Über die drohenden Kosten, die uns das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren bringen wird, hatte ich ja hin und wieder geschrieben. Dabei sei besonders auch den Beitrag Der Gesundheitsfonds naht – was kostet uns die Gesundheit? hingewiesen.

Dazu passend wurde in der letzten Wirtschaftswoche ein Streitgespräch zwischen zwei Experten auf dem Gebiet veröffentlicht: Darin streitet der Bielefelder Gesundheitsökonom Wolfgang Greiner mit dem Mediziner Peter Sawicki. Sawicki ist Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Konkret geht es darum, ob der medizinische Fortschritt auch in Zukunft allen zugutekommen kann. Dabei tauchen fragen auf, wie: Was darf ein Jahr Lebensverlängerung kosten? Müssen alle bekannten Therapien immer angewandt werden? Brauchen wir auch Rationierungen wie im britischen Gesundheitswesen NHS, wo offensichtlich ein Jahr Lebensverlängerung nicht mehr als 43.000€ Kosten darf? Oder reichen die Einsparungen, die durch Effizienzsteigerungen erzielt werden können aus?

Das ganze Streitgespräch findet man auf der Website der Wirtschaftswoche.

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2 Antworten zu “Was darf die Gesundheit noch kosten? Drohen uns Rationierungen?”
  1. babymann sagt:

    Also für mich ist die Gesundheit eines der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste, Sachen überhaupt. Dort zu sparen ist glaub ich der falsche Ort.

  2. Martin sagt:

    Spannend sind auch die momentanen Entwicklungen in den USA. Ein neu eingeführtes verpflichtendes Gesungheitssystem, welches allen Personen zu gute kommen soll wird von manchen als Beraubung ihrer Freiheit angesehen. Manche Leute kann man wohl einfach nicht zu ihrem Glück zwingen.

  3.  
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