Nach dem Bundeskabinett hat nun auch der Bundesrat vergangene Woche die neuen Grenzen in der Sozialversicherung für 2009 verabschiedet. Dabei steigt der Grenzwert für potentielle Wechsler in die Private Krankenversicherung weiter an.

Wie bereits geschrieben erhöht sich die sogenannte Versicherungspflichtgrenze in 2009 auf 4.050 Euro pro Monat bzw. 48.600 Euro pro Jahr. Angestellte, die diesen Beitrag in den letzten drei Jahren verdient haben, können in die private Krankenversicherung wechseln. Für alle, die nächstes Jahr in die PKV wechseln wollen und dies auch nach den neuen Zahlen können, ist eventuell schon ein Vertragsschluss noch in diesem Jahr ratsam, da sich durch den Gesundheitsfonds ab 2009 veränderte Rahmenbedingungen ergeben!

Daneben wurde auch die Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung neu festgelegt – sie erhöht sich auf 3.675 Euro pro Monat bzw. 44.100 Euro pro Jahr. Diese Beitragsbemessungsgrenze gibt an, bis zu welcher Einkommenshöhe Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und zur gesetzlichen Pflegeversicherung anfallen.

Die Bezugsgröße der Sozialversicherung, die u.a. für die Festsetzung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung und für die Beitragsberechnung von versicherungspflichtigen Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung, relevant ist, wird für das Jahr 2009 auf 2.520 Euro pro Monat bzw. 30.240 Euro pro Jahr im Westen festgesetzt. Die Bezugsgröße im Osten steigt im Jahr 2009 auf nun 2.135 Euro pro Monat bzw. 25.620 Euro pro Jahr.

Zudem wurde auch die Beitragsbemessungsgrenze für die allgemeine Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung neu festgelegt – sie erhöht sich im Westen auf 5.400 Euro pro Monat bzw. 64.800 Euro pro Jahr. Im Osten steigt die Beitragsbemessungsgrenze auf 4.550 Euro pro Monat bzw. 54.600 Euro pro Jahr.

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Eine Antwort zu “Versicherungspflichtgrenze steigt in 2009 weiter an – Bundesrat stimmt Erhöhung zu”
  1. Kathrin sagt:

    Auf dass die Sozialversicherungen noch mehr Geld bekommen. So wie ich das lese, berechnen sich die Beiträge ja nun auch entsprechend an den höheren Werten, sollte man trotzdem noch in der SV Mitglied sein. Gerade in der allgemeinen Rentenversicherung, aus der man ja als Angestellter gar nicht raus kommt, wird das richtig schön teuer werden!

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