Ein Gastbeitrag von Daniel Schmitt-Haverkamp von fonds.net:

In der Regel gehört sie in jedes gut sortierte Portfolio für den Aufbau von Vermögen – die Fondsanlage. Das hat gute Gründe: ein Fonds ist eine bequeme Geldanlage mit vernünftiger Rendite bei überschaubarem Risiko. Es gibt für nahezu jeden Anleger eine Vielzahl passender Fonds, so dass für jeden die richtigen Produkte am Markt platziert sind.

Was ist ein Fonds eigentlich?

In einem Fonds werden mehrere Wertpapiere unterschiedlicher Art und verschiedener Firmen zusammen gefasst. So enthält ein Aktienfonds nicht nur die Aktie eines Unternehmens, sondern einer Vielzahl von Unternehmen. Ein Rentenfonds beinhaltet nicht nur die Rentenanleihen einer Firma, sondern eine Reihe von Rentenpapieren unterschiedlicher Firmen. Ein Immobilienfonds beteiligt sich nicht nur an einer Immobilie, sondern an mehreren. Diese Verteilung auf mehrere Standbeine nennt man Risikostreuung. Gestreut wird damit das Risiko, dass der Fonds Verlust macht und der Fondsanteil oder das Geld des Anlegers an Wert verliert. Aus diesem Grund gilt der Fonds als Anlage mit vertretbarem Risiko.

Je nach Anlageobjekt des Fonds fällt die Verzinsung, auch Rendite genannt, unterschiedlich aus. Ein Rentenfonds bietet eine niedrige Verzinsung, während der Aktienfonds eine hohe Rendite erwarten lässt, allerdings bei höherem Verlustrisiko. Eine weitere wichtige Rolle für die Verzinsung spielen Branchen und geografische Regionen, in denen investiert wird. Für welchen Fonds man sich entscheidet, hängt maßgeblich von den persönlichen Präferenzen und der Risikoeinstellung ab.

Fonds günstig kaufen!

Ein besonders wichtiger Punkt bei einem Fondsvergleich sind die damit verbundenen Kosten. Beispielsweise fällt bei Beginn der Einzahlung ein Ausgabeaufschlag an. Dieser Ausgabeaufschlag beträgt in der Regel einen gewissen Prozentsatz von der gesamten Einzahlungssumme und kann damit eine größere Summe ausmachen. Grundsätzlich fällt dieser Ausgabeaufschlag bei Kauf eines Fonds über die klassischen Banken höher aus als bei Bezug des Fonds über einen Fondsvermittler. Fondsvermittler stehen zwischen Anleger und Depotbank und übernehmen die Vermittlung der Fonds. Da Fondsvermittler häufig über das Internet arbeiten, haben sie eine günstige Kostenstruktur und können deshalb auf den Ausgabeaufschlag ganz verzichten oder ihn zumindest maßgeblich reduzieren. Diesen Kostenvorteil geben sie gerne an die Anleger weiter, so dass dieser keinen Ausgabeaufschlag zu zahlen hat. Schon aus Kostengründen ist der Kauf von Fonds über Fondsvermittler deshalb sehr empfehlenswert.

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