In diesen Wochen und Monaten gilt es die Finanzmarktkrise zu bewältigen und auch so gut wie möglich zu verstehen, nur dann kann man entsprechend darauf reagieren.

Was kann aber jeder einzelne tun, um sich bestmöglich vor einem Verlust seines Geldes zu schützen?

Zunächst einmal: Nichts überstürzen!

Aufgrund der vielen Gerüchte rund um die Finanzmarktkrise, dass man nicht mehr an sein Geld komme usw. halte ich für überzogen. Keine Frage soll man dies nicht “schönreden”, dennoch sind nicht alle Geldinstitute so tief in den Krisensumpf gesunken, dass sie Gelder nicht mehr an ihre Kunden auszahlen.
Sein Geld abzuziehen und unters Kopfkissen zu legen, halte ich deshalb für den falschen Denkansatz.
Ist man bei einer gefährdeten Bank Kunde, kann man sich jedoch überlegen, ob man sein Geld nicht lieber woanders wieder für sich arbeiten lässt (vorausgesetzt Kündigungsfristen lassen dies umgehend zu, ansonsten müssen diese natürlich abgewartet werden).

Sein Budget kontrollieren

Nach wie vor – oder besser: gerade jetzt- sollte man seine Einnahmen und Ausgaben im Blick haben. Wir haben auf unserem Blog hilfe-beim-leben.de schon mehrfach dazu Artikel geschrieben, die man hier absolut weiterempfehlen kann.

- Wie plane ich meine monatlichen Ausgaben? Selbständige sind besonders gefordert!

- Wie kann ich meine monatlichen Einnahmen erhöhen?

- Wie ich Geld sparen kann, wenn ich meine Einstellung ändere – Spartipps für Alle!

- Die etwas anderen „Spartipps“ für Selbständige – vor allem gegenüber Angestellten

Zahlungen einhalten

Durch die oben genannten Punkte in den Artikeln macht es Sinn, seine finanziellen Verpflichtungen und Zahlungen so zu planen, dass man nicht in Verzug gerät. Soll heißen: Sobald eine Rechnung eingeht, wird diese zu den “zu erledigenden Aufgaben” hinzugenommen. So vermeidet man Zahlungsverzüge und damit verbundene weitere Kosten durch die Mahngebühren.
Das ist selbstverständlich nur ein kleiner Punkt, aber das gehört zum Selbstmanagement seiner persönlichen Finanzen auf jeden Fall dazu.

Informiert bleiben

So eine Krise bringt immer auch einen Wandel und potentielle Chancen mit sich. Das heißt, Produkte ändern sich bzw. es werden neue auf den Markt gebracht. Banken gehen wieder mit interessanten Angeboten auf Kundenfang, weil sie wissen, dass Anleger verunsichert sind und locken mit guten Konditionen.
Deshalb sollte man nicht die Augen verschließen und sich ständig infomieren, wer was zu welchen Konditionen anbietet. Und man sollte dann natürlich auch wechselwillig sein, denn in solchen Zeiten kostet Inflexibilität jede Menge Geld in Form entgangener, besserer Konditionen.

Ratschläge einholen

Wer nicht alleine entscheiden möchte oder kann, der sollte sich Hilfe holen. Das Wort professionell lasse ich jetzt bewusst weg, denn nicht jeder Profi ist auch Profi für meine speziellen Bedürfnisse. Die helfende Person kann auch ein guter Freund sein, der sich intensiv mit Finanz- und Versicherungsthemen beschäftigt und einem eine ehrliche Auskunft zu seiner individuellen (finanziellen) Lage geben kann.

Diese kleine Liste gibt einem zumindest einmal einen kurzen Überblick und soll vor allem zum Nachdenken anregen. Jeder weiß letztendlich aber am besten, wie er seine persönlichen Finanzen managen will.

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