Der Gesundheitsfonds ist inzwischen fast sieben Monate alt und das Fusionsfieber unter den Krankenkassen grasiert weiter. Laut Berliner Zeitung will die deutsche Marktführerin Barmer Ersatzkasse mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zusammengehen. Das wäre bereits die vierte Großfusion. Zuvor hatten die Techniker Krankenkasse und IKK-Direkt, die KKH und die Betriebskrankenkasse (BKK) der Allianz sowie die DAK und die Hamburg Münchner ihre Fusionen angekündigt.

Im Rahmen des Gesundheitsfonds war ein Einheitsbeitrag und eine Finanzausgleich eingeführt worden, der es kleineren Kassen schwer macht weiter zu existieren. In der Berliner Zeitung erklärte Barmer-Chef Johannes Vöcking, dass beide Kassen für innovative Versorgungskonzepte stünden. “Die Kompetenz von zwei gut aufgestellten Partnern zu bündeln, wäre mit Blick auf die Zukunft eine richtige Antwort.”

Man darf gespannt sein, ob und wie die Fusionitis weiter geht. Seit 1.7. wurden ja die Beiträge im Zuge des Konjunkturpakets II erstmal wieder gesenkt. Die Bundestagswahl im Herbst wird die weitere Entwicklung vorgeben. Die derzeitige Gesundheitsministerin hat ja bereits über eine Einheitskasse mehr oder minder laut nachgedacht.

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