Nachdem die Banken nun auch in Deutschland mehr und mehr in Staatshand genommen werden, kommt es jetzt in der Finanzmarktkrise richtig absurd. So ist jetzt die US-Pornoindustrie soweit, um den (US-)Staat um Hilfe zu bitten.

Heute ist also mit der Commerzbank die erste deutsche Geschäftsbank teilverstaatlicht worden. In den USA ist das ja Gang und Gebe. Und dort sehnt sich jetzt nach den Banken und den Automobilkonzernen auch eine andere Branche nach Vater Staat: die US-Pornoindustrie! Ich weiß das klingt wahnsinnig, besonders wenn man die Begründung hört: Sex sei von nationalem Interesse!

Wie der Sender CNN laut FTD berichtet, wollen der legendäre Larry Flynt, Herausgeber des “Hustler”-Magazins, und der Chef der Firma “Girls Go Wild”, Joe Francis, den Kongress um eine Finanzspitze von 5 Mrd. Dollar für die Branche bitten. Abartiger kann es eigentlich meiner Meinung nach nicht mehr gehen. Schon wieder soll die Allgemeinheit für ein schlechtes Geschäftsmodell gerade stehen. Mit der Finanzmarktkrise hat das ganze nämlich schon lange nichts mehr zu tun. Aber warten mir mal ab, wer noch alles Geld sehen will: Wal-Mart vielleicht oder McDonalds? Ich lass mich überraschen… Der Kunstbranche geht es übrigens wirklich schlecht, diesmal aber tatsächlich aufgrund der Finanzkrise. Näheres dazu bei der Wirtschaftlichen Freiheit.

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3 Antworten zu “Finanzkrise absurd – kommt nach der Bankenverstaatlichung nun auch Staatshilfe für die Pornobranche?”
  1. Laberfeuer sagt:

    Konjunkturpaket 2…

    Die Pornoindustrie und das Konjunkturpaket. Was die Regierung wirklich plant.
    ……

  2. [...] zu. Denn, so die Begründung der Investoren: Ford braucht bisher im Gegensatz zu GM keine Staatshilfen. Na dann, ist ja alles in Butter bei [...]

  3. [...] gerade ganz laut um Hilfe ruft. Das ist aber nicht nur die Schuld der Unternehmen, sondern die Banken haben den Unternehmen über Jahrzehnte eingeredet, dass man alles fremdfinanzieren kann und kein [...]

  4.