Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) diese Woche laut haufe elf Offene Immobilienfonds aufgefordert hat, ab sofort kein Geld mehr an Kunden mit monatlichen Auszahlplänen auszuzahlen, hat nun auch Morningstar die Ratings ausgesetzt, meldet zumindest Cash-Online.

Hintergrund ist das Einfrieren mehrerer Offener Immobilienfonds im Zuge der Finanzmarktkrise. Damit wollten die Fonds-Gesellschaften ein unkontrolliertes Abfließen des Fonds-Vermögens verhindern. Auszahlungspläne blieben allerdings davon verschont und wurden weiter bedient. Aufgrund der Ungleichbehandlung der Fonds-Anteilseigner hat die BaFin nun dazu aufgefordert diese Zahlungen ebenfalls einzustellen. Dies wiederum hat den ein oder anderen vor Probleme gestellt, da die Auszahlungspläne Teil der selbstgebildeten Altersvorsorge sind.

Im Focus-Interview rät übrigens der Branchenexperte Stefan Loipfinger:

Auf jeden Fall verkaufen. Wenn der Fonds bereits geschlossen ist, lassen sich die Anteile über die Börse abstoßen. Anleger müssen zwar einen Abschlag in Kauf nehmen, etwa fünf Prozent. Aber in Anbetracht der düsteren Aussichten sollte man diese Kröte schlucken.

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Eine Antwort zu “Wie gehts bei Offenen Immobilienfonds weiter?”
  1. Eine Klasse Idee der BaFin nicht mehr auszahlen zu lassen. Es bleibt nur zu hoffen, dsa der Auszahlungsstopp nicht mehr allzu lange anhält, sonst wird es für diejenigen, die auf die Auszahlungen angewiesen sind, bald wirklich eng.
    Dennoch ist ein grundsätzliches Investment in Immobilienfonds eine gute Anlagemöglichkeit.

  2.