Die Versicherer und ihre so genannten schwarzen Listen waren lange Zeit ja ein gefürchtetes Instrument bei der Kundenauswahl. Ab dem 1. April 2009 können Versicherte und Nicht-Versicherte Auskunft über ihre “Einträge” erlangen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vor kurzem mitteilte können Betroffene Auskunft darüber erhalten Betroffene, ob sie an das neue Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft (kurz HIS) gemeldet sind.

Die schriftliche Anfrage muss dabei gehen an:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- Hinweis- und Informationssystem -
Wilhelmstraße 43/43 G
10117 Berlin

Wie der GDV erklärt, können nur Anfragen beantwortet werden, wenn eine Kopie des Personalausweises (Vor- und Rückseite) beigefügt ist.

Telefonische Anfragen können seitens des GDV nicht beantwortet werden. Für generelle Fragen wird aber auf die kostenlose Servicenummer 0800 – 33 99 399 verwiesen.

Wichtig zu wissen, ist dabei auch der Hinweis aus der Welt:

Aber auch Versicherer müssen ihren Kunden künftig mitteilen, dass sie Informationen in die Datenbank eingeben. „Fehlerhaften Eintragungen können die Kunden dann widersprechen und fordern, diese zu löschen“, sagt Michael Wortberg, Versicherungsexperte bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sollte sich der Versicherer weigern die Eingabe zu löschen, können sich die Kunden an den Ombudsmann der Versicherungswirtschaft wenden. Die Daten werden nach fünf Jahren automatisch gelöscht.

Näheres über den Ombudsmann der Versicherungswirtschaft finden man hier:

Versicherungen / Der Versicherungsombudsmann ist für alle da

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Eine Antwort zu “Die Versicherer und ihre schwarzen Listen”
  1. Ingo sagt:

    Es ist doch wirklich kaum zu fassen, um was man sich alles beim Thema Versicherungen kümmern muss. ich bin mir sicher, dass ein Großteil der Versicherten überhaupt nichts von solchen schwarzen Listen weiß. Und das ist ja noch das Geringste, schon bei der Auswahl der passenden Versicherung, kann man sich ja nie sicher sein, wirklich alles nötige bedacht zu haben. Ich gehe deshalb totzdem nach wie vor zu einem Berater, den ich mit meinen Fragen löchern kann und der mir Input gibt, auch wenn ich dafür etwas mehr als bei Onlineversicherungen bezahlen muss. Im Zweifelsfall, bin ich aber dann doch hoffentlich besser geschützt.

  2.