Archiv für die Kategorie: “Betriebliche Rente”

Heute flatterte wieder eine interessante Pressemitteilung bei uns rein: Betriebliche Altersversorgung zukunftsfest gestalten/ Leistungsträger gewinnen / Lehren aus der Krise: Risiko-Optimierung und Flexibilisierung / Konferenz „Betriebliche Altersversorgung 2010“

Anbei die Original-Mitteilung: Den Rest des Eintrages lesen »

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Während meines Krankenhausaufenthaltes habe ich in einem Infoheft einen interessanten Artikel gelesen, in dem es um ein “beliebtes” Thema geht: die Rente. Den Rest des Eintrages lesen »

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Dass die Finanzkrise sicherlich nicht spurlos an den Versicherungen vorbeigeht, war eigentlich abzusehen. Dass es bei der Allianz aber soweit geht, dass sich die stillen Reserven halbiert haben, ist schon schockierend.

Wie die ZEIT vorab unter Berufung auf Allianz-Anlagechef Andreas Gruber berichtet, sei die Finanzkrise deutlich zu spüren gewesen: “Bezogen auf das Anlagevermögen, hatten wir zu Beginn des Jahres Reserven von 8,5 Prozent – diese haben sich durch die Entwicklung bei den Aktien im Jahr 2008 in etwa halbiert.” Dennoch bezeichnete Gruber dies als “nennenswertes Polster”. Wie Gruber weiter erklärt, habe die Allianz Leben weiter “positive, durchaus noch spürbare Reserven auf alle unsere Anlagen, auf festverzinsliche Anlagen, auf Immobilien, auch auf Aktien”.

Ein positives Zeichen gab Gruber trotz der schockierenden Meldung dennoch. Denn seine Versicherten können weiter auf eine laufende Verzinsung von 4,5 Prozent zählen, hofft Gruber laut der ZEIT: “Wir gehen fest davon aus, dass wir diese Gewinnbeteiligung halten können. Zum einen legen wir sie immer eher konservativ fest, zum anderen wollen wir unseren Kunden ja eine stabile Altersversorgung bieten.”

Das Interview birgt auch einen Anlagetip: So habe die Allianz ihren Aktienanteil von noch 23 Prozent Mitte 2007 auf derzeit “knapp zehn Prozent” gesenkt. Dagegen haben man den Anteil von Unternehmensanleihen von etwa 6 Prozent auf derzeit 15 Prozent gesteigert. Für die Zukunft kündigte er weitere Investments an – “und wir planen, vorsichtig weiter aufzustocken, auf vielleicht 20 Prozent”. Als Grund für den Schwenk in Unternehmensanleihen nannte Gruber die spürbar gestiegenen Zinsen. Und auch bei Immobilien lassen sich derzeit Schnäppchen machen.

Auch wenn man die ganze Situation derzeit mit Vorsicht genießen sollte. Das Thema Wiederanlage wird bald auf uns zukommen. Die Frage: Welches ist die optimale Anlagestrategie? haben wir uns auch schon gestellt. Dabei hat man natürlich immer viele Möglichkeiten wie bspw. sich selbst komplett um die Altersvorsorge zu kümmern. Aber auch da muss man sich immer genau ansehen, was infrage kommt und was nicht!

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Für das kommende Jahr 2009 beginnt mit dem Gesundheitsfonds eine neue Zeitrechnung, aber niemand weiß eigentlich so genau, was dann genau passieren wird.

Klar ist, dass die Beiträge steigen werden. Was ansonsten kommt, steht wohl in den Sternen. Mit “ansonsten” ist gemeint: Wie verändert sich die Kassenlandschaft, wie viele Krankenkassen wird es künftig noch geben? Bieten diese alle ähnliche Leistungen an? Werden generell Leistungen gekürzt werden? Fragen über Fragen, und sehr wahrscheinlich keine konkreten Antworten. Damit ist den Versicherten nicht geholfen. Im Prinzip wissen sie nichts, außer dass sie ab kommendem Jahr mehr für ihre Gesundheitsleistungen aufbringen müssen.

Daran schließt sich sofort die Frage an: Wie teuer kann mich meine Gesundheit eigentlich kommen? Gegenfrage: Wer soll das beantworten? Diejenigen, die heute das Sagen haben? Sicher nicht, denn die sind irgendwann nicht mehr in Amt und Würden. Aber genau diese zeichnen den Bürgern irgendwelche Prognosen auf, wie sich das Gesundheitssystem weiterentwickeln wird. Also nochmal: Glauben Versicherte wirklich, jetzt schon eine Antwort zu bekommen, wie alles in 10 Jahren weitergehen wird?

Prinzipiell braucht man aber kein Wahrsager zu sein, um nicht doch eine Aussage treffen zu können, wenn auch nur eine ungefähre. Fakt ist, dass die Menschen immer älter werden, das wird immer mit dem schönen Ausdruck Demografiewandel bezeichnet. Und wann werden in der Regel Menschen verstärkt krank? Genau, im Alter. Das wäre schon einmal Punkt 1.

Wenn Menschen länger leben und entsprechend später oder gar länger krank sind, was geschieht dann mit den Kosten? Wieder richtig, die werden ansteigen. Das wäre dann Punkt 2.

Beide Punkte lassen sich nicht wegdiskutieren oder schönreden, den sie sind sozusagen “biologische Wahrheit”.

Und nun kommt die alles entscheidende Frage? Wer wird das bezahlen? Richtig, alle Versicherten. Ohne Ausnahme vermutlich. Und wie? Wahrscheinlich mit massiven Beitragssteigerungen (es kursiert anscheinend eine Zahl bis zu 40%) verteilt über die einzelnen Jahre in Kombination mit Leistungskürzungen.

Und das sind jetzt Ansichten mit dem vorhandenen Wissen. Über die Jahre werden sich eventuell Variablen ändern, die man heute noch nicht bedenkt. Deshalb sollte man irgendwelchen Prognosen in der Richtung zumindest sehr vorsichtig gegenübertreten und nicht alles für unveränderbar hinnehmen.

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Voraussichtlich bereits im ersten Jahr benötigt der Gesundheitsfonds nach Informationen des SPIEGEL eine zusätzliche Finanzspritze des Bundes. Unter Berufung auf eine Antwort der Bundesgesundheitsministerin auf die Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag heißt es, dass “nach derzeit groben Schätzungen im Spätsommer/Herbst 2009 für einige Wochen kurzfristige Liquiditätsdarlehen in einer Größenordnung von bis zu einer Milliarde Euro erforderlich werden.”

Vergangene Woche hatte das Bundeskabinett den einheitlichen Beitragssatz in Höhe von 15,5 Prozent festgelegt. Zuvor hatte sich der beim Bundesversicherungsamt angesiedelte Schätzerkreis nicht auf einen Beitragssatzvorschlag geeinigt. Während die Fachleute des Bundesgesundheitsministeriums und des Bundesversicherungsamts einen Beitragssatz von 15,5 Prozent vorgeschlagen haben, hatte sich der Spitzenverband Bund der Krankenkassen für 15,8 Prozent eingesetzt. Die endgültige Beschlussfassung über die Verordnung soll im Bundeskabinett am 29. Oktober 2008 erfolgen.

Damit bleibt der Gesundheitsfonds auch knapp zweieinhalb Monate vor seinem Start hochumstritten. Neben der Beitragshöhe ist auch weiter die “Architektur” der Krankenkassen unklar. Nachdem bereits in den vergangenen Monaten zwei große Kassenfusionen bekannt wurden – so kündigten KKH und die Betriebskrankenkasse (BKK) der Allianz ihr Zusammengehen an, nachdem zuvor schon die Techniker Krankenkasse und IKK-Direkt ein Zusammengehen beschlossen hatten – hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt von einem Zusammenschluss der Allgemeinen Ortskrankenkassen zu einer Bundes-AOK gesprochen. Für kleine, günstige Kassen wird es unter dem Gesundheitsfonds nicht sehr gemütlich. Da wird noch die eine oder andere bei einem großen Bruder unterschlupfen.

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Wer in diesen Wochen der Finanzmarktkrise an seiner ursprünglich einmal ausgeklügelten Anlagestrategie, beispielsweise für Aktien, festhält, erlebt böse Überraschungen.

Die Kurse werden derart nach unten geprügelt, dass die Gewinne des letzten Jahres dahin sind und rote Zahlen auf dem Bildschirm auftauchen, egal wohin das Auge schaut. Der “Buy-and-Hold-Ansatz” macht in diesen Zeiten viele Anleger mehr als nervös, denn wer beispielsweise mit Aktien seine private Altersvorsorge aufbessern möchte, erlebt die Negativseite des Aktienmarktes: extrem fallende Kurse. Dass diese Phase auch wieder Chancen beinhaltet, habe ich gestern bereits in einem anderen Artikel Aufmunterung während der Finanzmarktkrise dargestellt. Dazu aber noch einmal ausführlich an anderer Stelle mehr.

Der Wunsch jedes einzelnen Anlegers, mit seiner ursprüngliche getroffenen Entscheidung, welche Aktienwerte gekauft werden sollen, richtig zu liegen, um dann mit dem Beginn der Rente seine private Altersversorgung aufbessern zu können, ist absolut verständlich. Leider kommen Ereignisse wie die aktuelle Finanzmarktkrise dazwischen und machen dieses Vorhaben teilweise zunichte.

Und hier kommt die Psychologie ins Spiel, mit der viele Anleger zu kämpfen haben werden: verkaufe ich jetzt oder sitze ich die Verluste aus? Das ist die Frage aller Fragen.

Interpretieren kann man diese Frage auch anders: bin ich stur, und beharre auf meine einmal getroffene Meinung (Ego), sprich Anlageentscheidung, oder bin ich flexibel genug, Änderungen herbeizuführen, wenn sich die Umstände geändert haben?

Die Börse ist nun mal keine Einbahnstraße, es geht eben nicht nur nach oben, und vor allem geht es nicht so schnell nach oben wie es nach unten geht, soll heißen: Kurse fallen anders als sie steigen, ein solider Kursanstieg braucht in der Regel immer länger, als es ein bei einem Kursrückgang der Fall ist.

Traditionelle Indikatoren, egal ob fundamental oder technisch, in welche die Börse sich bewegen könnte, versagen in dieser aktuellen Phase, weil diese Situation nahezu einmalig ist und man sich leider nicht auf vergleichbare Situationen berufen kann. Deshalb ist die aktuelle Konstellation auch so undurchsichtig.

Bei diesen massiven Bewegungen nach oben und unten gibt es meiner Meinung nach (was allerdings nicht als Anlageempfehlung zu verstehen ist, sondern zum Nachdenken anregen soll) nur eine einzige Position: CASH.

Und zwar solange, bis sich die Marktlage beruhigt hat und es Anzeichen eines Richtungswechsels gibt.

Denn: Traditionell erlernte Verhaltensmuster unserer Gesellschaft, dass man zu einer einmal getroffenen Entscheidung stehen sollte, führen hier eventuell sogar zum Totalverlust seines Geldes.

Sprüche wie: “Der Boden ist bald erreicht, die Wende ist in Sicht” sollten an einem abprallen, dazu sage ich nur überspitzt: “It can go down to Zero.”

Erweist sich jetzt diese ursprünglich getroffene Anlageentscheidung als nicht mehr vorteilhaft, sollte man sich selbst einen Gefallen tun und diese Situation überdenken und entsprechend handeln.

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In diesen Wochen und Monaten gilt es die Finanzmarktkrise zu bewältigen und auch so gut wie möglich zu verstehen, nur dann kann man entsprechend darauf reagieren.

Was kann aber jeder einzelne tun, um sich bestmöglich vor einem Verlust seines Geldes zu schützen?

Zunächst einmal: Nichts überstürzen!

Aufgrund der vielen Gerüchte rund um die Finanzmarktkrise, dass man nicht mehr an sein Geld komme usw. halte ich für überzogen. Keine Frage soll man dies nicht “schönreden”, dennoch sind nicht alle Geldinstitute so tief in den Krisensumpf gesunken, dass sie Gelder nicht mehr an ihre Kunden auszahlen.
Sein Geld abzuziehen und unters Kopfkissen zu legen, halte ich deshalb für den falschen Denkansatz.
Ist man bei einer gefährdeten Bank Kunde, kann man sich jedoch überlegen, ob man sein Geld nicht lieber woanders wieder für sich arbeiten lässt (vorausgesetzt Kündigungsfristen lassen dies umgehend zu, ansonsten müssen diese natürlich abgewartet werden).

Sein Budget kontrollieren

Nach wie vor – oder besser: gerade jetzt- sollte man seine Einnahmen und Ausgaben im Blick haben. Wir haben auf unserem Blog hilfe-beim-leben.de schon mehrfach dazu Artikel geschrieben, die man hier absolut weiterempfehlen kann.

- Wie plane ich meine monatlichen Ausgaben? Selbständige sind besonders gefordert!

- Wie kann ich meine monatlichen Einnahmen erhöhen?

- Wie ich Geld sparen kann, wenn ich meine Einstellung ändere – Spartipps für Alle!

- Die etwas anderen „Spartipps“ für Selbständige – vor allem gegenüber Angestellten

Zahlungen einhalten

Durch die oben genannten Punkte in den Artikeln macht es Sinn, seine finanziellen Verpflichtungen und Zahlungen so zu planen, dass man nicht in Verzug gerät. Soll heißen: Sobald eine Rechnung eingeht, wird diese zu den “zu erledigenden Aufgaben” hinzugenommen. So vermeidet man Zahlungsverzüge und damit verbundene weitere Kosten durch die Mahngebühren.
Das ist selbstverständlich nur ein kleiner Punkt, aber das gehört zum Selbstmanagement seiner persönlichen Finanzen auf jeden Fall dazu.

Informiert bleiben

So eine Krise bringt immer auch einen Wandel und potentielle Chancen mit sich. Das heißt, Produkte ändern sich bzw. es werden neue auf den Markt gebracht. Banken gehen wieder mit interessanten Angeboten auf Kundenfang, weil sie wissen, dass Anleger verunsichert sind und locken mit guten Konditionen.
Deshalb sollte man nicht die Augen verschließen und sich ständig infomieren, wer was zu welchen Konditionen anbietet. Und man sollte dann natürlich auch wechselwillig sein, denn in solchen Zeiten kostet Inflexibilität jede Menge Geld in Form entgangener, besserer Konditionen.

Ratschläge einholen

Wer nicht alleine entscheiden möchte oder kann, der sollte sich Hilfe holen. Das Wort professionell lasse ich jetzt bewusst weg, denn nicht jeder Profi ist auch Profi für meine speziellen Bedürfnisse. Die helfende Person kann auch ein guter Freund sein, der sich intensiv mit Finanz- und Versicherungsthemen beschäftigt und einem eine ehrliche Auskunft zu seiner individuellen (finanziellen) Lage geben kann.

Diese kleine Liste gibt einem zumindest einmal einen kurzen Überblick und soll vor allem zum Nachdenken anregen. Jeder weiß letztendlich aber am besten, wie er seine persönlichen Finanzen managen will.

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Aktuell veröffentlichte mein Blogpartner Marc auf unserem weiteren Blog hilfe-beim-leben.de wieder einen absolut lesenswerten und mit zahlreichen Links ausgestatteten Artikel mit dem Thema Die Hintergründe der Finanzmarktkrise oder warum Olli Kahn keine Aktien mehr hat.

Ich erwähne das deshalb, weil sich dieser Artikel bei unseren Lesern in den letzten Minuten zur absoluten “Lesebombe” entwickelt und ihn den Lesern unseres Finanz- und Versicherungsblogs nicht vorenthalten möchte.

Die Zeit dafür lohnt sich wirklich!

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In vielen Tageszeitungen liest man, dass selbst die Herren Investmentbanker unter vorgehaltener Hand zugeben, dass Sie ihre privaten Gelder bei den privaten Bankhäusern nicht mehr als sicher erachten.

Deshalb ziehen es anscheinend einige vor, ihr Geld zu der “volksnahen” Sparkasse oder Volksbank zu bringen.

Es ist jedoch keineswegs so, dass in der Sparkassen- und Volksbankenlandschaft nur fachliche Kapazitäten sitzen, denen keine folgenschweren Fehler passieren oder dass diese gar die besseren Banker sind. An einem Beispiel habe ich selbst schon mitbekommen, wie eine Sparkasse im Prinzip finanziell durch schwere geschäftliche Fehler am Boden lag, dann aber über eine Fusion mit einer anderen Sparkasse “am Leben erhalten wurde”.

Das System, in das jede einzelne Sparkasse eingebettet ist, macht so etwas möglich. Einzelne Sparkassen sind eingebettet in den regionalen Sparkassen- und Giroverband und dieser wiederum in den deutschen Sparkassen- und Giroverband. Die Einzel-Sparkasse findet in diesem System Schutz, so dass eine finanzielle Pleite zumindest theoretisch nicht möglich ist. Ebenfalls sieht hier die Einlagensicherung (also die Sicherheit der Kundengelder) größeren Schutz für die Kunden vor.

Das Dreieck Sicherheit, Rendite und Liquidität scheint sich aktuell ganz klar in die Richtung Sicherheit zu verschieben…

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Der Countdown läuft: Bis in vier Wochen, genauer zum 01.11.2008, soll der einheitliche Kassensatz für den Gesundheitsfonds von der Bundesregierung bekannt gegeben werden.

Wir warten gespannt, ob es zu diesem Termin kommt und wie der tatsächliche Beitragssatz dann ausfallen wird.

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