Die regelmäßige Anlage gleich bleibender Beträge in Wertpapiere wird ja immer wieder als besonders sinnvoll, gegenüber anderen Investments, bes. Einmalanlagen, bezeichnet. Hauptgrund ist hierfür der Durchschnittskosteneffekt bzw. Cost-Average-Effekt. Dieser besagt, dass Wertschwankungen der Wertpapiere dazu führen, dass man im Durchschnitt seine Anteile bei gleich bleibenden Raten günstiger erhält, als wenn man regelmäßig zu unterschiedlich hohen Preisen eine gleich bleibende Menge von Anteilen kauft. Dabei gilt dies unabhängig von Direktinvestments in Aktien oder Investments in Fonds.

Wie sehr sich das regelmäßige Sparen mit Investmentfonds auszahlt, zeigt die BVI-Sparplanstatistik per 30. Juni 2010. Den Angaben des BVI Bundesverband Investment und Asset Management zufolge resultierte aus einer monatlichen Einzahlung von 100 Euro in Aktienfonds, die überwiegend in Deutschland investieren, nach 30 Jahren ein Vermögen von im Schnitt 113.721 Euro. Das entspricht laut der Pressemitteilung einer jährlichen Rendite von 6,8 Prozen, wobei darin bereits alle Fondskosten, auch der Ausgabeaufschlag, enthalten sind. Auch Sparpläne mit Rentenfonds, Mischfonds oder Offenen Immobilienfonds lieferten positive Erträge, so der BVI. Erfolgreich waren dabei aber nicht nur Anlagen in Deutschland. Laut dem Verband konnten Anleger, die mit Emerging Markets-Aktienfonds ansparten, nach zehn Jahren eine durchschnittliche Wertsteigerung von 8,4 Prozent p.a. erzielen.

Share this Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Google Bookmarks
  • YahooMyWeb
  • Tausendreporter
  • Technorati
  • Bloglines
  • Facebook
  • Hype
  • SEOigg
  • LinkedIn
  • TwitThis
  • MySpace

Keine Kommentare möglich.