Die gesamte Frage der Altersvorsorge ist letztlich auf das Grundproblem herunter gebrochen, ein Sparproblem. D.h. ich spare Vermögen an, so lange mein Vermögen noch wachsen kann, sprich durch Arbeit Geld verdient werden kann. Wie viel das sein muss, kommt darauf an, ob ich Angestellter, Beamter oder Selbständiger bin.

Am wenigsten Sorgen machen müssen sich zweifelsohne die Beamten. Deren Pension orientiert sich an ihren Bezügen.

Angestellte wiederum zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein, wobei unklar ist, wie viel wirklich am Ende an Rente herauskommt. Entscheidend dafür ist im Rentenalter das allgemeine Lohnniveau. Eine mehr oder weniger gute Prognose über die Rentenhöhe geben die so genannten Renteninformationen, die regelmäßig von der Deutschen Rentenversicherung verschickt werden.

Anhand derer lässt sich mangels anderer Schätzungen grob die so genannte Versorgungslücke ermitteln. Dabei handelt es um die Differenz von prognostizierter Rente und benötigten Einnahmen. Diese Differenz muss durch eigene Einnahmen, sprich private Renten oder durch den Verbrauch von Vermögen ausgeglichen werden.

Die schwierigste Aufgabe haben Selbständige oder Freiberufler zu lösen. Während manche noch über branchenbezogene Versorgungswerke abgesichert sind, sind andere gänzlich auf sich alleine gestellt.
Damit muss durch geeignetes Sparen für das Alter vorgesorgt werden. Sei es durch Versicherungsprodukte, eigene Kapitalanlage oder Immobilien. Da Selbständige auch sonst ein großes Maß an Freiheit haben, genießen sie diese auch im Bereich der Altersvorsorge.

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