PKV / Wie finde ich als Student die für mich beste private studentische Krankenversicherung? – Teil 1
Geschrieben von Torsten Heinrich in Private Krankenversicherung, Studenten, tags: Gesetzliche Krankenversicherung, Krankenversicherung, Makler, PKV, Private Krankenversicherung, StudentAn wen wende ich mich? “Unabhängiger” Makler oder direkt zur Versicherung?
Die wohl entscheidendste Frage bei der Wahl einer studentischen privaten Krankenversicherung. Aber welcher ist nun der richtige Weg?
Diejenigen, die bereits vor dem Studentendasein als Kinder, Schüler und Jugendliche privat versichert waren, gehen auch als Student, wenn die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind und Sie die Möglichkeit dazu haben, häufig direkt zu der Versicherungsgesellschaft, bei der Ihre Eltern bereits versichert sind und Sie mitversichert waren oder bereits einen eigenen Tarif hatten.
Das spart Zeit, Aufwand und Geld, außerdem weiß man da ja, auf was man sich einlässt und wenn die Eltern da sind, dann kann das ja nichts Schlechtes sein. Richtig?
Falsch! Ganz falsch! Wenn das Geld keine Rolle spielt, dann kann man sicher auch so vorgehen, aber das ist bei den Studenten mehrheitlich nicht der Fall.
Der alles entscheidende Unterschied zwischen unabhängigem Makler und Versicherungsgesellschaft ist schlicht und einfach die Transparenz des Angebotes, vorausgesetzt, dass der Makler seine Arbeit ordentlich macht.
Diese ist bei einer Versicherungsgesellschaft direkt einfach nicht gegeben. Oder für wie wahrscheinlich haltet Ihr es, dass ein Mitarbeiter der Krankenversicherung A einen Tarif der Krankenversicherung B aus besseren Preis- oder Leistungsgründen anbietet?
Kann eine Versicherungsgesellschaft allen Ernstes bei der großen Anzahl der am Markt befindlichen Unternehmen und Tarife behaupten, dass Sie genau für Euch das beste Angebot hat? In Einzelfällen mag das bestimmt zutreffen, aber nicht bei der Mehrheit.
Wenn Ihr beispielsweise als 30-jähriger männlicher Student das „definitiv günstigste Angebot für eine Studenten-PKV“ sucht, weil Ihr als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung beispielsweise ab 30 Jahren wesentlich mehr zahlen würdet als es mit dem gesetzlichen Studentenbeitrag (vormals 56,62 Euro/mtl., jetzt 58,49 Euro/mtl.) der Fall war und nur noch einen Basisschutz für die verbleibende Zeit Eures Studiums sucht, dann sollte Euch eine Versicherung nicht etwas von „also mit 100 Euro müssen Sie bei uns schon rechnen“, erzählen. Das kann bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft schon stimmen, aber an Euren Angebotsvorstellungen geht das weit vorbei.
Und genau mit dieser Informationsdifferenz bekommt Ihr bei einer einzelnen Krankenversicherungsgesellschaft die Tarife angeboten. Es fehlt Euch schlicht und einfach an einem transparenten Vergleich. Es gibt im Netz jede Menge Vergleichsrechner für private Krankenversicherungen, die Ihr für Eure Suche nutzen könnt und mit denen Ihr die Wahrscheinlichkeit erhöht, genau das zu finden, wonach Ihr sucht.
Andere, möglicherweise sogar gegensätzliche Meinungen hierzu würden uns sehr interessieren.
Wie seht Ihr das? Lasst es uns wissen!
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