könne einem niemand wirklich helfen. Es gibt zwar einige, die so tun, als könnten Sie es und haben eine umfassende (und vor allem für künftige Zeiten gültige) Antwort auf mögliche Fragen und Unsicherheiten, aber man ist auf jeden Fall schlau beraten, diese Dinge zu hinterfragen.

Das Schwierige daran ist einfach, dass jeder Rat sucht und bei Geldangelegenheiten lieber einer fremden Meinung traut, als seiner eigenen. Oftmals haben die Leute aber keine eigene “Geldmeinung”, sondern sind froh, wie schon vorher angesprochen, wenn Sie sich damit nicht beschäftigen müssen. Und genau das ist ein Fehler, denn bei einer erheblich weniger gewichtigen Entscheidung, beispielsweise welchen Plasma-TV man sich ins Wohnzimmer stellen soll, macht man sich mehr Gedanken, als damit,was die nächsten 30 Jahre mit seinem Geld passieren soll oder wie und wo man welches bekommt, wenn man einen Engpass hat.

Denn helfen kann man sich nämlich am Ende nur selbst. Wie? In dem man von Grund auf ein sinnvolles Verständnis für Geldfragen bekommt, wann und warum man sich einen Kredit nehmen sollte, welche Arten der Altersvorsorge es gibt, ob man tatsächlich eine Lebensversicherung braucht und tausend andere Fragen.

Gäbe es einen geeigneteren Platz dafür, als beispielsweise das öffentliche Schulsystem, eventuell ab einer bestimmten Altersklasse? Um zumindest mal einen Anfang zu haben. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Finanzen ein sehr große Rolle spielen und tun aber so, als wäre damit alles klar und jeder wüsste Bescheid. Nichts ist klar und die wenigsten Menschen wissen Bescheid. “Musikalische Erziehung” gibt es in der Schule, ebenso eine “sprachliche oder mathematische Erziehung”, wieso also keine “finanzielle Erziehung”? Es würde das Leben der Menschen später erleichtern, und einem jede Menge Angst vor dem großen Thema “Geld” nehmen.

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Hat sich eigentlich schon einmal jemand die Frage gestellt, wie es sein kann, dass es (immer noch) so viele Versicherungsunternehmen mit unendlich vielen Tarifvarianten auf dem Markt gibt? Und dass die alle Geschäft machen? Woran liegt das wohl?

Sicher nicht daran, dass der Absicherungsbedarf bei den Kunden so vielfältig ist, denn jeder wünscht irgendwo eine ähnliche Absicherung, natürlich mit kleinen Abweichungen hier und da (Beispiel bei einer PKV mit oder ohne Selbstbehalt, 50% oder 60% Zahnersatz usw.), aber doch im Grunde genommen gleich.

Und warum müssen eigentlich Versicherungs- und Altersvorsorgeangebote immer so schrecklich kompliziert ausgerückt sein? Braucht man dazu wirklich eine halbe Seite Text, um darzustellen, dass der Kunde nur 50% beim Zahnersatz bekommt? Und viel wichtiger: Wann er es nicht bekommt, steht irgendwo anders, weil die Information, dass ab dem 5. Backenzahn die Leistung nicht mehr gilt, passte ja nicht mehr in die halbe Seite Tarifbeschreibung für die Zahnleistung.

Gibt es wirklich keine Möglichkeit für Versicherungen, klar und deutlich auszudrücken -ohne Zweideutigkeiten-, welche Leistungen übernommen werden und welche nicht?

Mich beschleicht da jedes Mal der Gedanke, dass der Kunde kein König mehr ist (war er das überhaupt jemals?), sondern der Kunde im schlimmsten Fall der Dumme ist, nämlich dann, wenn er sich auf eine Tarifleistung einlässt, die ja so gar nicht gemeint war, weil ja auf dem Zusatzinformationsblatt noch eine Ergänzung steht, dass die Tarifleistung in diesem Fall aus dem und dem Grund doch nicht gilt.

Tarifleistungen, die Kunden wünschen und vor allem auch benötigen, würden -und da lehne ich mich jetzt einmal aus dem Fenster- maximal auf eine DIN A4-Seite passen.

Aber dann wären die Versicherungs- und Altersvorsorgeangebote ja möglicherweise transparent, und wer will das schon? Eine Versicherung hat sicher kein Interesse, transparent zu sein, denn dann wäre ja auf den ersten Blick klar, dass die Tarifleistungen massiv schlechter sind als der “vergleichbare” Tarif bei der Konkurrenz. Da verpackt man doch so etwas lieber in Schachtelsätze, dass es der König Kunde nicht sofort bemerkt.

Und außerdem, wohin mit all den Arbeitslosen, wenn auf einmal 30 oder gar noch mehr Versicherer zu machen, weil der Kunde nicht mehr (teilweise auch aufgrund seiner eigenen Schuld natürlich) im Informationsnachteil wäre und wirklich alles transparent vergleichen könnte, dass er beispielsweise nur noch 5 DIN A4-Blätter vergleichen müsste anstatt mittlerweile hunderte Seiten von Tarifbedingugnen, wenn er sich 3 Angebote der Versicherungen durchschauen möchte?

Und kein Makler oder Versicherungsberater mehr notwendig wäre, um ganz klar zu erkennen, dass genau dieser Tarif nicht oder gerade der doch in Frage kommt.

Da könnte man als Kunde doch glatt auf die Idee kommen, dass man manche Versicherer aufgrund Ihrer schlechteren Tarifleistungen gar nicht mehr anfragt und folglich auch keinen Tarif dort abschließt.

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In dem Artikel Altersvorsorge / Sparkassen profitieren von der Finanzmarktkrise haben wir das Thema Einlagensicherung schon einmal angesprochen.

Hinweise zum Thema Einlagensicherung findet man auf der Internetseite des Bundesverbandes deutscher Banken.

Die Sparer in Deutschland müssen sich keine Sorgen um ihre Einlagen machen. Im Notfall sind die Einlagen von Kunden bei Banken in Deutschland durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken geschützt. Der Fonds wird von 181 Banken getragen. Die Liste der Mitglieder ist im Internet unter www.bankenverband.de/einlagensicherung abrufbar. Seit mehr als 30 Jahren wurden alle betroffenen Privatkunden voll umfänglich entschädigt.

1. Wie arbeitet der Einlagensicherungsfonds?

Der Einlagensicherungsfonds erhebt bei seinen Mitgliedern eine regelmäßige jährliche Umlage, durch die er sich finanziert. Kommt es zu einem Entschädigungsfall, werden die Einlagen, also die Kundengelder, durch den Fonds zurückbezahlt. Der Fonds tritt dafür anstelle der Kunden im Insolvenzverfahren der Bank auf. Da die Insolvenzquoten bei Banken in der Regel relativ hoch sind, bekommt der Fonds einen Teil seiner Entschädigungsleistungen zurück.

2. Wie hoch sind die Sicherungsgrenzen?
90 % der Einlagen von Privatpersonen, Personengesellschaften und kleinen Kapitalgesell-schaften bis zu einem Gegenwert von maximal 20.000 € deckt die Entschädigungsein-richtung deutscher Banken (EdB) ab. Gemäß Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) gehören deutsche Banken, welche das Einlagengeschäft in privater Rechtsform betreiben, der Entschädigungseinrichtung qua Gesetz an.

Darüber hinaus können die privaten Banken freiwillig im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. mitwirken. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds beginnt dort, wo die Sicherung der EdB aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes den 10-prozentigen Selbstbehalt und die Einlagenteile, welche die 20.000 Euro-Grenze übersteigen, bis zur jeweiligen Sicherungsgrenze. Der Einlagensicherungsfonds schützt alle „Nichtbankeneinlagen“, also auch die Guthaben von Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen.

Die Sicherungsgrenze entspricht 30 % des haftenden Eigenkapitals. Das Mindesteigenkapital einer Bank liegt in Deutschland bei 5 Mio €. In diesem Fall wären also bereits pro Anleger 1,5 Mio € geschützt. Die Sicherungsgrenzen der einzelnen Banken können im Internet abgerufen werden.

3. Was schützt der Fonds?
Der Fonds schützt die Einlagen der Kunden. Also das Geld, das sie auf dem Girokonto, dem Sparbuch oder als Termingeld angelegt haben. Zudem sind Sparbriefe geschützt, die auf den Namen des Kunden lauten. Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie zum Beispiel Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, werden dagegen nicht geschützt.

4. Werden Aktien und Investmentfonds auch geschützt?
Das ist nicht notwendig. Aktien und Fonds werden von der Bank nur im Depot verwahrt, bleiben aber im Eigentum des Kunden. Die Wertpapiere können also jederzeit auf eine andere Bank übertragen werden. Auch während des Moratoriums, sofern der Bank keine Sicherungsrechte daran zustehen.

5. Was ist ein Moratorium?
Das Moratorium kann man sich wie eine Käseglocke vorstellen, die die Aufsicht über die Bank stülpt. Nichts geht mehr raus und nichts geht mehr rein. Die Bank darf lediglich Zahlungen entgegennehmen, die zur Tilgung von Schulden bestimmt sind. Das Moratorium wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verhängt, um zu prüfen, ob nicht doch eine Möglichkeit besteht, die Bank am Leben zu erhalten. Das Moratorium dauert längstens sechs Wochen.

6. Wann tritt der Entschädigungsfall ein?
Kommt die BaFin zu dem Ergebnis, dass für die Bank keine Chance besteht, die Geschäfte fortzuführen, oder dauert das Moratorium bereits sechs Wochen an, stellt sie den sogenannten Entschädigungsfall fest. Erst dann kann der Einlagensicherungsfonds seine Tätigkeit aufnehmen und damit beginnen, die Anleger zu entschädigen. Dazu wird er jeden Kunden anschreiben und ihn entschädigen. Seit 1976 wurden 32 Einlagensicherungsfälle gelöst.

7. Wie belastbar ist der Fonds?
Der Fonds besteht seit über 30 Jahren (1976) und wird durch regelmäßige Zahlungen der teilnehmenden Banken gespeist. Hinter ihm steht mit 181 Banken nahezu die gesamte private Kreditwirtschaft in Deutschland. Bisher wurden in allen Fällen die Kunden zu 100 % entschädigt. Der Fonds hat seine Belastbarkeit also unter Beweis gestellt.

8. Besteht für die Banken eine Nachschusspflicht?
Es besteht eine Nachschusspflicht. So könnte die Umlage erhöht werden, um so das Fondsvermögen aufzustocken.

9. Warum besteht kein Rechtsanspruch auf Entschädigung?
Dies hat praktische Gründe. Gäbe es einen Rechtsanspruch, wäre der Fonds eine Versicherung. Es fiele unter anderem Versicherungssteuer an und das Verfahren würde nicht nur komplizierter, sondern auch teurer. Deshalb hat der Bankenverband bei Gründung des Fonds – in enger Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium und der zuständigen Aufsicht – darauf verzichtet, einen Rechtsanspruch festzuschreiben.

Weiterführende Informationen zu den Themen “Einlagensicherung”, “Sicherungsgrenze” oder auch “Kaupthing-Bank” findet man ebenfalls auf einer Unterseite beim Bankenverband.

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Aus aktuellem Anlaß zur Finanzmarktkrise bringen wir hier exakt denselben Artikel wie auf unserem Partnerblog Hilfe-beim-Leben.de:

Aufgrund der großen Unsicherheit an den Finanzmärkten über die aktuelle Finanzmarktkrise und die weitere mögliche Entwicklung gibt es nun eine Telefonhotline, die von den Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband, kostenfrei geschaltet wird.

Seit Freitag, den 24. Oktober 2008 , kann man unter der Telefonnummer 0800 – 6648588 (0,00 Cent/Min. aus dem Festnetz – andere Netzbetreiber eventuell abweichend) Finanzexperten anrufen, die einem Auskünfte geben können.

Laut der Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bundesverband sei der Bedarf nach “unabhängigen und verlässlichen” Informationen sehr groß.

Häufige Fragen findet man auch im Dokumenten-Download der Verbraucherzentrale Bundesverband:

Finanzkrise: Häufige Fragen der Verbraucher (FAQs)

Häufige Fragen der Verbraucher zur Kaupthing-Edge-Bank (FAQs)

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Nachdem gestern noch spekuliert wurde, kam heute die Bestätigung: Sowohl die Deutsche Rentenversicherung, als auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung haben Gelder bei der unter Gläubigerschutz stehenden US-Bank Lehman Brothers angelegt. Genauer geht es um Millionen-Beträge, die bei der deutschen Tochter Lehman Brothers Bankhaus AG angelegt wurden.

Dazu heißt es heute in einer Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung:

Die Termineinlagen eines Rentenversicherungsträgers bei der Lehman Brothers Bankhaus AG (Deutschland) sind über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken geschützt. Die Einlagen halten sich innerhalb der Sicherungsgrenzen des Fonds. Sie sind daher vor Verlust geschützt. Die Deutsche Rentenversicherung legt die Beiträge der Versicherten nur bei Kreditinstituten an, die einem der Sicherungsysteme in Deutschland angehören.

Bei der Unfallversicherung erklärt man per Pressemitteilung:

„Spekulation war und ist nicht unsere Sache“, erklärt Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Das betrifft auch die Einlagen von Unfallversicherungsträgern, die bei der deutschen Tochter der US-Bank Lehmann Brothers bestehen. „Bei diesen Guthaben handelt es sich um Einlagen, die über den Einlagensicherungsfonds abgedeckt und somit vor Verlust geschützt sind.“

Inwiefern die (deutsche) Einlagensicherung hier am Ende wirklich eingreifen muss, bleibt noch offen. Wenn es aber so wäre, hätten wir wieder das beliebte Spiel: linke Tasche – rechte Tasche. Was die Gesetzlichen Versicherungen in einer Anlage versenkt haben, zahlt der Bankkunde über die Einlagensicherung nochmal…

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Dazu veranstaltet das Institut für Versicherungswesen der Fachhochschule Köln (IVW) am 14. November 2008, 14.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr, in der Aula der Fachhochschule, Mainzer Straße 5, das 13. Kölner Versicherungssymposium zum Thema: Risikomanagement in Versicherungsunternehmen: prime fine statt subprime?

Moderator der Veranstaltung wird Prof. Dr. Hans-Peter Mehring (Institut für Versicherungswesen der FH Köln) sein.

Im Versicherungsjournal ist zu lesen:

Dabei geht es vor allem um die Frage, ob Krisen wie derzeit in der Bankenwelt auch auf die Versicherungswirtschaft überschwappen können. Die Solvenzrichtlinien stehen dabei besonders im Fokus.

Anbei das Programm nochmal als Flyer und der Anmeldeschluss ist der 31.10.2008.

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