In vielen Tageszeitungen liest man, dass selbst die Herren Investmentbanker unter vorgehaltener Hand zugeben, dass Sie ihre privaten Gelder bei den privaten Bankhäusern nicht mehr als sicher erachten.

Deshalb ziehen es anscheinend einige vor, ihr Geld zu der “volksnahen” Sparkasse oder Volksbank zu bringen.

Es ist jedoch keineswegs so, dass in der Sparkassen- und Volksbankenlandschaft nur fachliche Kapazitäten sitzen, denen keine folgenschweren Fehler passieren oder dass diese gar die besseren Banker sind. An einem Beispiel habe ich selbst schon mitbekommen, wie eine Sparkasse im Prinzip finanziell durch schwere geschäftliche Fehler am Boden lag, dann aber über eine Fusion mit einer anderen Sparkasse “am Leben erhalten wurde”.

Das System, in das jede einzelne Sparkasse eingebettet ist, macht so etwas möglich. Einzelne Sparkassen sind eingebettet in den regionalen Sparkassen- und Giroverband und dieser wiederum in den deutschen Sparkassen- und Giroverband. Die Einzel-Sparkasse findet in diesem System Schutz, so dass eine finanzielle Pleite zumindest theoretisch nicht möglich ist. Ebenfalls sieht hier die Einlagensicherung (also die Sicherheit der Kundengelder) größeren Schutz für die Kunden vor.

Das Dreieck Sicherheit, Rendite und Liquidität scheint sich aktuell ganz klar in die Richtung Sicherheit zu verschieben…

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